Es ist erwiesen, dass Männer dreimal so häufig Selbstmord begehen wie Frauen, obwohl Frauen eine dreifach höhere Rate an Selbstmordversuchen aufweisen. Zudem haben Männer ein höheres Risiko an Krebserkrankungen zu sterben als Frauen. Wenn es um Themen wie Impotenz (medizinischer Begriff ist erektile Dysfunktion) und andere Erektionsprobleme geht, scheuen die meisten Männer nicht den Gang zu einem Arzt, und viele der Betroffenen greifen schnell zu einem Potenzmittel wie
Levitra, da diese einfach und bequem in Versandapotheken angeboten werden.
Doch viele Männer scheuen sich noch immer sich vorsorglich untersuchen zu lassen, um ernsthafte und in manchen Fällen sogar lebensbedrohliche Krankheiten frühzeitig zu erkennen. Dabei ist der häufigste bösartige Tumor bei Männern das Prostatakarzinom, gefolgt vom Lungen- und Dickdarmkrebs. Besonders Besorgnis erregend ist der Umstand, dass sich die Wahrscheinlichkeit für einen Mann an einem Prostatakrebs zu erkranken seit den 80er-Jahren verdoppelt hat. Und da es Männer prinzipiell mit der Gesundheitsvorsorge nicht so genau nehmen, reduziert sich auch die Chance auf eine Früherkennung der Erkrankung. Nur wenige Männer in Deutschland nehmen die Möglichkeit einer Vorsorgeuntersuchung in Anspruch. Frauen dagegen suchen Vorsorgeeinrichtungen häufig und regelmäßig auf.
Ein Paradoxon, welches eine deutschlandweite Umfrage zu Tage brachte ist, dass obwohl Männer und Frauen die gleichen Vorstellungen von Gesundheit angeben, beide Geschlechter die Männer als prinzipiell gesünder ansehen. Gesundheitsstudien in den Industrieländern, welche nach den von Befragten selbst berichteten Beschwerden forschten, haben klar gemacht, dass zwar Männer früher sterben als Frauen, letztere aber einem höheren Erkrankungsrisiko ausgesetzt sind. Eine genauere Betrachtung dieser Umstände wurde in einer Analyse zweier in England durchgeführten Gesundheitsüberwachungsstudien vorgenommen. Dabei fand man heraus, dass die Geschlechterdifferenz der berichteten Erkrankungen, sowohl von der Art der Symptome und Krankheiten, als auch vom jeweiligen Lebenszyklus abhängig war.
Frauen schilderten deutlich mehr Beschwerden, denen psychische und soziale Ursachen zu Grunde lagen, dagegen weniger häufig körperliche Beschwerden oder Zustände. Verwunderlicherweise geben Männer, obwohl sie früher sterben als Frauen, eine geringere Anzahl an Symptomen an. Eine mögliche Erklärung dafür kann man darin finden, dass Männer vornehmlich nur jene Beschwerden angeben, die mit den Ursachen für die kürzere Lebenserwartung in direktem Zusammenhang stehen. In Österreich befragte man Männer, wie sie ihren Gesundheitszustand selbst einschätzen: annähernd 77% bezeichneten ihren Gesundheitszustand als sehr gut oder gut. Mittelmäßig sahen ihn etwa 20% und 3% gaben schlecht oder sehr schlecht an. Gleichzeitig wurde allerdings erhoben, dass 40% dieser Männer innerhalb eines Jahres so krank waren, dass sie nicht im Stande waren, ihrer gewohnten Arbeit nachzugehen.