Artikel-Recherche: Titel Beschreibung   Erweiterte Suche

Das Geld-System als kybernetisches Hilfs-Mittel!

Autor: WolfgangSchwalm | Erstellt am: 16.03.2010 | Gelesen: 770
Kategorie: Handel - Business & Wirtschaft | Bewertung: rateArateArateArateBrateB
PDF Erstellen PDF Erstellen | Drucken Drucken | An Freund Senden Versenden

(Online-Artikel.de) - "Die Heilung der Welt beginnt beim Geld!" Ganz sicher nicht!

Mitsu Tomoe (Sonne, Himmel, Erde, Menschen)
Mitsu Tomoe (Sonne, Himmel, Erde, Menschen)
Geld ist einkybernetisches Hilfs-Mittel (geschlossenes System) auf dermenschlichen digitalen Symbol-Ebene (offenes System, vs. analog denken) - wie die Buchstaben, Ziffern, Formeln, Noten. Geringer Real-Wert mit hohem Ide(e)al-/Nominal-Wert (Werte-Dualität).

Beispiel: Jeans sind eine Hose und eine Welt-Anschauung (Werte-Dualität). Für die Hose (Hardfacts) zahlen wir ... €. Alles was wir mehr ausgeben (Softfacts), bezahlen wir für die ide(e)llen Werte (Herz (analog, Emotio) + Hirn (digital, Ratio)).

Basis-Wissen:

Ein Tausch- oder Zahlungsmittel ist ein Objekt oder ein erwerbbares Recht, das ein Käufer einem Verkäufer übergibt, um Waren oder Dienstleistungen zu erwerben (Angebot und Nachfrage). Tauschmittel sind unter anderem Gegenstände mit entsprechendem oder übersteigendem Gegenwert, die man gegen Waren und Dienstleistungen eintauschen kann. Praktischer als Zahlungsmittel waren mobile Dinge ohne materiellen Wert, wie das Kerbholz oder bunt bedrucktes Papier.

Heutzutage ist Bargeld in Form von unedlen Münzen und Scheinen Zahlungsmittel (Nominal-Wert, Banknoten) in Umlauf. Auch wenn sein Sachwert weit geringer ist, als der des damit erworbenen Gutes (Real-Wert). Daneben existieren eine Vielzahl von elektronischen und kartengestützen Zahlungssystemen, unbarer Zahlungsverkehr. Dieser basiert ausschließlich auf Buchgeld.

Gängige Zahlungsarten sind: Bargeld, Debit-Karten, Geldkarten, Kreditkarten, Überweisungen, Daueraufträge, Einzugsermächtigungen, Lastschriften. Zusätzlich wird eine bestimmte Zahlweise und die Währung festgelegt, die sich auf den zeitlichen Zusammenhang zwischen Leistung und Gegenleistung bezieht. Unterschieden wird unter anderem in:

Vorkasse (Prepaid), Nachnahme, Nachkasse (Postpaid: Kauf auf Rechnung), Barzahlung - Tauschhandel: Ware gegen Ware usw.

Als Geldfunktion bezeichnet man in der Volkswirtschaftslehre die verschiedenen Nutzen-Formen die Geld den Wert-Schöpfungs-Ketten stiftet. Man unterscheidet hier zwischen Zahlungsmittel-, Wertaufbewahrungs- und Wertmessfunktion.

Geld ist ein Tausch- und Schuldentilgungsmittel. Ein Zahlungsmittel ist ein Medium, mit dem Tauschvorgänge durchgeführt werden können. Generell lassen sich zwei Formen von Tauschvorgängen unterscheiden:

  • direkt: Gut gegen Gut (Bsp.: Arbeit gegen Brot; Brot gegen Kleidung und Kultur)
  • indirekt: Gut gegen Geld, Geld gegen Gut (Bsp.: Arbeit gegen Geld, Geld gegen Brot oder Kleidung oder Kultur etc.)

In einer Wirtschaft ohne allgemein akzeptiertes Zahlungsmittel (z. B. Geld) muss für eine erfolgreiche Transaktion zwischen zwei Wirtschaftssubjekten eine doppelte Übereinstimmung ihrer Tauschwünsche vorliegen.

Die Banknote, ein bedrucktes Papier (Geldschein), ist ein Zahlungsmittel, das auf einen runden Betrag von Währungseinheiten lautet. Sie ist an kein Recht auf Eintausch in Waren oder Dienstleistungen (Forderungsrecht) gebunden. Banknoten verbriefen lediglich einen Nominal-Wert, der ausschließlich auf dem Vertrauen, Garantie durch 1 - 2 Unterschriften auf jeder Banknote, gegenüber der ausgebenden Notenbank (Versprechen) beruht. Außerdem hat jeder Entgelt-Schuldner das Recht, Forderungen mit Banknoten zu begleichen. Banknoten zählen neben Münzen zum Bargeld.

Eine Währung ist die Verfassung und Ordnung des gesamten Geldwesens eines Staates], welche insbesondere die Festlegung des Münz- und Notensystems innerhalb des Währungsraums betrifft. Der Währungsraum ist dabei der Geltungsbereich einer Währung. Sie ermöglicht den Transfer von Waren und Dienstleistungen. Häufig wird der Begriff Währung synonym für die vom Staat anerkannte Geldart verwendet. Währung ist daher eine Unterform des Geldes. Die meisten Währungen werden an den internationalen Devisenmärkten gehandelt. Der sich dort ergebende Preis wird als Wechselkurs (Leistungs- und Spekulations-Bewertung) bezeichnet.

Quelle: wikipedia.de

Zur Sache, vorab:Geld (vom Einkommen zum Vermögen) ist ein passives Objekt mit Nominal-Wert auf der menschlichen Symbol-Ebene (digitaler Gehirnbereich). Es ist real fast Wert-los.

Deshalb gilt: Geld verdient kein Geld - weil es tote Materie ist.Der von Menschen gegebene Sinn (warum?) macht den rein subjektiven Wert aus.

Ergänzung: Es gibt weltweit 2 Märkte:

  • Den Real(Waren-)-Markt (Arbeit, Wissen, Produkte gegen Geld) zwischen Staaten und deren Firmen, Organisationen und einzelnen Menschen.
  • Den Spieler-Markt (Angebot + Nachfrage ohne Arbeit, Teil-Virtuell) von Börsen und Spielbanken für Spekulanten.

Auf dem Spieler-Markt werden heute weltweit, in Sekunden, online bis zu 9 mal mehr Dollar umgesetzt als auf dem realen Markt. Es werden Währungen in Stunden kaputtspekuliert (Argentinien). Unsere Wirtschaftsprobleme seit etwa dem Jahre 2000 verdanken wir Spekulanten der verschiedensten Art. Beispiel: Für nicht vorhandene Papiere wurden bis zu 55 % Zinsen gezahlt. Sparen ist hier keine Tugend mehr. Gier der Basis-Antrieb der Handelnden.

Zwischen-Faszit: Geld an sich ist weder gut noch schlecht! Die Menschen, die damit gegen andere spekulieren, sinddas Problem. Denn, wo 25 % Gewinn gezahlt werden können, verlieren andere 25 % ihres Vermögens (UND-Logik)!

Schluss-Betrachtung: Selbst ernannte Spezialisten geben immer wieder den Zinsen die Schuld am irdischen Elend. Quatsch: Elend ist Menschen-Werk: Gewollte eigene Bereicherung durch in Kauf genommene Armut anderer.

Zinsen sind der Preis für den Kaufverzicht des Gläubigers. Niemand wird gezwungen sich Geld zu leihen (Kredit) und damit zum Schuldner (vorgezogene Kauf-(Ersatz-)Befriedigung) zu werden. Selbst die Moslems - Zinsverbot - verzichten nicht auf ihre speziellen ´Bearbeitungsgebühren´ in vergleichbarer Höhe. Der Staat Dubai bekannte sich jüngst ganz offen dazu, seine Zinsen nicht mehr zahlen zu können.

Ob wir nun Ersatz-Geld in Umlauf bringen, oder ein Geld-Ausgabe-Zwang (Spar-Verbot) erlassen. Oder ob wir die Zinsen und die Zinses-Zinsen verteufeln. Wir können auch Arbeit-gegen-Arbeit (Talentetausch etc.)-Konzepte entwickeln. Not und Elend gäbe es trotzdem!

Für das weltweite Elend liegen die Problem-Ursachen z. B. hier:

  1. Das Problem sind die parasitären egoistischen Menschen - weltweit - die egozentrisch der Gesamt-Menschheit schaden statt nachhaltig und alterozentrisch zu leben.
  2. Das Problem sind parasitäre Geld-Forderungen (Macht) ohne direkten Gegenwert für die Menschheit (Ohn-Macht). Hier werden vom Welt-Wohlstand Werte in Privat-Taschen abgeschöpft: Wasser-Privatisierung. Börsen-Spekulation für Nahrung. Patent-Gebühren auf jahrtausende-alten Korn-Sorten.
  3. Verteilungs-Probleme, Nahrungs-Vernichtung, Entwicklungs-Probleme, Überbevölkerung, Entropie, ...

Schlagt bitte nicht den Hund (Geld), sein Herr (Besitzer) ist unser aller Problem!

Wolfgang Schwalm
biologie-und-oekonomie.de

 
 
Social Bookmark

Artikel Bewerten:  Schlecht Artikel ist Schlecht 1 2 3 4 5 Artikel ist Sehr Gut Sehr Gut  
Zuletzt gelesene Artikel in der Kategorie Handel - Business & Wirtschaft:
Organisatorische Kompetenz - Wie kann diese erreicht werden?
Interne Steuerung - Stellhebel um Wettbewerbvorteile auszubauen
Micro Payment-Spezialist ATLAS Interactive auf der Casual Connect Europe
bpi solutions liefert web access für Archivzugriff bei Ballerina-Küchen
Präsentationstechniken
Erfolgreiches Go-Live der IBS Software
Sicherheitskennzeichen
Wie ein seriöser Lkw Ankauf ablaufen sollte

comment Kommentare von Besucher !

Noch kein Kommentar zu Artikel “Das Geld-System als kybernetisches Hilfs-Mittel!”







Top | rss   
Designed by A2D Webdesign Agentur | Media-Netzwerk: MyPress World | MyPress DE | MyPress CH | MyPress AT | Online Article
OA-Services: Online PR-Blog | Webreporter | Know-How | Jobs & Stellenanzeigen | Presseportal | News | Branchenbuch

Copyright 2008 © Art2Digital InterMedia Solutions | ICRAchecked | Creative Commons License.