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Das Ende der DDR Grenztruppen

Autor: websauger | Erstellt am: 24.03.2008 | Gelesen: 5932
Kategorie: Geschichten & Anekdoten | Bewertung: rateArateArateArateBrateB
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(Online-Artikel.de) - Der Stolz der NVA war mit der Wende beendet

Das Ender der Innerdeutschen Grenze und der Berliner Mauer wurde am 9.November 1989 beschlossen. Es wurde in einer Windeseile Grenzdurchbrüche geschaffen und genau so schnell versucht die Zeichen der Vergangenheit zu beseitigen. Nach dem Ender der Grenzkontrollen am 1.Juli 1990 gab es auch keine Arbeit mehr für die über 30.000 Grenztruppen Soldaten. Hans Modrow hatte noch am Anfang vom Jahr 1990 die Überlegung und Planung eines kleinen DDR-Grenzschutz, vergleichbar mit dem BGS der Bundesrepublik Deutschland zu gründen. Aber auch damals wurde die Anweisung gegeben die Truppenstärke um 50 Prozenz zu senken, so das nur noch knapp 15.000 Grenztruppen Soldaten übrig geblieben wären.

Die DDR Grenzer waren seiner Zeit sehr froh keine Jagd mehr auf Grenzverletzer machen zu müßen, aber im gleichen Gedanken machten sich die Grenzsoldaten auch Gedanken um Ihre Berufliche Zukunft, denn Grenzsoldaten ohne Grenze macht wenig Sinn. Leitende DDR-Grenzoffiziere gründeten einen Grenzschutzverband, der die Interessen der ehemaligen Grenzer vertreten sollten. Also quasi ein Betriebsrat für DDR Grenzsoldaten (zur DDR Zeiten unvorstellbar) Viele der DDR Grenzsoldaten knüpften aufeinmal Kontakte zum Klassenfeind dem Bundesgrenzschutz um vielleicht dort eine weiterbeschäftigung zu bekommen, den die Stunden der DDR Grenztruppen waren gezählt. Einige 1000 Mann wurden noch eingesetzt um die Grenz und Sperranlagen abzubauen, quasi ihren eigenen Arbeitsplatz vernichten. Die Wachtürme und die Sperranalagen wurden in windeseile bis zum 31.Dezember 1990 eingerissen. Am 21.September 1990 unterschrieb Reiner Eppelmann deb Befehl 49/90 zum Auflösen der DDR Grenztruppen, das sollte der letzte Befehl in der Era einer Stolzen Eliteeinheit der NVA gewesen sein.

grenze

Einige der Ehemaligen Grenzsoldaten wurden vom Bundesgrenzschutz übernommen, ander gingen zur Bundeswehr. Doch viele der DDR-Grenztruppen die Ihrem Staate gedient haben sind auf der Strecke geblieben und wie viele andere auch in der Arbeitslosigkeit verschwunden.

Wo sind die ehemaligen Grenzschützer der DDR Grenze geblieben?? Ich muß ehrlich gestehen das sich bis heute noch kein einziger gemeldtet hat. Die Menschen die früher an der Innerdeutschen Grenze Ihren Dienst getan haben,werden Ihre Gründe haben warum Sie heute nicht mehr mit dem Damals in verbindung gebracht werden wollen, ich persönlich finde es sehr schade, denn jeder Deutsche hat das Recht zu erfahren was damlas wirklich passiert ist an der Grenze zur DDR...

grenze ddr

Angelo D Alterio
www.websauger.eu
 
 
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Gepostet von Schmidt am 30.12.2011
“Im Auftrag des Großen Bruders“, Autobiografie, AAVAA-Verlag, Berlin, ISBN 9783862545513 und 978-3-86254-551-3.
Sehr geehrte Leserinnen, sehr geehrte Leser,
dies ist der neue Zeitzeugenroman.
Ich beziehe mich auf die Überschrift "Ende der Grenztruppen": 1450 km innerdeutsche Grenze u. 167 km Mauer in Berlin wurden ständig ausgebaut und instand gesetzt. Dies belastete wie alle militärischen Vorhaben oder vorhandenen NVA-Objekte den Haushaltsetat der kleinen DDR.

Erlebnisschilderung ab Seite 23 “Im Auftrag des Großen Bruders“
Als ich 1964 in den Westen abhauen wollte, stellte ich fest, dass die Grenze schon 3 Jahre nach dem 13. August kaum zu überwinden war. Ein Problem waren außerdem die freiwilligen Grenzhelfer mit ihren bohrenden Blicken auf Wanderwegen - Kontrollen wurden oft schon außerhalb der Grenzgebiete durchgeführt.
Als 17-Jähriger war ich der Meinung, dass es gar nicht notwendig sei, bewaffnete Grenzer zu postieren und noch dazu mit einem Schießbefehl zu vergattern – Hund und Trillerpfeife hätten vollauf genügt, jedenfalls nach der Konstruktion der Absperrungen in Berlin zu urteilen.
Inhalt der Lektüre: Gründe des Niedergangs der DDR-Wirtschaft:
„Die Republik ist mit militärischen Standorten übersät - Atombunker wachsen wie Trüffel - sie haben Priorität vor Wirtschaft. Dennoch wird bis 1990 investiert. Kaum einer weiß von den verbauten Milliarden. Die Anzahl der Bearbeiter für militärische Vorhaben wird so gering wie möglich gehalten – die Arbeit der Stasi kommt nicht zu kurz …“
Auszug aus dem Vorwort:
Kein anderer Staat des ehemaligen Ostblocks ist so eng mit der Sowjetunion verbunden wie die DDR – sie steht vollständig unter dem Oberbefehl des Warschauer Vertrages. Zudem gilt es, vom Großen Bruder zu lernen …
Auszug Klappentext:
Thomas Schmidt, Autor und Protagonist, wird neben der Industrie auch auf militärischen Vorhaben der DDR eingesetzt. Bedingung ist, dass keine Kontakte in die Bundesrepublik Deutschland bestehen. Von Abenteuerlust getrieben plant Schmidt, in die BRD auszuwandern. Er gerät in das Blickfeld der Staatssicherheit, doch sein häufiger Arbeitsstellenwechsel als hausgemachte Freiheit macht das Observieren fast unmöglich.

Das Leben der Menschen in einer Diktatur wird veranschaulicht. Ohne die Grenze zur erzählerischen Fiktion zu überschreiten sind Fakten in Handlungen und Dialogen aufgezeigt.
Der berufliche Werdegang des Autors ist nachgewiesen.

Thomas Schmidt
Zeitzeuge, Jahrgang 47

Rezensionen u. weitere Informationen zur Lektüre: Zeitzeugen-Roman über DDR | Zeitzeugen Berlin zeitzeugenberlin.de/zeitzeugen-roman-ddr/ “Im Auftrag des Großen Bruders“ sowie “Im Auftrag - Hauptnachrichtenzentrale der NVA der DDR“, Weltbild, Amazon









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