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Das Berechnungsverfahren zur notwendigen Heizungsgröße

Autor: PR-Blickpunkt | Erstellt am: 17.08.2011 | Gelesen: 597
Kategorie: Haus - Garten & Heimwerk | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Die Firma Mock - Heizung, Sanitär, Solar informiert

Für den Einbau eines neuen Heizungssystems oder dessen Erneuerung muss der Anlagenbetreiber seine notwendige Mindestgröße berechnen. Welche Unterschiede die Umstellung der alten DIN-Norm 4701 auf die europäische EN 12 831 im Jahr 2004 bewirkte, schildert der Delmenhorster Heizungsexperte Ralf Mock.

Nach DIN 4701 errechnete sich die notwendige Gesamtheizleistung durch die Summierung der Heizungsleistung für jeden Raum im Gebäude. Für ihre Berechnung wurde der Wärmeverlust der einzelnen Wände bestimmt und zum Lüftungswärmeverlust addiert.

Die EN 12 831 geht gleichermaßen vor. Die Wärmeverluste der Wände werden pro Raum addiert und schließlich zu einem Gesamtwert verrechnet. Allerdings kommt hier ein neues Element hinzu: der Aufheizfaktor. Mit ihm wird die Zusatzleistung erfasst, die notwendig wird, um die normierte Innentemperatur eines Raumes nach nächtlichem Temperaturabfall wieder zu erreichen. Für die Berechnung des Aufheizfaktors werden normierte Außentemperaturen am Standort des jeweiligen Gebäudes verwendet. Sie wurden für jede deutsche Stadt mit über 20.000 Einwohnern erfasst und katalogisiert. Die normierten Außentemperaturen sind als Tiefsttemperatur anzusetzen, welche die Heizungsanlage in jedem Fall bewältigen muss.

In der praktischen Anwendung gelangt die Berechnung gemäß En 12 831 zu einer zwischen 20 und 40 Prozent höheren Mindestheizleistung. Dieses basiert auf einer Reihe von Detailunterschieden, die in ihrer Gesamtheit darauf hinauslaufen, dass Heizkessel seit 2004 großzügiger dimensioniert werden müssen als zuvor. Heizungsexperten sehen die EN 12 831 skeptisch. Der durchschnittliche deutsche Heizkessel war nach ihrer Ansicht bereits nach DIN 4701 deutlich zu groß und basierte auf der Annahme, dass auch an extrem kalten Tagen das gesamte Haus warm geheizt wird. Angesichts der Anzahl nicht genutzter Räume in jedem Haus ist dies jedoch eine unrealistische Voraussetzung, die der Überdimensionierung von Heizkesseln und der Energieverschwendung Vorschub leistet.

Die Berechnung der Heizungsgröße kann sich im Einzelfall als recht kompliziert erweisen. Der Heizungsexperte Ralf Mock bietet seinen Kunden hierbei gerne professionelle Unterstützung und steht ihnen auch in allen anderen Fragen rund um die Montage und Auswahl von Heizungssystemen gerne zur Seite.

Pressekontakt
Firma Mock - Heizung, Sanitär, Solar
Inh.: Ralf Mock
Schreber Strasse 29
27755 Delmenhorst

Tel.: 042 21 - 28 90 777
Fax: 042 21 - 28 90 778
E-Mail: info@meister-mock.de
Homepage: www.meister-mock.de
 
 
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