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Das Auto und die Autobatterie

Autor: zweipunkt | Erstellt am: 23.06.2010 | Gelesen: 1731
Kategorie: Auto - Motor & Verkehr | Bewertung: rateArateArateArateBrateB
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(Online-Artikel.de) - Eine leere Autobatterie - die häufigste Pannenursache am Auto

Batterie- Ladegerät und Testgerät
Batterie- Ladegerät und Testgerät
Nein, signifikant gesunken ist sie nicht, die Qualität neuer Autobatterien. Doch moderne Autos sind zu wahren Stromfressern mutiert. Am Besten ist es für die Autobatterie, wenn sie ständig vollgeladen ist. Doch durch immer neue Funktionen und leistungsfähigere Lichtmaschinen an den Autos, kommt es zu ständigen Lade- und Entladevorgängen. Und unter diesen Leiden die Batterien, denn dadurch trennt sich Batteriesäure und destilliertes Wasser, wodurch der nutzbare Bereich der Batterie sinkt - und damit auch die Leistungsfähigkeit der Autobatterie. So verwundert es kaum, dass sich die Pannen, verursacht durch eine leere Batterie, in den letzten zehn Jahren vervierfacht haben. Denn vor zehn Jahren waren elektrische Fensterheber, Sitzheizung, Alarmanlage und Zentralverriegelung noch die Ausnahme im Auto.

Doch diese sorgen jetzt dafür, dass sich die Autobatterie regelmäßig entleert und die durchschnittliche Autobatterie nur noch eine Lebensdauer von etwa vier Jahren hat...wobei Pannen schon vorher die Regel sind. Auch wenn Autobatterien nicht zu den teuersten Autoersatzteilen gehören und bereits in vielen Autobatterie-Shops online günstig bestellt werden können, so sollte man doch darauf achten die Autobatterie nicht unnötig zu belasten und allgemein gut auf sie aufzupassen. Dies gilt vor allem dann, wenn man häufig nur kurze Strecken fährt. Denn hier kann die Batterie nicht durch die Lichtmaschine aufgeladen werden. So kann man oftmals darauf verzichten, die Alarmanlage oder die Sitzheizung einzuschalten und auch regelmäßige Batterie-Checks in entsprechenden Werkstätten sollten zu jährlichen Wartungsprogramm des Autos gehören.

Doch das Bangen um die Autobatterie könnte bald ein Ende haben, denn Forscher aus New York haben einen Stoßdämpfer entwickelt, der die Vibrationen während des Fahrvorgangs dazu nutzt, die Batterie aufzuladen. Vier solcher Dämpfer kommen auf etwa 30 Kilogramm und könnten etwa 250 Watt elektrische Leistung bereitstellen. Auf ebenen Straßen würde die Leistungsfähigkeit um zwei Prozent, auf holprigen Straßen um zehn Prozent steigen. Dies würde ausreichen um in Zukunft die Pannenanfälligkeit der Autobatterien wieder auf ein Normalmaß zurückschrauben.

Autor: Otto Freimuth
 
 
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