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Das 1x1 der Möbelantiquitäten

Autor: nohandke | Erstellt am: 23.05.2010 | Gelesen: 690
Kategorie: Haus - Garten & Heimwerk | Bewertung: rateArateArateArateBrateB
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(Online-Artikel.de) - Antike Möbel sind kein Luxus, sie erfreuen das Auge und schonen die Umwelt.

Arbeiten mit Kopf und Hand
Arbeiten mit Kopf und Hand
Die meisten Publikationen über Antiquitäten heben die Besonderen, die möglichst hochadeligen, Stücke hervor. Diese Möbel existieren aber nur in relativ geringer Anzahl, selbst international gesehen. Man bestaunt sie in Büchern und auf exklusiven Messen, wird sich jedoch weder den Kauf als Kunststück noch die Instandhaltung leisten können oder wollen.

Es tut oftmals weh, wenn handwerklich einwandfreie Stücke abgewertet werden,  weil sie das für den Stil gerade typische Merkmal nicht besitzen. Aber gerade diese Stücke sind für die Wohnung meist besser geeignet als teure "Vorzeigeobjekte".

Viele Menschen denken nun, der Besitz von antiken Möbelstücken stelle einen Luxus dar. Das stimmt so ganz sicher nicht. Denn neben den oben erwähnten cirka zehn Prozent höfischen Ausgaben derselben hat die Beschäftigung mit den verbleibenden 90 Prozent mit bewußtem Denken zu tun. Sei es, dass etwas Ererbtes in Ehren gehalten wird oder sich auch die Frage stellt: wegwerfen? Oder etwas "Neues" kaufen, das zu unbekannten Bedingungen hergestellt wurde?

Nun hat man daheim ein altes Möbelstück und wird es in diesen Büchern selten genau so vorfinden. Vielfach herrscht auch die Ansicht vor, ein Stil müsse so oder so aussehen und es wird übersehen, dass es der Ehrgeiz jedes Handwerkers früher war, etwas Einmaliges herzustellen.

Biedermeier, Thonet oder Barock, wie hängt das nun alles zusammen?
Hier setzt das Buch den Hebel an. Es hat sich der Aufgabe gestellt, Fakten und Hintergründe der Möbelgeschichte der letzten 300 Jahre möglichst kurz und locker in überschaubare Form zu bringen und das, nicht nur aber vorwiegend, anhand von Möbelstücken, die der Autor in der eigenen Werkstätte im Laufe von sechzig Jahren restauriert wurden.

Dieses Manuskript entstand einerseits auf Grund der Fragen, die sich während der Tätigkeit als Antiquitäten- Tischler/ Restaurator im Kontakt mit den Besitzern der Stücke ergeben. Andererseits möchte es die Begeisterung für dieses Gebiet transportieren - für Besitzer, Sammler, Händler oder einfach aus Interesse an schönen alten Möbelstücken.

Im Buch mit etwa 1000 Abildungen gibt es:
eine Einführung in das Tischlerhandwerk;
grundsätzliche Betrachtungen über das Restaurieren, die Möbelpflege sowie über das Wohnen an sich;
eine zeitgeschichtliche Möbelstilkunde von etwa 1700 bis zur Moderne etwa 1960;
Erklärung häufig verwendeter Begriffe im umfangreichen Fachwortlexikon;
eine Galerie mit hunderten Möbelbildern;
Literaturhinweise und dazwischen ein paar G´schichterln.

2010 erhielt das Werk den zweiten Preis des "Schölnast- Literatur Wettbewerbes"

Die Welt der antiken Möbel

Wenn Sie sich für das Wohnen, für Menschen, antike Möbel, Geschichte oder Verknüpfung all dessen interessieren, dann liegen Sie richtig bei diesem Buch:

"Das 1X1 der Möbelantiquitäten". Etwa 1000 Abbildungen sind auf 198 Seiten enthalten für diejenigen, die nicht viel lesen wollen und trotzdem mitreden möchten. Leserinnen können sich kleine G´schichterln heraussuchen, wie etwa die von Joschi dem Holzwurm, Josef II und der Klappsarg, Kaiserin Maria Theresia und ihr Heer, oder was Bill Haley 1956 in Berlin anrichtete. Das Buch gibt dem Leser eine Einführung in das Tischlerhandwerk. Man erfährt einiges über das Restaurieren, die Möbelpflege sowie über das Wohnen an sich. Mit ausführlichen Literaturhinweisen. Etwa 1000 meist farbige Abbildungen.

Das 1x1 der Möbelantiquitäten:
Stilkunde, Lexikon, Der Tischler, Galerie, Pflege und ein paar G'schichtln;
ISBN 978385022276-7, novum-Verlag.

Über den Autor
Bernhard Valta wurde 1957 in Graz geboren. Nach der Pflichtschule absolvierte er von 1972 bis 1975 eine Tischlerlehre im Betrieb seines Vaters Ludwig. Im Jahr 1980 legte er seine Meisterprüfung ab und ist seit 1981 selbstständig. Nebenbei spielte er acht Jahre Gitarre in Rockbands. Mit seiner Frau Josefine die er 1988 heiratete hat er zwei Töchter und einen Sohn. Seine Interessen sind: Literatur, Geschichte, Familie, Menschen, gute Arbeit, gute Gespräche, Musik, Kunst, Computer, Fotografie.

Bernhard Valta
 
 
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