Informationen über Danzig
Bereits im 9. Jahrhundert befand sich auf dem heutigen Gebiet der Stadt
Danzig eine slawische Siedlung. Die erste urkundliche Erwähnung aus dem Jahr 997, steht in Zusammenhang mit einer Burg, die in der Mitte des 10. Jahrhunderts, an den Ufern der Moldau, erbaut wurde. Die Stadtrechte wurden Danzig im Jahr 1263 verliehen. Danzig, die Königin der Ostsee, Hauptstadt der Woidwodschaft Pommern, bildet zusammen mit ihren Nachbarstädten Zoppot und Gdingen, als Dreistadt, einen Ballungsraum.
Bereits im 15. Jahrhundert, wurde Danzig eine wirtschaftlich bedeutende Stadt, die bis 1969 Mitglied der Hanse war. Die wirtschaftliche Blüte erlebte Danzig vom 15. bis 17. Jahrhundert. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde der Schiffsbau zu einem bedeutenden Industriezweig, die Werften wurden allerdings im zweiten Weltkrieg auf Kriegsproduktion umgestellt. Das nach dem Krieg fast vollständig zerstörte Danzig, wurde innerhalb kürzester Zeit wieder historisch aufgebaut. Heute können die prächtigen Patrizierhäuser mit den reich verzierten Giebeln, die Kirchen mit ihren Schätzen und die mittelalterlichen Tore bewundert werden.
Die bedeutendsten historischen Gebäude in der Altstadt, sind genauso sehenswert, wie die zahlreichen Sehenswürdigkeiten in der Rechtsstadt sowie die Kathedrale und das ehemalige Zisterzienserkloster im Stadtteil Oliva. Die Museen Danzigs informieren über die Vergangenheit der Stadt Danzig. Nach der Wende hat Danzig einen Aufschwung im Bereich Tourismus erlebt. Die Unterkünfte, sind in Danzig, in allen Preisklassen vorhanden, angefangen bei den Jugendherbergen, bis hin zu den Luxushotels. Nachtschwärmer finden in der Altstadt Bars und Clubs. Am Tag können die Touristen Ausflüge in die Umgebung machen, Sehenswürdigkeiten besichtigen, durch die Geschäfte streifen sowie in den Restaurants und Kneipen verweilen.