Daniel Craig will beim Geheimdienst kündigen
Ein neuer James Bond ist in der Mache. Und das kann man wohl im doppelten Sinne verstehen. Einerseits starten im November die Dreharbeiten an dem dritten 007-Streifen mit Daniel Craig in der Hauptrolle. Da soll in Indien gefilmt werden und wieder ein umsatzstarker Streifen in den Kasten kommen. Aber andererseits könnte die Film-Reihe um den britischen Geheimagenten nach diesem Film wieder einen neuen Schauspieler bekommen. Denn Daniel Craig ist nach eigener Aussage der Rolle müde und hat wohl schon in Hollywood anmerken lassen, dass man sich doch lieber nach einem anderen Schauspieler umschauen soll.
Ein jüngerer und besserer soll es sein, meint Craig dabei. Denn offenbar wird ihm die körperbetonte Rolle als Aktionheld langsam zuviel. Bereits seit einem Jahr bereitet er sich auf die kommenden Dreharbeiten vor und kommentiert: „Ich trainiere sechs Tage die Woche - und ich hasse es." Das klingt nun wirklich nicht nach Freude an der Arbeit und markiert ironisch das Problem, das viele alteingesessene Bond-Fans mit Craig ind er Hauptrolle hatten. Denn Daniel Craig veränderte die Rolle des 00-Agenten von einem charmanten Britten zu einem knallharten Aktionheld. Das war modern, aber vielen etwas zu eindimensional für eine James Bond Rolle. Ein Aufschrei ging durch die Kinoreihen, als Craig in seiner Rolle im Casino Royale auf die Frage „Geschüttelt oder gerührt?" doch tatsächlich antwortete: „Sehe ich so aus, als ob mich das interessiert?" Tatsächlich, er sah nicht danach aus, als ob ihn das interessierte.
Aber besonders der neuen Generation an Bond-Fans gefiel der neue 007 und die ersten beiden Filme mit Daniel Craig in der Hauptrolle – „Casino Royale" und „Ein Quantum Trost" – spielten jeweils 600 Millionen Dollar ein. Es ist zu erwarten, dass auch der nächste und vielleicht letzte Bond mit Craig ein Erfolg wird. „Der dritte Film, da bin ich mir sicher, wird mindestens so gut wie mein erster Bond." meint er zumindest.