Damm-Öl
Eine Schwangerschaft ist eine besondere Herausforderung für den Körper
einer Frau. Besonders der Damm wird bei der Geburt extrem gedehnt.
Risse oder sogar notwendige Schnitte während der Geburt sind keine
Seltenheit. Dies wird man zwar bei einer natürlichen Geburt nie ganz
ausschließen können, doch die Verwendung von
Damm-Öl macht das Risiko, dass es während der Geburtsphase zum Dammriss oder –schnitt kommt geringer.
Auch
wenn man mit der Vorbereitung auf die Geburt im Allgemeinen nicht früh
genug beginnen kann, so sollte man sich mit der Massage mit Damm-Öl
Zeit nehmen. In der Regel wird 4 – 5 Monate vor der Geburt mit der
Regelmäßigen Verwendung von Damm-Öl begonnen. Die Massage soll die
Durchblutung der Dammregion fördern, das Gewebe auflockern und
dehnbarer machen. Dies zu früh zu beginnen kann schädlich sein, daher
sollte man bis zum 5. Monat mit dieser Anwendung warten. Dann jedoch
gilt: nur regelmäßig durchgeführt kann Damm-Öl seine Wirkung entfalten.
In
den meisten Dammölen sind Weizenkeim- und Mandelöl enthalten. Wichtig
ist, dass das Damm Öl zudem entzündungshemmend und gewebelockernd
wirkt. Allerdings sollte man auf Damm-Öle verzichten, in denen für den
Duft Parfüms beigegeben wurden. Auch Konservierungsstoffe sollten nicht
enthalten sein. Die meisten Hersteller verwenden ätherische Öle, die
ebenfalls eine hautberuhigende oder leicht desinfizierende Wirkung
haben. In den meisten Fällen wird empfohlen, dass Damm-Öl nicht vor der
34. Schwangerschaftswoche zu verwenden. Dann jedoch sollte man es bis
zur Geburt täglich anwenden. Das Öl wird, bei Zimmertemperatur ca. 5
Min. in die Dammregion einmassiert. Das Öl sorgt, gemeinsam mit der
Massage dann für eine bessere Durchblutung in diesem Körperbereich und
macht den Damm dehnbarer.
von Melanie Wander