Dänemark: Urlaubsparadies für Windsurfer und Kitesurfer
Dänemark ist ein Paradies für Wassersportler, ob
Windsurfen oder
Kite-Surfen, an den
Küsten Dänemarks findet man viele tolle Reviere, vom
Limfjord, über den
Rinkobing Fjord, bis zur dänischen Sonneninsel
Bornholm in der Ostsee. Wo die besten Winde wehen erfahren sie hier. Alle Küsten des Landes haben zusammen eine Länge von 7314 km. Dies liegt vor allem daran, dass die Küsten stark zerklüftet sind. Zudem gibt es viele kleine und große Inseln. Die Anreise ist unkompliziert, so dass sich für viele Reisende aus Deutschland sogar ein Kurztrip lohnt. Noch schöner ist es natürlich, einen ausgedehnten
Urlaub in Dänemark zu verbringen, am besten mit der ganzen Familie.
Surfen wurde auf Hawaii erfunden. Doch diese Freizeitbeschäftigung der Hawaiianer geriet in Vergessenheit, auch weil die christlichen Missionare im 19. Jahrhundert wenig Verständnis aufbrachten für erwachsene Männer, die sich auf einem Brett in die Fluten stürzten. Doch nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte das Surfen eine Renaissance. In den USA wurde Surfen zum Trendsport und von dort aus in die ganze Welt exportiert.
In den 1960er Jahren wurde das Windsurfen erfunden. Doch erst in den 1970er Jahren wurde Windsurfen zu einem populären Sport. Dies lag auch daran, dass erst in dieser Zeit moderne Materialien zur Verfügung standen. Während ein Surfer auf einer Welle reitet, nutzt ein Windsurfer die Antriebskraft des Windes, ähnlich wie ein Segelboot.
Die neueste Entwicklung ist das Kitesurfen. Als Antrieb dient ein Lenkdrachen. Dieser zieht den Kitesurfer über das Wasser. Dabei werden z.T. hohe Geschwindigkeiten erreicht. Auch in Dänemark ist dieser neue Surfsport überall an den Küsten zu sehen.
Surfer finden vor Klitmøller, im Nordwesten Dänemarks, einen der besten Spots in Europa. Das verschlafene Fischerdorf wird gelegentlich von einfallenden Surfern zum Leben erweckt. Wenn die Wellen die richtige Größe erreichen, spielt es auch keine Rolle, wenn das Wasser im Winter eine eher unangenehme Temperatur hat. Dafür gibt es schließlich Neoprenanzüge. Rund um Klitmøller gibt es auch noch andere gute Spots, z.B. vor Hanstholm oder Nørre.
Noch besser sind die Bedingungen für Wind- und Kitesurfer. Alle Küsten eignen sich für diese Sportarten, denn fast immer weht der Westwind. Daraus resultieren ideale Bedingungen, die auch von vielen Dänen genutzt werden. Windsurfen ist so etwas wie ein Volkssport in Dänemark, auch wenn Kitesurfen in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen hat. Es gibt Küstenabschnitte, die gut für Anfänger geeignet sind, aber auch Profis kommen auf ihre Kosten.
Als Anfänger sollte man einen Kurs belegen, um die Grundlagen zu erlernen. Allerdings sollte man davon ausgehen, dass viele Stürze ins Wasser nötig sind, bevor der erste Wellenritt gelingt. Das ist aber dann ein besonders aufregendes Erlebnis. Wer einmal auf einem kleinen Brett mit Segel oder Lenkdrachen über das Meer gesaust ist, möchte diesen Spaß immer wieder erleben. Es gibt zahlreiche Surfschulen im Land. Zudem gibt es überall auch private Surflehrer, die gegen ein angemessenes Entgelt bei den ersten Versuchen hilfreich zur Seite stehen.
Der
Limfjord und der
Rinkobing Fjord sind besonders beliebt bei Windsurfern. Dort treffen sich jedes Jahr im Sommer Könner und Anfänger. Selbst wenn man nicht vorhat, das Windsurfen zu erlernen, macht es Spaß, den Protagonisten auf dem Meer zuzuschauen. Die besten Windsurfer schaffen atemberaubende Tricks und versetzen Laien und Profis regelmäßig in Erstaunen.
Ein
Ferienhaus an der Küste ist eine perfekte Basis für einen Surfurlaub. Wenn es einmal einen Tag mit schlechtem Wetter gibt, bietet Dänemark viele interessante Ausflugsziele. Durch die kurzen Entfernungen ist es sehr leicht möglich, spontan zu entscheiden. Die meisten Dänemark-Urlauber kommen nicht nur einmal.