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Dämmstoffe: Nachträgliche Dämmung von innen

Autor: dach.de | Erstellt am: 16.01.2009 | Gelesen: 3714
Kategorie: Bau - Planung & Architektur | Bewertung: rateArateArateArateBrateB
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(Online-Artikel.de) - Zuverlässige Isover-Sparrenvolldämmung minimiert Energieverluste.

Nachträgliche Dämmung
Nachträgliche Dämmung
Durch fachgerechte Dämmung beim Dachgeschossausbau läßt sich der Wohnwert eines Hauses deutlich erhöhen. Denn je besser der Wärmeschutz, um so behaglicher das Wohnklima und desto geringer die späteren Heizkosten und damit der Ausstoß von Verbrennungsschadstoffen, insbesondere von CO2.

Üblicherweise wird die Wärmedämmung beim nachträglichen Steildachausbau zwischen den Sparren verlegt. Dabei ließ man früher einen etwa zwei Zentimeter breiten Spalt zwischen Dacheindeckung und Dämmung zur Belüftung der Konstruktion offen. Inzwischen weiß man, daß auf die sogenannte Hinterlüftung verzichtet werden sollte. Deshalb wird heute zumeist die sogenannte Sparrenvolldämmung praktiziert, auch Warmdach-Methode genannt. Dabei kann die gesamte Sparrenhöhe zur Dämmung genutzt werden, so dass ohne zusätzlichen Aufwand ein verbesserter Wärmeschutz möglich ist.

Voraussetzung für ein sicheres Funktionieren der Konstruktion ist die Verwendung geeigneter Materialien, wie beispielsweise des Warmdach-Dämmsystems von Saint-Gobain Isover G+H. Es besteht aus dem nichtbrennbaren, gesundheitlich unbedenklichen Glaswolle-Zwischensparren-Klemmfilzen (ZKF) Isover Integra ZKF1 und ZKF2, der feuchteregulierenden Klimamembranen Isover Vario KM/Vario KM Duplex sowie Dichtstoffe, Klebe- und Dichtbändern.

Da der Klemmfilz stets passend zum jeweiligen Sparrenabstand aus der Rolle geschnitten werden kann, fällt bei der Verlegung so gut wie kein Verschnitt an. Aufgrund der guten Materialverfilzung kann das Endstück einer Rolle mit dem Anfangsstück der neuen Rolle zusammengesetzt werden. Mit den luft- und feuchtevariablen Klimamembranen und den Dicht- und Klebebändern wird die Konstruktion winddicht gemacht.
So kann gegenüber herkömmlichen Methoden durch die Volldämmung bis zu 30 Prozent an Energie eingespart werden. Ein Vorteil, der nicht nur dem Heizkostenbudget, sondern auch der Umwelt voll zugute kommt. Ein zusätzlicher ökologischer Vorteil besteht darin, dass bei nach außen diffusionsoffenem Aufbau auf chemischen Holzschutz verzichtet werden kann. Dies ist nur beim Warmdachprinzip mit Mineralwolledämmstoffen möglich.

Isover-Mineralwolle besteht bis zu 70 Prozent aus Altglas sowie Sand, Soda und anderen Rohstoffen, die praktisch unbegrenzt in der Natur verfügbar sind; der Rohstoffbedarf ist relativ gering. Wegen ihres hohen Altglasanteils wurden die Dämmstoffe aus Glaswolle von Isover mit dem Umweltzeichen "Blauer Engel" ausgezeichnet.

Mehr Informationen, Ideen, Bildergalerien zum Thema Dämmung finden Sie unter www.dach.de/daemmung/
 
 
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