Das Leben ist voller vieler kleiner aber dennoch erstaunlicher Geschichten und eine davon ist in Atlantic City geschehen, wo einer Croupiers nach einem langen Arbeitstage ein Trinkgeld von 150 tausend Dollar erhielt. Ort dieser Geschichte ist das Tropicana Casino in der besagten Stadt. Dort gesellte sich ein junger Mann an einen der Crapstische – einem der beliebten Würfelspiele im vielfältigen Angebot an Glücksspielen.
Dieser junge Mann begann zu Würfeln und begann damit auch zu gewinnen. Man muss dazu erklären, das beim Craps eigentlich keine Geschicklichkeit im Spiel ist und der Erfolg des Spielers ausschließlich auf Glück basiert. Es gilt die Summe der Augen seiner Würfel, die man beim ersten Wurf gewürfelt hat, ein zweites Mal zu werfen. Schafft man es, gewinnt man. Schaft man es nicht, darf man ein weiters mal würfeln. Würfelt man eine Sieben, dann gewinnt die Bank.
Der junge Mann in Atlantic City schien sich aber nicht um die Tatsache zu sorgen, das es hier nur um Glück ging – denn davon hatte er scheinbar mehr als genug an seiner Seite – und würfelte sage und schreibe 366 Minuten lang an dem Spieltisch. Das sind tatsächlich über sechs Stunden, in denen er immer und immer wieder die Würfel rollen ließ und erst in der besagten 366gsten Minute kam schließlich die 7. Das war wohl der Lauf seines Lebens, den ihm wohl so bald niemand nachmachen wird und das brachte dem jungen Mann ein Preisgeld von sage und schreibe 5,3 Millionen Dollar ein. Um sich nun bei der Croupiers am Tisch für die Ausdauer zu bedanken, mit der sie seine ausgedehnte Craps-Session in dem Casino betreut hatte, steckte er ihr
Poker Chips im Wert von 150 tausend Dollar in die Trinkgeldbox. Kein schlechter Verdienst für einen Abend. Der Besitzer des des Casinos – mit Namen Carl Icahn – zeigte sich begeistert von dem erfolgreichen Spieler: „Ich gratuliere ihm zu seinem Gewinn." sagte er. „Das ist es, worum es im Glücksspiel geht."
Franziska Steiner