Cristiano Ronaldo: "Messi motiviert ihn unheimlich"
Cristiano Ronaldo kam im Sommer 2009 als Superstar zu Real Madrid, mit Manchester United hatte er bereits alles gewonnen: Champions League, Meisterschaft, Pokal. 96 Millionen Euro Ablöse schienen deshalb den Verantwortlichen Reals nicht zu viel - Qualität hat eben seinen Preis. Und Cristiano Ronaldo sorgt auch neben den grünen Rasen für Schlagzeilen. Kaum in Madrid, hatte er offenbar eine Affäre mit Paris Hilton.
Aber Ronaldo enttäuschte die Fans der Königlichen auch nicht beim Kicken. Bis Mitte März schaffte der Portugiese, der im Winter wochenlang verletzt war, in 24 Spielen 22 Tore - trotz des frühen Ausscheidens Real Madrids im spanischen Pokal und in der Champions League. Ronaldos Tore-Schnitt war damit sogar noch besser als der von Lionel Messi vom FC Barcelona: 0,91, ein glänzender Wert.
Allerdings: Messi schaffte für seinen Schnitt von 0,87 Toren 34 Treffer in 39 Spielen, 12 mehr als Ronaldo. Für einen ehrgeizigen Spieler wie Ronaldo ein Debakel. Denn bei Real Madrid wollte er Fußballgeschichte schreiben und Messi den Titel als FIFA-World-Player wieder abjagen, den der kleine Argentinier 2009 von Ronaldo eroberte.
Nach zwei Dreierpacks in zwei Spielen fielen die Kritiken der Presse für Messi euphorisch aus: "
Galaktisch, kosmisch, überirdisch", war zu lesen, die spanische Presse rätselte über das Phänomen Lionel Messi. Ist er einfach nur der beste Fußballer der Welt, oder ist er schon überirdisch?
Die katalanische Zeitung "Sport" kommentierte: "
Die Frage, ob Gott lebt, ist beantwortet: Er spielt beim FC Barcelona!"
Cristiano Ronaldo, der Messi stets respektiert hat, wenn auch nur als Nummer zwei (hinter ihm selbst), muss enttäuscht sein vom Saisonverlauf in Spanien. So hatte er sich sein Zusammenspiel mit Kaká, Benzema, Guti, Raul und Co sicher nicht vorgestellt.
Vor dem Spiel in Getafe sagte der Star deshalb trotzig: "Ich will besser sein als Lionel Messi!" So jedenfalls zitiert ihn die Madrider Zeitung „Marca". Ob es ihm im Laufe der Saison gelingt, den Argentinier zu überflügeln? Fakt ist: Nur mit Toren kann Ronaldo sein Ziel erreichen. Viele Tore.
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