Ein Crepe mit Schokolade und Vanilleeis
Wer mag sie nicht, diese lecker gefüllten Teigtaschen? Ob auf dem Christkindlmarkt, im Sommer am Strand oder einfach selbstgemacht Daheim. Crepes schmecken. Das wussten auch die Franzosen, als sie sie im 18. Jahrhundert in der Bretagne ins Leben riefen. Heutzutage besitzt so ziemlich jede Kultur ihr eigenes Crepes Rezept.
Die Amerikaner entdeckten schnell ihre Pancakes für sich und die Deutschen können auch nichtmehr ohne ihre Pfannkuchen bzw. Eierkuchen. Doch ist der Crepe ein gewöhnlicher Pfannkuchen? Nicht ganz.
Der kleine aber feine Unterschied liegt in der Konsistenz und der Zubereitung. Primär ist das
Crepes Rezept weitaus flüssiger als der herkömmliche Pfannkuchenteig. Hauptsächlich, weil er mit mehr Milch gestreckt wird. Es unterscheiden sich also prinzipiell nur die Art der Zubereitung sowie das Verhältnis der Zutaten. Ein weiterer Punkt ist die Konsistenz, die rein optisch schon unschwer erkennbar ist. Der original französische Crepe ist im Normalfall hauchdünn, wohingegen der Pfannkuchen einen dicken Durchmesser hat.
Bei der Zubereitung des Crepes wird der Teig mit einer Kelle in die erhitzte Pfanne gegeben und anschließend solange mit beiden Händen geschwenkt, bis die gesamte Pfanne mit dem Teig bedeckt ist. Traditionell wird in Frankreich oder auch bei Creperien eine erhitzte Eisenplatte verwendet. Hat man den Crepe nun etwa eine Minute gebacken wird er gedreht. Geübte Crepebäcker schafft das das mit einem geschickten Pfannenschwenk. Für Laien reicht ein dünner Pfannenwender jedoch leicht aus.
Nach dem weiteren Backen wird der Crepe noch in der Pfanne mit Zutaten belegt. Hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Ob deftig, herzhaft oder süß, man kann ihn mit so ziemlich allen Zutaten schmackhaft machen. Hierauf folgt die Crepefaltung. Ein Crepe kann man unabhängig von der Füllung aufgerollt, halbiert oder geviertelt zusammenlegen bzw. servieren, je nach Crepes Rezept können sie eventuell auch ungefüllt serviert werden. Als solche werden sie dann meist in Vierteln serviert und anschließend z.B. mit Orangenlikör flambiert. In Frankreich werden diese als „quarts de plaisir" bezeichnet (bedeutet soviel wie "Viertel der Freude"). Heute findet man die Crepes in vielen Länder wieder, und sie werden vor allem als typische Snacks in Städten, auf den Märkten und in kleinen Imbiss-Buden verkauft. Unabhängig vom Crepes Rezept sind sie für Zwischendurch immer eine pefekte Mahlzeit. Sie sind sehr beliebt, da sie auch in kleineren Räumen und zwar innerhalb von einigen Minuten köstlich zubereitet werden können. Zwar ist für die Zubereitung von einem Crepe Rezept vor allem am Anfang ein bisschen Übung und Fingerspitzengefühl erforderlich, so sollten Sie nicht verzweifeln wenn es Ihnen bei den ersten Versuchen nicht perfekt klappt. Trotzdem sind diese tollen Desserts auch für Kochanfänger gut geeignet, da sie einfach zubereitet werden können.
Autor: Stephan Kirchhoff