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Cranberry: Die Alternative bei infektiösen Blasen- und Nierenerkrankungen

Autor: kradloff | Erstellt am: 30.09.2009 | Gelesen: 1652
Kategorie: Gesundheit - Medizin & Chirurgie | Bewertung: rateArateArateArateBrateB
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(Online-Artikel.de) - Ein Erfahrungsbericht aus der "Neuen Welt"

Die Erreger erweisen sich zunehmend resistent gegen immer mehr Antibiotika. Cranberry, das überraschend wirksame amerikanische Hausmittel bewährt sich nicht nur bei banalen Infekten, sondern oftmals ebenso bei Resistenzen. Das erfreulicherweise ohne Nebenwirkungen.

In den Staaten ist die Kranbeere ein allgemein bekanntes und bewährtes Mittel bei Blasen- und Niereninfektionen. Der Saft dieser Beeren wird dabei in relativ großer Mengen getrunken. Da der hohe Säuregehalt nicht von jeden Magen vertragen wird und leider dort auch Säfte im Handel sind, die nicht ausschließlich aus dem Saft dieser Früchten bestehen, also nur geschmacklich aber nicht wirkungsmäßig dem Cranberry entsprechen, werden als Nahrungsergänzungsmittel in den USA Cranberry-Tabletten gehandelt. Diese Tabletten enthalten die Wirkstoffe aber nicht die Säure des Originals.

Wirkung
Kranbeeren enthalten starke Antioxidantien. Die in verschiedenen Studien nachgewiesene Wirksamkeit von Kranbeerensaft zur Vorbeugung von Mund-, Magen- und Harnwegsinfektionen beruht nicht auf einer das Wachstum oder die Vermehrung der Erreger verhindernden Wirkung, sondern auf der Eigenschaft Bakterien an der Anhaftung auf Schleimhäute zu hindern. Die Erreger finden keinen Halt und können so mit dem Harn ausgeschwemmt werden. Darüber hinaus scheiden Personen, die Cranberry zu sich nehmen, vermehrt Salizylsäure aus, welche entzündungshemmend wirkt. (Quellangaben zur Wirkung bei Wikipedia)

Anwendung
Immer häufiger stellt sich heraus, dass praktisch alle bei Blasen- und Nierenentzündungen eingesetzten Antibiotika, auch wenn sie über Wochen genommen werden, wirkungslos bleiben. In diesen Fällen sollte ein Versuch mit Cranberry unternommen werden, der erfahrungsgemäß vielfach positive Auswirkungen hat. Diese Präparate bieten sich deshalb auch für den Personenkreis an, die Dauerkatheder (z. B. bei Querschnittslähmungen) anwenden müssen.

Wegen Nebenwirkungen und möglicher Resistenzbildung sollte m. E. auf die generelle Verwendung von Antibiotika zunächst verzichtet und ein Versuch mit Cranberrypräparaten unternommen werden. Präparate, die nun auch in Deutschland beispielsweise von der Firma Navitum Pharma vertrieben werden.

Klaus Radloff
Info@klaus-radloff.com
 
 
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