Darmstadt - "Die Cooperstraße muss so schnell wie möglich für den Verkehr geöffnet werden", forderte der Vorsitzende der FDP Eberstadt, Andreas May, anlässlich einer Vorstandssitzung im Ortsverband. "Die derzeitige Zufahrt zum Schulzentrum Marienhöhe durch die Straße Am Steinernen Kreuz stellt für Anwohner, Eltern, Schüler und Lehrer eine erhebliche Belastung dar, die unverzüglich beseitigt werden muss. Die Durchfahrt ist ganztags zu ermöglichen", fuhr May weiter fort.
Einer Öffnung der Nord-Südverbindung von Bessungen nach Eberstadt für den Autoverkehr erteilte May dagegen eine klare Absage. "Der Verkehr kann von der Heidelberger Landstraße problemlos aufgenommen werden. Eine parallele Verbindung durch die Heinrich-Delp-Straße würde die Anwohner unangemessen belasten. Die sorgfältige Abwägung von Nutzen und Belastung zeigt, dass der Umweg über die Hauptverkehrsstraße in diesem Fall zumutbar und sinnvoll ist."
May zeigte sich enttäuscht über das Verhalten des Baudezernenten Dieter Wenzel. "Herr Wenzel hat die rechtliche Situation und die Kosten offenbar nicht ausreichend intensiv analysiert. Erst der steigende öffentliche Druck hat Wirkung gezeigt. Ohne die Arbeit der Bürgerinitiative Aktion Cooperstraße wäre der heutige Sachstand nicht erreicht worden.", sagte May weiter. Er äußerte Zweifel daran, dass die Interessen der Anwohner vom Baudezernenten angemessen gewichtet wurden.
Den Stadtverordneten Dr. Gert Mittmann (FDP) überrascht die plötzlich mögliche Kostensenkung: "Verwunderlich ist, dass nunmehr die Öffnung für ca. 35 000,- EUR möglich ist, was bisher mit dem Argument, die Zäune würden 100000,- EUR kosten, nicht möglich war."
Andreas May