Asal GmbH Produkte zum Gesund Essen
ist eine typische Erfindung unserer Zeit. Die etwas wackelige deutsche Übersetzung dazu (bequemes Essen) trifft den Kern eigentlich nicht so ganz. Denn gemeint ist damit das benutzen von fertigen Essenskomponenten zur Erleichterung und Verkürzung der Zubereitungszeiten. Oft genug wird das dann auch als „gesundes Essen" verkauft. Natürlich fallen nützliche kleine Helferlein in diese Sparte mit herein, Tomatenmarkt und Brühpulver macht ja keiner mehr selbst.
Wer aber gesund essen möchte, der muss dieser allgegenwärtigen Verlockung der fertigen Nahrungsmittelbausteine mit Vorsicht gegenüber treten. Auch wenn Konservierungsmittel inzwischen furchtbar out sind und viele Nahrungsmittelhersteller stolz den Verzicht derselben auf der Packung deklarieren: Konservierungsstoffe sind nicht das einzige, was sich in Fertigprodukten tummelt. Salz und Zucker ist zum Beispiel ist fast jedem bearbeiteten Lebensmittel zugesetzt. Warum, darüber kann man gerne streiten. Aber selbst schlichtes küchenfertig aufbereitetes Tiefkühlgemüse hat oft genug zugesetztes Salz auf der Inhaltsliste stehen. Dazu kommt die ökologische Komponente: Convenience Food erfordert deutlich mehr Verpackung und wird zudem an vielen unterschiedlichen Orten produziert, verarbeitet und verarbeitet. Diese Verpackungsorgie belastet die Umwelt zusätzlich zu den vielen Produktionswegen und –fahrten.
möchte, der kann sich für eine Stunde in die Küche stellen und tatsächlich nur pure Lebensmittel verarbeiten. Dazu gehören dann natürlich auch frische Kräuter anstelle der TK-Kräutermischung, unbehandeltes frisches Obst und Gemüse, frisches Fleisch oder Fisch aus der Kühltheke anstelle der Tiefkühltheke. Die Gewöhnung an zugesetzte Aromen und Geschmacksverstärker führt dann zu erstaunten Gesichtern wenn einmal nur „natürliche" Lebensmittel auf dem Tisch stehen – im Zweifel werden sie gar nicht erkannt. Erschreckenderweise wird diese Art des Kochens aber aus finanziellen Gründen immer weniger werden: die großen Marktführer der Lebensmittelindustrie setzen auf Convenience Food. Unbehandelte, also auch unbequemere Nahrungsmittel werden damit in der Produktion und im Vertrieb teurer, denn Convenience Food wird natürlich stärker beworben und damit öfter gekauft.