Die Geschichte der Computerviren begann sehr harmlos. Im Grunde handelte es sich um Programme, die einfach nur aus testen sollten, was möglich geworden war. Häufig richteten diese Programme keinen größeren Schaden an, als sich einfach selbst zu reproduzieren. In der Regel waren sie noch gar nicht darauf ausgelegt gezielt irgend einen Schaden auf dem infizierten Rechner zu verursachen. Die Virenprogrammierung war in der damaligen Zeit mehr ein Zeitvertreib einiger Computerspezialisten als ein ernstzunehmendes kriminelles Potenzial. Das änderte sich jedoch schnell, als mehr und mehr Menschen begannen, solche Computerviren zu programmieren. Es dauerte nicht lange, bis die ersten sehr schädlichen Viren auftauchten. Das war die Geburt einer neuen Art von Kriminalität, die bis zum heutigen Tag an Aggressivität ständig zugenommen hat.
Seit der Zeit, da Viren echten Schaden aufrechnen anrichten konnten, war es nötig geworden, sich durch entsprechende Programme vor der Wirkung von Computerviren zu schützen. Verbreitete man damals Computerviren überwiegend noch über Speichermedien, wie beispielsweise eine Diskette, so vereinfachte das Internet die Infiltration von unzähligen Rechnern durch Computerviren, wie man sich denken kann, erheblich. Umso wichtiger wurde es mit dem Beginn des Zeitalters des Internet, Antivirenprogramme zu besitzen, die einen echten Schutz gegen ständig neu entwickelte und veränderte Viren boten. Heutzutage gibt es unzählige Freewareprogramme, die einen adäquaten Virenschutz bieten. Die Hersteller dieser Programme bieten in der Regel auch ein kostenloses Update-System an, mit dem sie ihr Programm immer wieder auf den neuesten Stand bringen.
Neben diesen Freewareprogrammen gibt es aber auch eine ganze Reihe kommerzieller Programme wie beispielsweise das
Antivirenprogramm von Kaspersky, die ihren Kaufpreis dadurch rechtfertigen, dass Sie eine extrem hohe Sicherheit gewährleisten durch zusätzliche Funktionen. Sind Daten besonders sensibel, etwa bei Unternehmen, Hotels oder Behörden, genügt ein Freewareprogramm nicht mehr und es wird erforderlich, sich die qualitativ hochwertige kommerzielle Software anzuschaffen. In der Regel bereut man den Erwerb dieser Software nicht. Auch hier hält der Hersteller durch Updates das Programm wöchentlich oder sogar täglich auf dem neuesten Stand.
Andreas Mettler