(Online-Artikel.de) - Cocktails müssen nicht nur gut zubereitet sein, auch das Aussehen muss stimmen.
Bei der Dekoration eines
Cocktails sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. So werden neben üblichen Früchten und Schirmchen oftmals auch Minzblätter und anders Grünzeug zur Verzierung eines Mixgetränkes verwendet. Es gibt sogar regelrechte Cocktail-Wettbewerbe, in denen es nicht darum geht, den besten Cocktail zu mixen. Nein, es geht um die aufwändigste Dekoration eines Cocktails. Unsagbar schöne Varianten können hier bestaunt werden.
Vielerlei Schnittvarianten für Obst gibt es.Ob eine Banane geschnitten werden soll, oder eventuell eine ausgehöhlte Ananas als Cocktail-Glas umfunktioniert wird, die Möglichkeiten sind vielfältig. Die Dekoration ist das Outfit eines guten oder auch weniger guten Mixgetränks. Sie hilft dabei, den Cocktail ins rechte Licht zu rücken. Denn nicht nur beim Essen heißt es, das Auge isst mit. Einen guten Cocktail erkennt man auch daran, dass die verwendeten Früchte frisch und knackig sind. Auch darf das Mixgetränk nicht mit zu vielen Früchten überladen sein.
Also keinen Obstsalat daraus machen.Denn der eigentliche Star ist immer noch der Cocktail nicht die Dekoration. Längst werden aber nicht alle Mixgetränke mit Früchten oder anderer Dekoration versehen. Manche Cocktails wie der
Tequila Sunrise werden schlicht und einfach serviert, ohne aufwändigen Schnickschnack. Auch haben zum Beispiel viele Getränke nur Zuckerränder am Glas, und werden einfach mit einer angesteckten Limone oder Orange dekoriert.
Hier gilt dann das ganze Augenmerk dem Inhalt.Gute Barkeeper erkennt man dran, dass sie die Proportion der Dekoration ganz genau treffen können. Und das ist am einfachsten daran zu erkennen, dass man zwar erstaunt ist, über die phantasievolle Dekoration des Cocktails. Aber im Gegenzug soll man sich nachher auch nicht mehr daran erinnern, ob viel oder wenig Obst dekoriert war, ob ein Schirmchen oder ein Minzblatt am Glasrand gesteckt ist. Das ist die Kunst, die einen guten Barmixer ausmacht. Oberstes Gebot eines guten Barkeepers ist es, nur die Früchte für den Cocktail zu verwenden, die auch im Cocktail selbst enthalten sind.

Auch müssen die Früchte oder die Dekorationen unbedingt zum Farbspiel des Cocktails passen. Die beizulegende Serviette, die zwar eigentlich nicht direkt zur Dekoration gehört, aber doch sehr wichtig ist, um eventuelles Kondenswasser aufzufangen, sollte unbedingt ebenfalls passend zum Cocktail gereicht werden. Also nicht eine rosarote Serviette unter einen roten Cocktail legen. Dies macht das ganze Mixgetränk unangenehm. Im Endeffekt ist zu sagen, dass das Auge des Gastes eine sehr große Rolle spielt und, wenn diese kleinen Regeln beachtet werden, kann man sicher sein, dass die zubereiteten Mixgetränke mit Sicherheit beim Gast ankommen werden.
Alexander Bertram