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CO2-Bilanzierung in der Aluminiumindustrie

Autor: greenOrange | Erstellt am: 28.08.2009 | Gelesen: 1374
Kategorie: Handel - Business & Wirtschaft | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Die Nürnberger Ceramix AG rüstet Primäraluminiumerzeuger mit CO2-Erfassungssoftware aus

emissioncontrol
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Das bislang überwiegend in der Ziegelindustrie tätige F&E-Dienstleistungsunternehmen Ceramix AG konnte mit seiner bewährten Softwarelösung für die CO2-Bilanzierung und -Erfassung den größten deutschen Primäraluminiumerzeuger als neuen Kunden gewinnen. Der Aluminiumproduzent ermittelt künftig die bei den Produktionsprozessen anfallenden CO2-Emissionen an mehreren Standorten in Deutschland mit der Ceramix-Software emissioncontrol.

Die Nürnberger Ceramix AG konnte ihre in der deutschen Ziegelbranche bereits seit mehreren Jahren erfolgreich eingesetzte Software zur CO2-Erfassung, emissioncontrol, nun auch in der Aluminiumindustrie plazieren. Der größte Primäraluminiumerzeuger in Deutschland erfasst und überwacht nun künftig die bei den Umwandlungs- und Gewinnungsprozessen entstehenden CO2-Emissionen mit emissioncontrol.

Dabei konnte die Software mit ihren vielfältigen Möglichkeiten und Funktionen punkten. So ist es z.B. möglich, Vorketten in die CO2-Bilanz miteinzubeziehen und unterschiedlichste Kennzahlen und Grafiken über die umfangreichen Berichts- und Auswertungsoptionen automatisch ausgeben zu lassen. Ferner ist ein Prognosetool implementiert, das es erlaubt, CO2-Emissionen auf Grundlage variabler Produktionsleistungen bis zum Ende des laufenden Berichtsjahres zu prognostizieren sowie eine Schnittstelle, die einen Netzwerkbetrieb von emissioncontrol gestattet. In Summe ist es möglich, die ermittelten CO2-Emissionen auf eine einzelne Produkteinheit herunterzubrechen und somit einen umfassenden CO2-Fußabdruck (Carbon Footprint) des Produkts Aluminium zu erstellen.

Die Berechnungsroutinen von emissioncontrol wurden dabei für die Bilanzierung der Aluminiumerzeugungsprozesse in enger Zusammenarbeit mit dem Kunden angepasst und getestet. Dank der grundlegenden Flexibilität der Programmstruktur konnte die Anpassung an die Erfordernisse des Kunden problemlos umgesetzt werden.

Der Aluminiumerzeuger möchte sich mit diesem Schritt unter anderem auf die Möglichkeit vorbereiten, künftig am gesetzlichen Emissionshandel teilnehmen zu müssen: die EU erwägt, die Primär- und Sekundäraluminiumproduktion ab 2013 in den EU-weiten Emissionshandel mit einzubeziehen.

Informationen zur Software für emissionshandelspflichtige Unternehmen: www.ceramix-ag.de/emissioncontrol
emissioncontrol im freiwilligen Klimaschutz: www.greenorange.de/co2management

Wolfdietrich Ederer, Ceramix AG
 
 
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