Cloud Computing
Daten die im Internet berechnet und gespeichert werden – fern ab von dem elektronischen Schaltkreisen und Speichermedien, die sich im eigenen Computer befinden. Cloud Computing ist dabei das Stichwort. Es bezeichnet eben genau diesen Vorgang, bei dem der eigene Computer kaum noch Rechenleistung übernehmen muss und seine Daten an einem Cloud Rechner im Internet abgibt, der den wesentlichen Rechenaufwand übernimmt.
Diese Technik bringt sehr viele Vorteile mit sich, denn so wird der Anspruch an dem heimischen PC stark herabgesetzt. Alles was dort noch benötigt wird, ist die Technik um einen Internetbrowser zu betreiben und eine Breitband-Verbindung ins World Wide Web – so zumindest in der Theorie. In der Praxis sieht das allerdings noch anders aus und da ist es schwer einen reinen Cloud Computer und sein Endbenutzer-Gegenstück zu finden.
Aber es werden ständig Schritte in diese Richtung getan; so arbeiten viele der neuen Generation von Pad-Computern mit dieser Technik und verzichten damit auf kostenintensive Hardware. Auch Smartphones sollen in Zukunft mehr und mehr auf diese Vision setzen. Das alles kommt dann auch der Umwelt zugute, denn eine Verrechnung der Daten im Internet spart Strom bei jedem einzelnen Computern.
Fraglich ist natürlich immernoch die Sicherheit der Daten, wenn sie nicht auf der eignen Festplatte gespeichert werden. Das ist wohl besonders wichtig für Firmen, die an dieser Form von Dienstleistung interessiert sein könnten. Cloud Computing ist zwar praktisch, aber würde ein Unternehmen seine empfindlichsten Daten in die Weiten des Internets hinausgeben, um sie dort von einem Cloud Computer bearbeiten zu lassen? Vermutlich sind hier die Probleme aber mehr im Kopf als in der Praxis. Zwar ist das Gefühl verständlich, dass man die Sicherheit von Daten aufgibt, wenn man sie nicht auf der eigenen Festplatte hat, aber tatsächlich tun wir das schon jeden Tag.
Das größte Beispiel dafür sind die Emails, die man täglich bei GMX abruft – nur wenige denken dabei noch über die Sicherheit der Daten nach, sondern sehen sie als gegeben, obwohl sie sich doch nicht auf dem eigenen Rechner befinden. Auch die bekannten Onlinedienste zum Speichern von Fotos, Kalender bei Google und die Spiele bei Facebook fallen unter diese Kategorie. Sogar die riesige Gemeinschaft an Bloggern um die Software WordPress herum hat sich mit ihren Blogs schon ganz und gar dem Internet anvertraut und verwaltet die Daten, die sich irgendwo in den Weiten des Internets befinden. Es ist also eine Frage des Kopfes, nicht der Technik.