Ab dem 1. Oktober 2008 gelten neue Zinssätze für das Festgeldangebot der Citibank. Offensichtlich versucht das Institut, nach dem Verkauf durch seine Muttergesellschaft an die französische Credit Mutuel, neue Einlagen bei Kunden einzuwerben. Angesichts der aktuellen Finanzkrise brauchen Banken wie die Citibank diese Einlagen, denn der Geldfluss auf dem Interbankenmarkt ist so wie ausgetrocknet. Sparer hingegen suchen angesichts der aktuellen Lage nach sicheren Anlageformen und können beim Festgeld fündig werden.
Mit ihren 5,00 Prozent bei einer Laufzeit von nur zwölf Monaten hat die Citibank dabei ein überzeugendes Argument, dass Anleger ihr Geld dort anlegen. Dabei bietet sie natürlich nicht nur diese Laufzeit, sondern der Kunde kann von einer sieben Tagen bis sechs Jahren wählen. Die Zinssätze für die wichtigsten Laufzeiten könnten interessierte Anleger der folgenden Seite entnehmen: www.tagesgeld-vergleich.net/citibank-festgeld.html.
as Festgeldangebot hat noch einen weiteren Vorteil. Wer sein Geld heute für zwölf Monate fest anlegt, bekommt die erzielten Zinsen in 2009 ausgeschüttet. Damit unterliegen die Zinserträge oberhalb des Sparerfreibetrages nur noch der pauschalen Abgeltungssteuer in Höhe von 25 Prozent zzgl. Solidaritätszuschlag.
Würde der Anleger sein Geld auf einem Tagesgeldkonto anlegen, würde mindestens noch eine Zinszahlung in 2008 erfolgen, welche dann oberhalb des Sparerfreibetrages mit dem persönlichen Steuersatz von maximal 45 Prozent (ebenfalls zuzüglich Solidaritätszuschlag) versteuert werden müsste.
Unterm Strich bringt eine Festgeldanlage wie die der Citibank also derzeit nur Vorteile: eine hohe Sicherheit durch Mitgliedschaft im Sicherungssystem des Bundesverbandes deutscher Banken e.V. und die darüber erfolgende Absicherung von bis zu 243,89 Mio. Euro pro Kunde und attraktive Zinsen, mit denen Sparer und Anleger gleichermaßen abseits des turbulenten Börsengeschehens ihr Vermögen wachsen lassen können.
Daniel Franke