unabhängige Autorin
Trier. Rheuma, Morbus Crohn, Fibromyalgie, Allergien, allergisches Asthma, Neurodermitis, Gicht, Adipositas, Depression, Migräne, Diabetes II….. zählen zu den massenhaften chronischen Leiden, die inzwischen an die 80 Prozent der deutschen Gesundheitskosten verursachen. Unaufhaltsam schreiten sie voran, obwohl bereits in den 70-iger Jahren des vergangenen Jahrhunderts der unmittelbare Zusammenhang zwischen der Ernährung und der Entstehung dieser verschiedenartigsten chronischen Symptome entdeckt wurde - von einer selbst betroffenen Hauswirtschaftsmeisterin (Ernährung und Soziales).
- Doch anstatt den gesunden Menschenverstand zu gebrauchen, ist es diese beharrliche Orientierung der Hilfesuchenden an der Wissenschaft, die es so unendlich schwer macht, diesen Menschen glaubhaft zu vermitteln, dass sie nicht an unabänderlichen Krankheiten (sogenannte Autoimmunerkrankungen) leiden.
Hier muss nämlich unbedingt unterschieden werden zwischen diesen epidemieartigen in erster Linie ernährungsbedingt chronischen Symptomen, die zurückzuführen sind auf überlastete Verdauungs- und Ausscheidungsorgane und den im Gegensatz hierzu wahren Krankheiten. Sie treten in geringerem Maße auf und beruhen auf irreparablen angeborenen, durch Verletzungen oder Infektionen herbeigeführten (Organ-) Schäden.
- Ursächlich für diese epidemieartige Organüberlastung jedoch ist das üble Gebräu, das sich ergibt aus der Summe all dieser synthetischen wie auch der natürlichen Inhaltsstoffe unserer tagtäglichen Nahrungsfülle.
- Was allerdings kaum jemand ahnt, ist, dass gerade das, was heute im Allgemeinen unter gesunder Ernährung verstanden wird, nach einer optimalen Zusammensetzung der Verdauungssäfte verlangt.
- Hiervon aber kann bei den längst überlasteten Organen der Hilfesuchenden keinesfalls die Rede sein.
Die für diesen Personenkreis
elementaren Fakten wurden nun erstmals in einem kleinen Buch zusammengetragen. Als
Appell an den gesunden Menschenverstand ist es der
Versuch, den Betroffenen begreiflich zu machen, dass es vor allem anderen der überlastungsbedingte Rückstau ausscheidungspflichtiger Nahrungsstoffe ist, der ihre
Körperchemie allmählich in ein
spürbar wie auch sichtbar chronisches Ungleichgewicht gebracht hat. - Der moderne Wohlstandsbürger hat vollkommen aus den Augen verloren, dass auch der „natürliche Organismus Mensch" unter den widrigsten Umständen überleben will. Um nun diese ausscheidungspflichtigen Nahrungsstoffe loszuwerden, entwickelt er nun seiner Veranlagung entsprechende Um- und Abbauprozesse. Solche Regulationsmechanismen treten in einer Vielfalt von Symptomen in Erscheinung (an Haut, Bindegewebe, Organen, Sehnen, Muskeln, Gelenken, Gefäßen, Nerven bis hin zur Psyche) und werden fälschlicherweise immer wieder als unbedingt behandlungsbedürftige Krankheiten gesehen.
Dass die hierfür zumeist angewandte dauerhafte chemische Unterdrückung der Leiden keine akzeptable Lösung sein kann, erklärt sich jetzt eigentlich von selbst, und erst recht muss dies für unsere Kinder gelten, die immer öfter Symptome entwickeln, die noch vor gar nicht allzu langer Zeit zu den eigentlich verschleißbedingten Leiden des Alters zählten.
Ulrike Wagner, Trier
unabhängige Autorin
www.uwagnerverlag.de