Nach internationalem Druck läßt nun auch China zwei Anwälte frei, die sich für Menschrechte in ihrem Land eingesetzt hatten. Wie bekannt wurde, durften beide zu ihren Familien nach Peking zurückkehren. Einer der Anwälte hatte zuvor der bereits in Haft sitzenden Künstlerin Ai Weiwei Hilfe angeboten und geht davon aus, dass seine Verhaftung darauf beruht. Von seinem Wunsch Ai Weiwei zu helfen und seine Dienste anzubieten hat ihn der Staat jedoch nicht abbringen können.
Die Familie des zweiten Anwaltes hatte keine Ahnung über das Verbleiben. Als er jedoch nach 2 Monaten zurückkehrte, sei es ihnen sofort klar gewesen. Er sei abgemagert gewesen und habe schlecht ausgesehen. Zu einer weiteren Stellungnahme den Medien gegenüber war dessen Frau jedoch nicht gewillt, da dies in China nicht üblich sei.
Es hatte annonyme E-mails gegeben, welche Aktivisten zugeschickt wurden, die sich genauso wie derzeit Menschen in anderen Ländern verhalten und für die Rechte in China auf die Straße gehen sollten. 50 Menschen wurden festgenommen, darunter auch der zweite Anwalt. Chinas Regierung zeigt deutliches Angstverhalten, dass es auch dort zu Wellen, gegen die derzeitige Regierung kommen könnte, daher gehen sie dort derart hart gegen Menschenrechtler vor. Ai bleibt verschwunden, er wollte in Berlin ein Atelier eröffnen, wurde jedoch in Peking festgenommen.