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Chatroulette in der Kritik

Autor: willpower | Erstellt am: 27.10.2011 | Gelesen: 450
Kategorie: Freizeit - Hobby & Unterhaltung | Bewertung: rateArateArateArateArateA
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(Online-Artikel.de) - Bestimmte Inhalte sind jugendgefährdend

Quelle: flickr.com
Quelle: flickr.com

Immer mehr Menschen nutzen das Angebot von Chatroulette. Allerdings sind sich nicht alle Nutzer darüber im Klaren, dass sie mit ihren Videochats auch eine Verantwortung zu tragen haben. Der Anbieter distanziert sich deshalb auch von allen gezeigten Inhalten. Vor allem Kinder nutzen das Roulette mit den Webcams, um auf witzige Art neue Bekanntschaften zu machen. Diese gilt es zu schützen, aber beim Chatroulette gibt es keinen Schutz.

Durch zahlreiche Berichte und gutes Internetmarketing, verbreitete sich die Idee rasend schnell um den Globus. Chatroulette wird mittlerweile von sehr vielen Nutzern ausprobiert und teilweise regelmäßig praktiziert. Bereits 2010 sollen schon über 30 Millionen Besucher auf dem Portal gewesen sein, laut Angaben des Besitzers. Die Behauptung, die Seite würde jeden Monat ein bis zwei millionen Nutzer anziehen, klingt glaubwürdig, vor allem durch den Alexa-Rank. Die weltweite Position liegt im Bereich der ersten 1.000 Plätze. Eine beachtliche Leistung für eine simple Idee.

Wie funktioniert Chatroulette?

Zum Start einer Session wird der aktuelle Flash-Player benötigt. Ohne Anmeldung kann man auf One-on-One klicken und das System verbindet per Zufall zwei Nutzer mit einander. Diese können sich via Webcam sehen und mit der Tastatur oder dem Mikrofon kommunizieren. Das ganze passiert völlig ungezwungen und ist für beide kostenlos. Das heißt, es kann jederzeit die Verbindung getrennt werden. Hat man den Kontakt abgebrochen, kann man ihn nicht noch einmal herstellen, höchstens per Zufall durch viele tausend Sitzungen.

Der Missbrauch des Chatroulettes

Es gleicht schon dem Russisch Roulette, nur das man keine Todesängste haben muss. Dafür weiß man nie, wer einem gleich gegenübersitzt und vor allem, was er als nächstes tut. Die Absichten vom Gründer Andrei Ternowski waren sicherlich gut, jedoch missbrauchen einige Nutzer sein Portal.

Im März 2010 stellte das Internet-Forschungsunternehmen RJMetrics fest, dass ein Teil der Nutzer Absichten hegen, die gerade Jugendlichen schaden. Für 13 Prozent der Chatter ist es normal, dass sie unbekleidet vor der Webcam stehen oder dies während einer Session noch nachholen.

Was kann man dagegen tun?

Mittlerweile hat das Portal einige Vorkehrungen getroffen. Nutzer können Verstöße über einen Button melden. Wird ein Missetäter von drei Nutzern angeprangert, so wird er für mindestens 24 Stunden gesperrt. Zudem wurde eine Software installiert, welche erkennt, wenn jemand zum Beispiel nackt vor der Webcam sitzt und trennt automatisch die Verbindung.

 
 
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