Ein Gesicht für Menschenrechte im Iran findet am 30. Oktober 2010 vor dem Brandenburger Tor statt
Am Samstag, den 30. Oktober 2010 finden in Berlin zwei beachtenswerte Aktionen, die der Bevölkerung im Iran gewidmet sind, statt. Ein Gesicht für Menschenrechte im Iran ist ein Aktion bei der Passanten zu der Situation politischer Gefangenen im Iran informiert werden und um ein Foto von sich gebeten werden, um gegen Folter, Todesstrafen und politische Unterdrückungen im Iran zu protestieren.
Das Internationale Komitee für die Rechte von Studenten und Derwischen im Iran veranstaltet seit über einem Jahr Solidaritätsaktionen in verschiedenen Städten Europas (Eindhoven, Niederlande // Brüssel, Belgien // Hamburg, Deutschland // London, Großbritannien // Amsterdam, Niederlande // Karlsruhe, Deutschland // Köln, Deutschland // Gent, Belgien // u.a.).
Am 30. Oktober findet die Aktion zwischen 11:00 und 14:00 Uhr vor dem Brandenburger Tor statt.
mehriran.de lädt zur Konferenz am 30.Oktober in Berlin ein
Weiter findet ein Konferenz in Berlin statt, die sich Gegenwarts- und Zukunftsfragen widmet. Die Konferenz wird von mehriran.de organisiert. mehriran.de ist eine Webseite, die seit April 2009 über die vielen guten und schönen Seiten Irans berichtet und sich nicht scheut Hintergründe der Ideologie und Berichte über Menschenrechtsverletzungen im Iran zur Sprache zu bringen. Die Betreiber von mehriran.de unterstützen einerseits keine Kriegstreibereien gegen die Islamische Republik, andererseits lassen sie sich auch nicht von Beteuerungen und Bemühungen seitens des Regimes im Iran einlullen, dass im Iran alles rechtens sei und man stringent gegen Feinde, die aus dem Ausland gesteuert sein sollen, vorgeht. Der Lösungskorridor für das Pulverfass Iran liegt in der Kraft der Bevölkerung im Iran. Sich mit dieser Kraft zu beschäftigen und dieser Spur Aufmerksamkeit im Westen zu verschaffen, wird eines der Anliegen der Konferenz sein.
Details der Konferenz"Seit 31 Jahren herrscht im Iran eine Diktatur, die sich religiös definiert. Seit dem ersten Amtsantritt von Präsident Ahmadinedschad und der Intensivierung des Atomprogramms und vor allem seit seiner angeblichen Wiederwahl vor über einem Jahr, steht die Islamische Republik Iran verstärkt im Blickpunkt der Weltöffentlichkeit. Wenig bekannt ist dagegen die Situation der Derwische und anderer religiösen Minderheiten, sowie der Kurden und anderer Nationalitäten im Iran, die größtenteils in Opposition zu dem Regime stehen. Nach einer Darstellung der aktuellen Lebenssituation dieser Gruppierungen, wird es um die Chancen und Herausforderungen von Vielfalt im Vielvölkerstaat Iran gehen."
Dieter Karg, Sprecher der Iran-Koordinationsgruppe von Amnesty International Deutschland
Sadeq Nabatchian, Sprecher des Internationalen Komitees für die Rechte von Studenten und Derwischen im Iran
Dr. Miro Aliyar, Vorsitzender des Komitees für Auswärtige Beziehungen der Demokratischen Partei Kurdistan-Iran
Dr. Seyed Mostafa Azmayesh, Religionswissenschaftler, Paris
Sprachen. Farsi und DeutschSamstag, 30. Oktober 2010, 17:00-20:30 in der Werkstatt der Kulturen, Wissmannstr. 32, Berlin-Neukölln
Die Konferenz ist grundsätzlich für Journalisten, Politiker, Menschenrechtsaktivisten, Interessierte und Neugierige offen. Um die Abläufe und den Umfang umsichtig zu gestalten, ist eine namentliche Anmeldungen bis zum 28.10.2010 unter konferenz@mehriran.de erforderlich.
Helmut N. Gabel, mehriran.de