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Chancen und Herausforderungen für deutsche Unternehmen auf dem chinesischen Baumarkt

Autor: magalimenant | Erstellt am: 02.11.2010 | Gelesen: 669
Kategorie: Handel - Business & Wirtschaft | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - BM DR. PETER RAMSAUER IM GESPRÄCH MIT DEUTSCHEN BAUUNTERNEHMEN IN CHINA

econet china, AHK Greater China
econet china, AHK Greater China
Um direkt vor Ort einen Einblick in die Chancen und Herausforderungen für deutsche Unternehmen auf dem chinesischen Baumarkt zu gewinnen, traf Dr. Peter Ramsauer, Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, am Samstag, 16. Oktober, in Shanghai zum Gespräch mit in China aktiven deutschen Unternehmen zusammen.

Im Rahmen des von econet china, Umweltplattform der deutschen Auslandshandelskammer Greater China, organisierten Abendessens berichteten führende Experten und Vertreter ihrer Branche über ihre Erfahrungen auf Chinas Nachhaltigkeitsmärkten. Zustimmung unter den anwesenden Gästen erfuhr etwa Prof. Albert Speer von AS&P, als dieser feststellte, dass viele deutsche Unternehmen immer noch unzureichendes Marketing betreiben: „Deutschland ist für chinesische Kunden gleichbedeutend mit Qualität. Umso leichter wäre es für deutsche Unternehmen sich mit gezielten, an den chinesischen Markt angepassten Marketingmaßnahmen einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen.".

Weitere Herausforderungen für deutsche Unternehmen sind die Notwendigkeit eines noch engeren Netzwerkes zu lokalen Behörden und Entscheidungsträgern sowie der akute Fachkräftemangel in China. So ist der Bedarf an fachspezifischer Ausbildung chinesischer Arbeiter und Angestellter von zunehmender Bedeutung für deutschen Geschäftserfolg in China.

Als Beispiel erfolgreicher Bündelung deutscher Stärken wiederum wurde das künftig unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung stehende deutsche Zhangjiang Science & Culture Exchange Centre in Shanghai genannt. Prof. Fisch, dessen Büro energydesign Shanghai an der Planung des Zentrums beteiligt ist, stellte dieses als Leuchtturmprojekt für deutsche Technologie und ganzheitliche Planung nach deutschen Nachhaltigkeitskriterien vor. Nach Fertigstellung der Büro-, Konferenz- und Ausstellungsräume soll das Zentrum als Modell für nachhaltiges Bauen in China wirken und für deutsche Qualität, Planungskompetenz und Know-How werben sowie als Plattform für deutsch-chinesischen Austausch dienen.

Die anwesenden Unternehmensvertreter waren sich einig, dass deutscher Erfolg auf dem chinesischen Markt langfristig von derartigen und weiteren im Rahmen der Gespräche diskutierten strategischen Maßnahmen abhängen wird und machten Bundesminister Ramsauer diverse konkrete Projektvorschläge.

Magali Menant, econet china
 
 
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