PresseinformationKLASSIK IN DER BAR
celloproject
CelloTango
22. Januar 2012, 19.00 Uhr
Mit farbenreichem Cello-Klang führt Eckart Runge als seufzendes Bandoneon durch die Geschichte des Tangos. Stets in musikalischem Dialog mit dem Pianisten Jacques Ammon, dessen Hände auf der Klaviatur ein ganzes Tangoorchester zum Leben erwecken scheinen.
In ihrem kommunikativen und unkonventionellen Format der Klassikpräsentation, celloproject, richten sich die beiden Künstler sowohl an Kenner als auch an jene, die erst noch „auf den Geschmack kommen wollen". Die Programme, in denen Originalkompositionen und eigene Arrangements gegenübergestellt werden, reichen von Tango, Jazz, Barock- bis zur Filmmusik. So begeistert das weltoffene Duo mit künstlerischem Ernst und Kommunikationsfreude seine Zuhörer.
Seit über zehn Jahren begeistern die beiden Wahl-Berliner mit ihrem „celloproject". 2003 erfuhr die Zusammenarbeit Runges und Ammons einen Ritterschlag aus Argentinien: Auf Einladung von Laura Escalada de Piazzolla, der Witwe Astor Piazzollas, gastierte das Duo mit „CelloTango" im Rahmen eines Gedenkkonzerts in Buenos Aires.
Weitere Infos unter www.celloproject.de
Karten-Telefon 030-883 15 82 oder
reservierungen@bar-jeder-vernunft.de
Karten inkl. aller Gebühren: VVK € 27,00
Abendkasse € 23,80
Pressestimmen"Schroff, schräg, schön und nie gefällig. Niemand wagt nach dem Schlussakkord mit Klatschen die Stille zu zerstören. Für Sekunden hält alles den Atem an. Dann löst sich die Spannung in begeistertem Applaus. Unvergesslich!" (Die Welt)
"Die Saiten beider Instrumente klagen, weinen, lachen und jubeln, machen noch das Zittern der kleinsten Engelsflügelfeder hörbar, lassen die Träne im Auge glänzen, fangen Hell und Dunkel, Höhe, Tiefe, Zärtlichkeit und Gewalt in Klang, den man am liebsten hören und hören und hören würde, ohne Ende." (Kölnische Rundschau)
"Geht das, im Sitzen Tanzen? Runge und Ammon können es."
(Niedersächsische Allgemeine)"Schlicht atemlos das Publikum, das schon nach dem ersten, erst recht dem zweiten Stück in Applaus ausbrach, wie er bei anderen Konzerten allenfalls zum Schluss erwartet werden kann. Schon vor der Pause fordert es Zugabe." (Fränkische Nachrichten)
"Die Saiten beider Instrumente klagen, weinen, lachen und jubeln, machen noch das Zittern der kleinsten Engelsflügelfeder hörbar, lassen die Träne im Auge glänzen, fangen Hell und Dunkel, Höhe, Tiefe, Zärtlichkeit und Gewalt in Klang, den man am liebsten hören und hören und hören würde, ohne Ende." (Kölnische Rundschau )
Vita Eckart RungeAls Cellist und Gründer des Artemis Quartetts, ist Eckart Runge seit 15 Jahren von New York über Wien bis Tokyo auf allen großen Podien der Welt präsent. CD Einspielungen seines Ensembles, seit 2005 exklusiv bei Virgin / EMI, wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Während seiner Studien bei Edmond Baert am Brüsseler Konservatorium und bei David Geringas an der Musikhochschule Lübeck sowie als Preisträger internationaler Wettbewerbe (Premio Stradivari, Cremona 1991, Deutscher Musikwettbewerb Bonn 1994 und "Concours International de Musique Genève" 1995) ging er früh einer regelmäßigen Tätigkeit als Solist nach.
Neben der internationalen Quartettkarriere "wirbt er vielsprachig für Grenzgänge in Tango, Jazz und Filmmusik" (Der Spiegel) und gewinnt mit seinem 1998 gegründeten "celloproject" ein immer breiteres Publikum für klassische Musik. Zusammen mit dem Pianisten Jacques Ammon präsentiert er heute verschiedene Programme um Tango, Film und Jazz. Besondere Produktionen sind "Concert Visuel" mit zwei Pantomimen aus der Compagnie Marcel Marceau und "Saite an Saite - Kreativität und Dialog im Unternehmen Leben". Die Verbindung von künstlerischem Ernst und kommunikativer Präsentation wird von Zuhörern und Kritik begeistert aufgenommen.
Eckart Runge lehrt als Professor an der Universität der Künste in Berlin und der Chapelle Reine Elisabeth in Brüssel.
Vita Jaques AmmonIn Santiago de Chile als Kind Deutsch-Chilenischer Eltern geboren, machte Jacques Ammon 1989 als Preisträger des internationalen "Claudio Arrau" Klavierwettbewerbes zum ersten Mal auf sich aufmerksam. Es folgten zahlreiche Rundfunk- und Fernsehaufnahmen. Seither gastiert er regelmäßig in chilenischen Konzertreihen und Festivals.
Seine Studien begann Jacques Ammon als Schüler von Margerita Herrera an der Universität zu Chile und setzte sie 1990 bei Konrad Elser an der Musikhochschule Lübeck fort, an der er seit 2000 selbst seine Erfahrungen als Dozent weitergibt.
In Deutschland ist der in Berlin beheimatete Künstler in bedeutenden Musikzentren zu Gast wie dem Rheingau Musik Festival, der Hamburger Musikhalle und dem Schleswig-Holstein Musik Festival aufgetreten. Im Herbst 2002 Jahres debütierte er in Japan. Ein besonderes künstlerisches Anliegen ist Jacques Ammon die Gegenüberstellung von klassisch-romantischem und lateinamerikanischem Repertoire.
Jacques Ammon war künstlerischer Berater bei einer CD-Produktion (EMI) mit lateinamerikanischer Musik der "12 Cellisten der Berliner Philharmoniker", welche eine Grammynominierung und den Echo-Preis erhielt.
Über Celloproject
Als Duo arbeiten die beiden Künstler seit über zehn Jahren zusammen und gastierten bereits in wichtigen Konzertserien wie den Meisterkonzerten Baden-Baden, der Dresdner Frauenkirche, dem WDR Köln, dem Wiener Konzerthaus, beim Schleswig-Holstein Musik Festival sowie in Italien, Belgien, Frankreich, der Schweiz, Südamerika und der USA. Auf Einladung der Witwe Astor Piazzollas, Laura Escalada de Piazzolla, gastierte das Duo 2003 mit "CelloTango" in einem Gedenkkonzert in Buenos Aires.
Die CD Einspielungen "CelloPassion", "CelloTango" und "contrapunctango" wurden von FAZ und der Fachzeitschrift "FonoForum" besonders empfohlen. 2004 erschien eine Hommage an Filmmusik, "CelloCinema", und fand in der Presse ein großes Echo. Eckart Runge und Jacques Ammon sehen ihr künstlerisches Selbstverständnis auch in sozialem und pädagigischem Engagement. So unterstützen sie durch regelmäßige Benefizkonzerte und direktem Engagement vor Ort u.a. Organisationen wie "Jeunesses Musicales Deutschland", "Yehudi Menuhin- Life Music Now" sowie Jugendorchester Projekte in Südamerika.