Artikel-Recherche: Titel Beschreibung   Erweiterte Suche

CDU Sozialausschüsse warnen vor prekärer Beschäftigung

Autor: CDABW | Erstellt am: 29.04.2010 | Gelesen: 530
Kategorie: Politik - Gesellschaft & Soziales | Bewertung: Unbewertet
PDF Erstellen PDF Erstellen | Drucken Drucken | An Freund Senden Versenden

(Online-Artikel.de) - 01. Mai 2010 - CDU Sozialausschüsse fordern Lohnuntergrenze für Leiharbeit im Arbeitnehmerentsendegesetz

CDA Landesvorsitzender Dr. Christian Bäumler
CDA Landesvorsitzender Dr. Christian Bäumler
Die CDU Sozialausschüsse (CDA) fordern in ihrem Mai Aufruf eine Kehrtwende ihrer Partei in der Arbeitsmarktpolitik. Die CDU müsse sich wieder mehr den Sorgen und Nöten der arbeitenden Menschen zu wenden. Die Wirtschaftskrise darf nach  Meinung des CDU Arbeitnehmerflügel nicht da zu führen, das Arbeitnehmer nur noch befristet oder als Leiharbeitnehmer eingestellt werden.

„Die Ausweitung des Niedriglohnsektors in Deutschland verändert die Arbeitswelt und erhöht das Risiko der Altersarmut. In einem reichen Land wie Deutschland sind heute in einigen Branchen Arbeitsbedingungen vorzufinden, die den Arbeitnehmern ihrer Würde berauben. Damit sollen Branchentarifverträge und der gesetzliche Kündigungsschutz umgangen werden. Es gibt  Betriebe, die einen Teil der Belegschaft ausgliedern, um diese als Leiharbeitnehmer zu verminderten Löhnen dauerhaft wieder zu beschäftigten," kritisiert der Landesvorsitzende der CDU Sozialausschüsse Christian Bäumler. Die CDU Sozialausschüsse fordern die Leiharbeit und die Befristung von Arbeitsverträgen gesetzlich ein zu schränken. Beide arbeitsmarktpolitischen Instrumente waren, so der CDA Landesvorsitzende, für den Ausgleich vorübergehender Produktionsspitzen in der Industrie gedacht.

Arbeitsverträge dürfen nach den CDA Forderungen nur bei Vorliegen eines sachlichen Grundes befristet werden. Der Anteil der Leiharbeitnehmer an der Belegschaft eines Betriebes soll ab einer Betriebsgröße von 20 Arbeitnehmern nicht mehr als 5 % betragen. Die Dauer der Überlassung eines Leiharbeitnehmers darf nach Auffassung der CDU Arbeitnehmerorganisation nicht mehr als 2 Jahre betragen. Nach 6 Monaten Betriebszugehörigkeit soll der Grundsatz „ gleicher Lohn für gleiche Arbeit" gelten. Für die ersten 6 Monate müsse eine Lohnuntergrenze im Arbeitnehmerentsendegesetz festgelegt werden.

Der CDA Landesvorsitzende  weist darauf hin, dass ab Mai 2011 volle Freizügigkeit für Arbeitnehmer aus den osteuropäischen Mitgliedsländer der Europäischen Union gilt: „Ohne Aufnahme einer Lohnuntergrenze der Leiharbeitnehmer in das Arbeitnehmerentsendegesetz können dann Arbeitnehmer aus Osteuropa zu den tariflichen Bedingungen ihrer Heimatländer beschäftigt und bezahlt werden."
 
 
Geno Sponsoring
Social Bookmark

Artikel Bewerten:  Schlecht Artikel ist Schlecht 1 2 3 4 5 Artikel ist Sehr Gut Sehr Gut  
Zuletzt gelesene Artikel in der Kategorie Politik - Gesellschaft & Soziales:
Die Hälfte der Deutschen fühlt sich mit Pflegeplatzsuche überfordert
Eine eigene Kirche in den USA gründen? Wie gehts das eigentlich?
Humana startet Mitmachaktion zugunsten des Deutschen Kinderhilfswerkes
Wird in Tunesien mit dem Messer missioniert?
Max Bryan: Deutschlands bekanntester Obdachloser führt Videotagebuch
Norwegen steckt in der Butterkrise
Tag der gewaltfreien Erziehung
Von Nazis und Piraten

comment Kommentare von Besucher !

Noch kein Kommentar zu Artikel “CDU Sozialausschüsse warnen vor prekärer Beschäftigung”







Top | rss   
Designed by A2D Webdesign Agentur | Media-Netzwerk: MyPress World | MyPress DE | MyPress CH | MyPress AT | Online Article
OA-Services: Online PR-Blog | Webreporter | Know-How | Jobs & Stellenanzeigen | Presseportal | News | Branchenbuch

Copyright 2008 © Art2Digital InterMedia Solutions | ICRAchecked | Creative Commons License.