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Casein und Molkeprotein in Bezug auf Muskelaufbau

Autor: Bodymaxx | Erstellt am: 04.10.2010 | Gelesen: 949
Kategorie: Sport - Fitness & Workouts | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Der Mythos langsamer und schneller Proteine

Endlose Diskussionen in der Kraftsport- und Bodybuildingszene, ob es die langsamen oder schnellen Proteine sind, welche für einen raschen Muskelaufbau sorgen, scheinen wohl zu keinem eindeutigem Ergebniss zu führen. Hierzu muss aber angemerkt werden, dass es für den Aubau der Muskulatur keine Rolle spielt, ob diese mit langsamen Casein (Milcheiweiss), oder schnellem Molkeprotein versorgt wird. Was zählt, ist die ausreichende Versorgung des Körpers mit Proteinen.

In wissenschaftlichen Studien, wurden bisher keine fundierten Unterschiede, in Bezug auf die Effizienz, dieser beiden Proteinarten festgestellt. Wichtig ist jedoch der richtige Zeitpunkt ihrer Einnahme.

Langsame Proteine (Casein oder Milcheiweiss):

Da der Körper während des Schlafes in einen katabolen (muskelabbauende) Zustand versetzt wird, empfiehlt es sich, langsame Proteine am Abend, vor dem schlafen gehen einzunehmen. Somit wird die Muskulatur, kontinuierlich und über einen langen Zeitraum mit Aminosäuren versorgt.

Schnelle Proteine (Whey- und Soja-Protein-Isolat):

Schnelle Proteine hingegen, sind bevorzugt direkt nach Training und morgens nach dem Aufstehen einzunehmen, um den Körper schnell und massiv "Muskelbaustoff" zur Verfügung zu stellen.

Die Sonderstellung des Whey-Protein:

Es ist in aller Munde und hat mit 104 (Vollei=100) die höchste biologische Wertigkeit aller Eiweisse, welche nur durch "Proteinmischungen" übertroffen werden kann. Es ist durch seinen hohen Anteil verzweigtkettiger Aminosäuren (BCAA) hervorragend geeignet, um das nach dem Training zerstörte Muskeleiweiss aufzubauen. Durch seine schnelle Resorption im Magen-Darm-Trakt, steht es dem Organismus rasch zur Verfügung und ist aus diesem Grund besonders sofort nach dem Training und morgens zu empfehlen. Die einfachste Form des Whey-Proteins ist das sogenannte Whey-Protein-Konzentrat, welches einen Eiweissanteil von ca. 75-85% besitzt. Höherwertig ist hingegen Wheyproteinisolat, welches einen Proteinanteil von ca. 90% aufzuweisen hat. Da sein Milchzuckeranteil gegen Null geht, ist hier nicht mit Verdauungsproblemen zu rechnen.
 
 
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