© Norbert Kesten
20. Juli bis 14. September 2011, Di – Sa 20.00 Uhr, So 19.00 Uhr
2010 hat die viel gelobte Inszenierung von Vincent Paterson aus der BAR JEDER VERNUNFT bereits eindrucksvoll bewiesen, dass sie den Umzug auf die größere Bühne des TIPI AM KANZLERAMT bestens überstanden hat. Die Geschichte um das leichtlebige Szenegirl Sally Bowles im glitzernden wie zwielichtigen Milieu der Goldenen Zwanzigerjahre in Berlin basiert auf dem autobiographischen Episodenroman „Goodbye to Berlin" von Christopher Isherwood.
Die Inszenierung des amerikanischen Starchoreographen und Regisseurs Vincent Paterson beschreibt das Musical um Liebe, Leidenschaft und Verzweiflung in Berlin vor dem Hintergrund des herannahenden Faschismus. „Willkommen, bienvenue, welcome ...", „Maybe this time", „Bye-bye, mein lieber Herr" – „Life is a cabaret" sind heute Weltklassiker der Musikgeschichte.
Was den besonderen Charme der Paterson'schen Inszenierung ausmacht: Das Musical CABARET kehrt nach seinem Siegeszug um die Welt nicht nur in die Stadt seines Ursprungs zurück – Die Geschichte spielt auch in einem Cabaret-Theater. In der amüsiersüchtigen Metropole Berlin nämlich traf der britische Schriftsteller Christopher Isherwood (A Single Man) am Vorabend des Dritten Reiches die am Abgrund entlangtanzenden Figuren, die er später zu seinem autobiographischen Episodenroman „Goodbye to Berlin" verdichtete, der zur Vorlage für den Welterfolg von CABARET wurde.
Regie und Choreographie: Vincent Paterson
Musikalische Leitung: Adam Benzwi
Buch von Joe Masteroff - Nach dem Stück „Ich bin eine Kamera" von
John van Druten und nach den Erzählungen von Christopher Isherwood
Musik von John Kander - Gesangstexte von Fred Ebb - Deutsch von Robert Gilbert
Bühnenbild: Momme Röhrbein, Dramaturgie: Julian Kamphausen
Produktion: Thimo Pommerening, Kostüme: Nicole von Graevenitz
Weitere Infos unter www.tipi-am-kanzleramt.de
Karten-Telefon 030-390 665 50 oder karten@tipi-am-kanzleramt.de
Karten inkl. aller Gebühren: VVK € 44,50 – 59,90
Die Besetzung
Sally Bowles Sophie Berner
Clifford Bradshaw Guido Kleineidam / Jens Schnarre
Conférencier Michael Kargus
Frl. Schneider Maren Kroymann / Regina Lemnitz
Herr Schultz Peter Kock
Frl. Kost Anja Karmanski / Lucca Züchner
Ernst Ludwig Torsten Stoll
Bobby / Gorilla / Matrose Michael Chadim / Daniel Ris
Lulu Juliane Maria Wolff
Mausi Maria Brodmann
Helga Magdalena Ganter
Swing Jeanette Claßen
Frenchie / Viktor Jörn-Felix Alt / Mogens Eggemann
Max / Matrose Käthe Ce / Dirk Hinzberg
Flügel Adam Benzwi / Jörg Daniel Heinzmann
Geige / Mandoline /
Singende Säge / Matrose Vasile Darnea / Dragan Radosavievich
Posaune / Steel Guitar Daniel Busch / Christian Fischer / Uwe Langer
Kontrabass / Tuba Björn Sickert / Ottwin Zipp
Schlagzeug / Matrose Moritz Wolpert
Pressestimmen _ aus dem Tipi am Kanzleramt
„Wahnsinn, diese Sally Bowles im Tipi am Kanzleramt. Wer war noch mal Anna Loos, die vor ihr die Rolle in der Vincent-Paterson-Inszenierung gesungen hatte? Wer Helen Schneider, Ute Lemper, ja wer, verdammt noch mal, ist eigentlich Liza Minelli? Sophie Berner ist ein Ereignis."
Zitty Berlin – Friedhelm Teicke, 11.08.2011
Pressestimmen _ aus der Bar jeder Vernunft
„Die Tanznummern sind Highlights, die Kit-Kat-Girls virtuos. Adam Benzwi zaubert mit seiner Vier-Mann-Band einen vollwertigen, explosiven ‚Cabaret'-Sound. Momme Röhrbein hat ein putziges Altberlin erdacht inklusive veritablem Dampflok-Express und einem Zimmer mit Aussicht auf die Kuppel des U-Bahnhofs ‚Nollendorfplatz'. Hier darf alles nebeneinander existieren: die auf Hochglanz polierte Show, der billige Kalauer, das nackte Fleisch und die hochgeschlossenen Herzensregungen."
Der Tagesspiegel - Feuilleton
„Berlin hat endlich ein herausragendes Musical, dazu das Berlin-Musical schlechthin! Denn bei der CABARET-Produktion der Bar jeder Vernunft stimmt einfach alles: großartige Darsteller, ein äußerst virtuoses Miniorchester, kluge Regie."
Siegessäule
„Das alles kommt subtil daher, ohne Zeigefinger, und deshalb umso eindringlicher. Cabaret ist schließlich eine bunte Revue mit (sehr gut gespielter) Musik, kein volkspädagogisches Belehrungstheater. Ein Stück, was vor allem gut unterhält – auch in den beklemmenden Szenen: Katharsis und Entertainment schließen sich nicht aus. Cabaret, die Berliner Revue, ist nicht Cabaret, der Film. Den Machern ist etwas Eigenes gelungen, das den Vergleich mit dem berühmten Vorbild standhält."
Jüdische Allgemeine Wochenzeitung
„Dieses ‚Cabaret' ist eine Reise wert.
Der Verzicht auf Schaugetue, auf plakative Moralfinger-Bilder macht das Musical zum Kammerspiel auch leiser Töne. Bestechend ist der leise Ernst, mit dem die Nazi-Dämmerung dargestellt wird. So beeindrucken Kontraste wie die munter bedenkenlos Matrosen vernaschende Nazi-Hure von Margarita Broich noch nachhaltiger."
Märkische Oderzeitung / Nürnberger Nachrichten
„Timing-genaues Tanzen, viel Sexappeal, unglaublich schöner Gesang und eine fantastische Band – ein Knaller! Der Ehrengast Joel Grey sah eine fantastische, rumpelige, originalgetreue Cabaret-Band, mit klasse Percussionsideen, singender Säge, Kontrabaß und sämtlichem Pipapo, das die Stimmung in einen 1930-Bums heben konnte, er sah Choreographien, die weder an der typischen, übertriebenen „Ich schrei's in die Welt hinaus"-Musical-Attitüde krankten, noch doof und simpel waren, sondern hübsch und lustig und clever auf die kleine kuschelige Bühne des Spiegelzeltes integriert."
taz
Pressestimmen international
„Berlin says willkommen as Cabaret comes home!"
The Daily Telegraph
„Vincent Paterson's production of „Cabaret" takes Kander & Ebb tuner back home to Berlin Cabaret, the famed Bar jeder Vernunft."
Variety
„The musical Cabaret is being performed in Berlin, the city that inspired it, the venue ist he tiny Berlin theatre Bar jeder Vernunft, an intimate but glamourous location with red velvet and crystal mirrors."
BBC News
„Joel Grey is to be a guest of honor at the premiere next week of a production of the musical „Cabaret" at the Bar jeder Vernunft, a popular cabaret theater in a 1920`s Art Deco tent close to the Kurfürstendamm in Berlin."
The New York Times
„Ahora bien, si tengo que quedarme con una sola de las muchas cosas que hice y vi en estos apredatos cuatro dias berlinneses, elijo, sin vacilar, la representatión de Cabaret, el musical de Joe Masteroff inspirado en la novela semi autobiográfica de Christopher Isherwood, Adiós a Berlin (1939), en un auténtico cabaret de Berlin." El Pais – Mario Vargas Llosa
Der Inhalt
Clifford Bradshaw, ein junger amerikanischer Schriftsteller, reist Ende 1929 im Zug von Paris nach Berlin. Dort hofft er, endlich ein Thema für seinen neuen Roman zu finden. Im Zugabteil lernt er einen jungen Deutschen kennen, der für die NSDAP mit Hilfe gutgläubiger Ausländer Devisen aus dem Ausland nach Deutschland schmuggelt. Von seinem neuen Freund Ernst Ludwig bekommt er auch die Empfehlung, sich bei der Zimmerwirtin Fräulein Schneider einzumieten, dazu den Tipp, sich im heißesten Laden Berlins, dem Kit-Kat-Club, zu amüsieren.
In der Pension am Nollendorfplatz kann Cliff bei der Wirtin einen guten Preis aushandeln, und er lernt seinen Zimmernachbarn, den jüdischen Obsthändler Isaak Schultz, kennen. Zu den Mietern der Pension gehört auch Fräulein Kost, die ihren Lebensunterhalt als Prostituierte verdient. Nur den schwierigen Verhältnissen geschuldet duldet das brave Fräulein Schneider die umtriebigen Matrosen in ihrer Pension.
Seinen ersten Abend, Silvester 1929, verbringt er bereits in dem berühmt-berüchtigten Tingel-Tangel, wo allabendlich ein zynisch-zwielichtiger Conférencier die Attraktion dieses Telefon-Etablissements ankündigt: Miss Sally Bowles. Diese außergewöhnliche Engländerin verliebt sich Hals über Kopf in Cliff. Kurz entschlossen zieht sie zu ihm in die Pension. Die beiden leben zusammen und beginnen eine lockere Beziehung. Cliff verdient Geld mit Sprachstunden, sein geplanter Roman kommt nicht voran. Er stürzt sich lieber mit Sally ins Berliner Nachtleben und genießt den Trubel.
In der Pension Schneider bemüht sich der schüchterne Obsthändler Schultz um die Vermieterin: Er macht ihr einen Heiratsantrag, der die resolute Dame rührt und den sie dann schließlich annimmt.
Sally erwartet ein Kind: Obwohl nicht sicher ist, von wem das Kind ist, wollen sie heiraten und brauchen wenigstens etwas Geld. Deshalb möchte Sally, dass Cliff auf das Angebot des Hausfreunds Ernst Ludwig eingeht, Devisen aus Paris nach Berlin zu schmuggeln. Im Obstladen feiern Herr Schultz und seine Zukünftige eine von Sally schnell arrangierte Verlobungsfeier, zusammen mit den Pensionsgästen und der Belegschaft des Kit Kat Klubs. Als Ernst Ludwig erfährt, dass Herr Schultz „kein Deutscher" ist, warnt er Fräulein Schneider eindringlich, einen Juden zu heiraten.
Die "neue" Zeit steht bedrohlich vor der Tür...
Immer deutlicher macht sich der Nationalsozialismus bemerkbar, die Scheiben des Obstladen gehen durch braune Horden zu Bruch. Fräulein Schneider ist verunsichert und löst resigniert ihre Verbindung mit Herrn Schultz. Er zieht in eine andere Pension – um ihr die Trennung zu erleichtern.
Cliff möchte dieses Berlin, das ihn beängstigt und zu erschrecken beginnt, verlassen. Er packt die Koffer, um mit der schwangeren Sally in die Vereinigten Staaten zurückzukehren. Sally klammert sich jedoch an ihre fragwürdige Showgirl-Karriere. Desinteressiert an den politischen Veränderungen um sie herum, möchte sie in dieser Stadt bleiben, um wieder als Star im Club aufzutreten. Die Aussicht auf ein bürgerliches Leben mit Clifford lockt sie nicht. Sie lässt ihr Kind abtreiben.
Clifford Bradshaw verlässt Berlin; er versucht noch einmal Sally zu überzeugen, ihm zu folgen – vergebens. Im Zug nach Paris lässt er seine Zeit in Berlin und die Menschen, die er kennen lernte, Revue passieren. Da hat er seinen Romanstoff und die Geschichten fließen ihm nur so aus der Feder.
Rechte bei Felix Bloch Erben
Vincent Paterson
Der Regisseur und Choreograph von CABARET
In Amerika genießt der Choreograph und Regisseur Vincent Paterson den Status eines Stars. Nach der Choreograpghie in Lars von Triers Musical „Dancer in the Dark" (Goldene Palme Cannes 2000) und der Inszenierung von CABARET in Berlin entdeckt und erobert er Europa.
Inzwischen hat er die Oper für sich entdeckt: 2005 choreographierte er an der L.A. Opera unter der Regie von Garry Marshall „The Grand Duchess" (Die seltsame Gräfin). Letztes Jahr führte er an der L.A. Opera Regie und Choreographie bei „Manon" von Massenet, in den Hauptrollen Anna Netrebko und Rolando Villazon, die Inszenierung war im Frühjahr auch in Berlin in der Staatsoper zu sehen.
„Die Tanznummern sind Highlights" und „Atemberaubende Choreographien" kommentierte die Presse die Premiere von CABARET in der Bar jeder Vernunft. Dies ist der Regie und Choreographie eines Mannes zu danken, den in Amerika der Nimbus eines Stars begleitet: Vincent Paterson.
In Europa kursierte der Name bisher nur in Insiderkreisen als Geheimtipp, seit Paterson für die Choreographie in Lars von Triers Ausnahmemusical „Dancer in the Dark" (ausgezeichnet mit der Goldenen Palme in Cannes 2000) verantwortlich zeichnete.
Dabei begann Patersons Karriere bereits vor über zwanzig Jahren als Anführer einer Straßengang: In Michael Jacksons berühmten Videoclip „Beat it" spielt und tanzt er den gegnerischen Anführer, der auf Jackson mit dem Messer losgeht. Nach dem Videodreh wird er dessen persönlicher Choreograph und Regisseur, mit „Smooth Criminal" und „Blood on the Dancefloor" schreibt sich Paterson in die Annalen der Popgeschichte.
Madonna interessiert sich für ihn. Paterson kreiert für sie die skandalträchtige „Blond Ambition"-Tour und erregt damit Aufmerksamkeit bis in höchste Kreise: „Madonna geht auf Tour und der Teufel ist zurückgekehrt" äußert sich Papst Johannes Paul II zur Choreographie.
Hollywood ruft ihn. Die Referenzliste der Regisseure liest sich wie ein Who-is-Who der amerikanischen Regiestars: Er choreographierte Filme wie „Evita" (Regie: Alan Parker), „The Birdcage" (Regie: Mike Nichols), „Hook" (Regie: Steven Spielberg) u.v.a., ebenso choreographierte er die Broadway-Erfolge „Lenny" und „Kiss of the Spiderwoman".
Vincent Paterson_Regie (2. Seite)
Er führte in den USA Regie bei Musicals wie „Oklahoma", „Smokey Joe's Café" u.a., und für das Theaterstück „Gangsta Love" gewann er den Dramalogue Best Director Award. „Multitalent" resümieren die Fachblätter, „auszeichnungswürdig" urteilten die Preisrichter zahlreicher Awards.
Den in Los Angeles ansässigen Paterson zieht es nach Europa, wo er für seine künstlerische Arbeit größere Freiheiten sieht. Die Hauptstädte der Welt würden ihn mit offenen Armen empfangen, sein Name öffnet allen Produktionen die Tür. Dass es gerade Berlin wurde, hängt mit den Analogien zusammen, die Paterson zu seinem Heimatland sieht: Unübersehbar sind für ihn die Parallelen zwischen dem heutigen Amerika und dem Deutschland der 20er Jahre.
In diesem Zusammenhang war es für ihn ein reizvolles Angebot, im Spiegelzelt der Bar jeder Vernunft das Musical CABARET zu inszenieren. Der Ort hat ihn sofort eingenommen und seine Phantasie beflügelt. Aus der heterogenen Truppe von Fernseh- und Theaterstars, Eleven und alten Hasen schweißte er ein eingeschworenes Ensemble, das es kaum abwarten kann, wieder zusammen auf der Bühne zu stehen.
„Die beste Berlin-Werbung, die es je gab" war ein Kommentar im Tagesspiegel und fasst die Reaktionen auf Patersons Inszenierung am treffendsten zusammen.
In Zukunft will sich Paterson mehr auf klassische Stoffe konzentrieren und Opern inszenieren. Hier hat er eine ausgezeichnete Möglichkeit gefunden, zwischen Amerika und Europa einen Bogen zu schlagen. An der L.A. Opera fand im letzten Jahr die Premiere von „The Grand Duchess" (Die seltsame Gräfin) unter der Regie von Garry Marshall statt. 2006 führte er an diesem Haus die Regie und Choreographie bei „Manon" von Massenet, in den Hauptrollen Anna Netrebko und Rolando Villazon. Die Inszenierung war 2007 auch in Berlin an der Staatsoper zu erleben.
Mit der russischen Diva Netrebko hat Paterson schon mehrfach zusammengearbeitet. Er choreographierte 2004 ihre DVD, die Opernarien im Pop-Stil einer breiten Öffentlichkeit nahe brachte und einen wahren Starkult um Anna Netrebko auslösten. Die zwiegespaltene Reaktion der Kritik war für Paterson nichts Neues. Er hatte mit seiner Verbindung von Oper und Pop sein persönliches Ziel erreicht: Menschen, die nie etwas mit der Oper zu tun hatten, auf diese Musik aufmerksam zu machen.
Maren Kroymann_zur Person
Geboren im Jahr der Währungsreform, ist Maren Kroymann seit gut 20 Jahren als Schauspielerin, Sängerin, Kabarettistin und Entertainerin bekannt.
Zu ihren aktuellen Projekten gehören unter anderem der Kinofilm »Die Friseuse«, die RTL-Comedyserie »Mein Leben & ich« und ihr Bühnenprogramm »Gebrauchte Lieder«.
Maren wuchs als Jüngste mit vier Brüdern in Tübingen auf. Nach dem Abitur 1967 begannen turbulente Zeiten: Auslandsaufenthalte (USA und Paris), Schauspielunterricht und erste Theatererfahrungen. Neben dem Romanistik- und Anglistikstudium begann in Paris ihr politisch wacheres und frauenbewegtes Leben.
1971 ging sie nach Berlin und engagierte sich dort u.a. im linken Hanns-Eisler-Chor. Durch das Singen rutschte sie so nach dem Staatsexamen ziemlich unorthodox in ihren Beruf.
Mit ihrem ersten Bühnenprogramm »Auf du und du mit dem Stöckelschuh« ließ sie 1982 durch die liebevolle, wenngleich nicht ungebrochene Interpretation von Schlagern der 50er Jahre, garniert mit trockenen Kommentaren und herzhaften Parodien, die wundersame Welt dieser Zeit in all ihrer Piefigkeit und ihrem Weiblichkeitswahn wieder auferstehen.
Bis 1986 ging sie mit dieser Soloshow auf Tournee und wurde damit zur Wegbereiterin einer neuen Form des satirischen Entertainments.
Dadurch wurde Maren fürs Fernsehen entdeckt und spielte die Hauptrollen in den ARD-Serien »Oh Gott, Herr Pfarrer« (1988-89) und »Vera Wesskamp« (1992).
Währendessen hat sie das Kabarett nicht aus den Augen verloren: Neben Auftritten in »Scheibenwischer« (ARD) und »Jonas« (ARD) sowie in den Reihen »Mascha aus der Maske« (N3) und »Nachschlag« (ARD) hatte sie von 1993 bis 1997 als einzige Frau im deutschen Fernsehen ihre eigene Satiresendung »Nachtschwester Kroymann« (ARD). Seit 1980 arbeitet Maren zudem regelmäßig als Sprecherin für Radiofeatures, Hörspiele und Hörbücher.
Zu ihren Kinofilmen zählen Hape Kerkelings »Kein Pardon« (1993), »Brandnacht« von Markus Fischer(1993), und die Sönke Wortmann-Filme »Das Superweib« (1996) und »Der Campus« (1998).
2001 lief Andrea Weiss' und Wieland Specks Doku-Fiction »Escape to Life« über die dramatische Lebensgeschichte von Erika und Klaus Mann im Kino.
2006 spielte sie die Hauptrolle in Angelina Maccarones »Verfolgt«, der beim Filmfest in Locarno den Goldenen Leoparden in der Reihe Cinéastes du Présent gewann. Maren wurde für ihre Rolle mit dem Preis der Deutschen Filmkritik 2007 als Beste Darstellerin sowie dem »Puntano de Plata« auf dem Internationalen Filmfestival San Luis, Argentinien ausgezeichnet.
Fernsehfilme in jüngerer Zeit waren das Drama »Der Preis der Wahrheit« (ARD, 2003), der Tatort »Bienzle und der steinerne Gast« und die Komödie »Ein Baby zum Verlieben« (beide ARD, 2004). Im Dezember 2006 ist sie in der ZDF-Komödie »Nicht ohne meine Schwiegereltern« zu sehen.
Weitere Rollen in TV-Serien: »Anna Marx: Auf eigene Gefahr« (mit Thekla Carola Wied), »Wolffs Revier«, »Lukas« (mit Dirk Bach), »Gisbert« (mit Hape Kerkeling) u.a.
Seit 2000 ist Maren Kroymann auch wieder live zu sehen und zu hören: Mit ihrem Bühnenprogramm »Gebrauchte Lieder« (samt Rock 'n' Roll-fähiger Band). Am 8. März 2000 erhielt Maren Kroymann den Berliner Frauenpreis für ihr ›Werk als Kabarettistin und Schauspielerin und ganz besonders für ihr mutiges und wegweisendes feministisches Kabarett‹.
Im Juni 2008 wurde sie mit dem Zivilcouragepreis des Berliner CSD ausgezeichnet.
2009 ist Maren in den Kinofilmen „Horst Schlämmer – isch kandidiere" und „Maria, ihm schmeckt's nicht" sowie den Fernsehkrimis „Unter Verdacht – Die falsche Frau" und „Tatort – Schweinegeld" zu sehen, 2010 folgen der Kinofilm „Die Friseuse" und die ZDF-Reihe „Klimawechsel" – beide von Doris Dörrie.
Maren Kroymann lebt in Berlin.
Die komplette Filmographie unter www.marenkroymann.de
Regina Lemnitz_zur Person
Sie ist die Stimme von Hollywood-Schauspielerinnen wie Whoopi Goldberg, Kathy Bates, Roseanne und Diane Keaton, Salzburg, Berlin und Wien bescherten ihr einen nachhaltigen Ruf als großartige Theaterschauspielerin, ihren hohen Beliebtheitsgrad verdankt sie der Erfolgsserie Unser Charly, wo sie seit 1995 die Rolle der Tierärztin Dr. Roesner-Lombardi verkörpert.
1946 in Berlin geboren, besuchte Regina Lemnitz die Max-Reinhardt-Schule und startete seither als Fernseh- und Theaterschauspielerin ebenso erfolgreich wie als Synchron- und Hörfunksprecherin.
Die TV-Schauspielerin: Seit 1971 ist Regina Lemnitz vor allem bekannt geworden durch zahlreiche Rollen im Deutschen Fernsehen u.a. in Die Dollarprinzessin (1971), Rosa Luxemburg (1985), Marienhof (1992), Für alle Fälle Stefanie (2002) und natürlich in der Star Serie Unser Charly, wo sie seit 1995 die Rolle der Tierärztin Dr. Roesner- Lombardi verkörpert.
The Voice: Ihre markante, volle Stimme lieh Regina Lemnitz diversen Schauspielerinnen, wie zum Beispiel Diane Keaton, Kathy Bates und Roseanne. Seit 1986 ist sie die Synchronstimme der US-amerikanischen Schauspielerin Whoppi Goldberg. Der Regisseur Steven Spielberg selbst wählte ihre Stimme für die deutsche Fassung von "Die Farbe Lila" aus. Seitdem spricht sie alle Filme mit Goldberg. Nicht umsonst wird sie auch The Female Voice genannt.
Regina Lemnitz hat zahlreiche Hörspiele und Hörbücher gesprochen, „Love" von Steven King, „Clark. Und hinter dir die Finsternis" von der berühmten Krimiautorin Mary Higgins (sowie , „Ein Russischer Sommer" (Tolstoi) von J. Parini, M. Atwood „Das Jahr der Flut", Sadie Jones „Kleine Kriege"). Begehrt ist ihre charakteristische Stimme auch als Museumsguide, immer wieder begegnet man ihr akustisch beim elektronisch geführten Museumsgang, beim Schlossrundgang in Versailles wird man von Regina Lemnitz geführt.
Die Theaterschauspielerin: Sie spielte im Theater in Hildesheim und Nürnberg, im klassischen Bereich, als Gesangsstar im Musical hatte sie mehrjährige Engagements u.a. an den Münchner Kammerspielen, am legendären füheren Schillertheater, am Theater des Westens, Theater an der Wien, an den Salzburger Festspielen, an den Bad Hersfelder Festspielen, Tribüne, am Renaissance-Theater und am Operettenhaus Hamburg, wo sie die Maria Wartberg in „Ich war noch niemals in New York" gab.
Dem Zufall verdankt die Bar jeder Vernunft Regina Lemnitz' Mitwirkung: Sie sprang sehr kurzfristig und unkompliziert als Fräulein Schneider ein, als ihre Kollegin und Freundin Maria Körber durch einen Unfall verhindert war. Sie wurde sofort zu einem beliebten und geschätzten Mitglied des Ensembles und spielt nun bereits in der fünften Staffel das Fräulein Schneider. Mit dieser Rolle konnte sie auch in St. Gallen in der Inszenierung von Cusch Jung brillieren.
Wichtige Regisseure, mit denen Regina Lemnitz zusammenarbeitete: Johannes Schaaf, Hans Schweikart, Ernst Wendt, Harald Clemen, Rudolf Noelte, Hans Lietzau, Günter Krämer, Helmut Polixa, Boy Gobert, Tom Toelle, Helmut Baumann, Erika Gesell, Peter Weck, Peter Lotschak, Vincent Paterson, Cush Jung.
Div. Theateraufzeichnungen für TV (u.a. „Die Ratten", Regie : Rudolf Noelte), Kabarett mit Dieter Hildebrandt („Schimpf vor Zwölf", „Scheibenwischer", Regie: Sammy Drechsel), TV-Spiele (Regie u.a. Oswald Doepke, E. Itzenplitz. F.-J.-Gottlieb); 1995 - 2010 im ZDF in der Serie „ Unser Charly".
Sophie Berner_Sally Bowles
Die 1984 geborene Tochter einer Mode- und Hutdesignerin und eines Fotografen überzeugt als unglaublich moderne, eigenständige Interpretin von anspruchsvollen Chanson- und Songklassikern.
Bereits mit 17 bestand sie die Aufnahmeprüfung an der Bayerischen Theaterakademie August Everding in München und trat schon während des Studiums in diversen Produktionen auf, etwas 2005 in dem Grusical „Der kleine Horrorladen".
Nach ihrem Erfolg beim renommierten Bundesgesangswettbewerb, bei dem sie nicht nur den 1. Preis in der Kategorie Musical gewann, sondern auch den Gisela-May-Stiftungspreis für Chanson, wurde sie vom Fleck weg von der Berliner „Bar jeder Vernunft" als zweite Besetzung der Sally Bowles im Musical „Cabaret" engagiert. Zusätzlich spielte Sophie in den Semesterferien die Hope in „Anything Goes" bei den Schlossfestspielen Ettlingen und trat parallel dazu im Tipi am Kanzleramt in Berlin bei „Human Voices" von Pepe Danquart auf.
2007 stand sie erneut in der „Bar jeder Vernunft" auf der Bühne - dieses Mal als Hauptbesetzung in „Cabaret", was die begeisterte Presse sogar zu Vergleichen mit Ute Lemper und Liza Minnelli hinriss. Nach diesem Erfolg bot die „Bar jeder Vernunft" der damals 22-Jährigen gar die Inszenierung einer Soloshow an. Mit „Sophies Welten", einer witzig-spritzigen Revue mit unsterblichen Chansons und Liedern von Juliette Greco, Charles Aznavour oder Barbara Streisand gastierte Sophie Berner inzwischen auch in München, Rorschach und St. Gallen und stand auch dort 2008 abermals als Sally Bowles in „Cabaret" auf der Bühne.
Sophie wurde 2009 von dem amerikanischen Erfolgskomponist Frank Wildhorn („Dracula", „The Civil War") als Mercedes für die Welturaufführung seines neuen Musicals „Der Graf von Monte Christo", das in St. Gallen Premiere hatte, engagiert.
Ihre Show „Sophie Chante" mit ausschließlich französischen Chansons wurde in Frankreich bereits an verschiedenen Orten aufgeführt.
Michael Kargus_Conférencier
Michael Kargus absolvierte seine Ausbildung an der Stage School of Music, Dance and Drama in Hamburg.
Sein erstes Engagement führte ihn bereits nach Berlin in die „Cabaret" Inszenierung von Vincent Paterson in der Bar jeder Vernunft. Hier spielte er den Kit Kat Boy Frenchie, und übernahm später die Rolle des Conférencier.
Bei den Ostseefestspielen in Stralsund und Greifswald stand er bei der „West Side Story" als A-Rab, sowie in „Hair" als Paul auf der Bühne. Im Schlossparktheater in Berlin war er als Schwester Marie Leo in der A-Men Version von Non(n)sens zu erleben.
In der Inszenierung von „Jesus Christ Superstar" der Burgfestspiele in Bad Vilbel war er als Annas zu sehen. Danach gehörte er zur deutschen Originalbesetzung im Musical „WICKED- Die Hexen" von OZ, das im Palladium Theater in Stuttgart Premiere hatte. Im Musical Dome Köln war er die deutsche Originalbesetzung des Prinz Herbert in Monty Pythons „Spamalot". Sein letztes Engagement führte ihn zu den Vereinigten Bühnen nach Bozen, wo er als Cagelle Phaedra in „La Cage aux Folles" zu sehen war.
Guido Kleineidam_Clifford Bradshaw
Guido Kleineidam sammelte bereits vor seinem Studium an der Hochschule der Künste Berlin (Gesang/Musiktheater) erste Bühnenerfahrungen im Rahmen seines Engagements am Stadttheater Hildesheim und am Staatstheater Hannover. Er spielte während und noch nach seinem Studium in acht Produktionen am Theater des Westens (u.a. "Der blaue Engel", "Jonny Johnson" ...). In München war er Seymour in "Der kleine Horrorladen", an der Tribüne Berlin spielte er in einem Borchert-Abend und einer Heine-Revue. Weitere Engagements führten ihn zu den Freilichtspielen Schwäbisch Hall, nach Duisburg zu "Les Misérables", wieder an das Stadttheater Hildesheim, nach Augsburg und Aachen, auf Tournee und für zwei Jahre nach Heilbronn, wo er sich Haupt- und Nebenrollen durch den Schauspiel- und Musicalspielplan des Stadttheaters spielte. An der Neuköllner Oper Berlin war er engagiert für die Titelrollen in "Nero-Kaiserkind" und "Der Vampyr", sowie Lysander in "SommerNachtTraum" und Skelettmann/Dr. Pimble in "Der Elefantenmensch". Im Film "Escape to Life" von Wieland Speck sammelte er erste Dreherfahrungen.
Auf der Bühne der Bar jeder Vernunft stand er bereits vor Jahren als Sänger von Chansons im Rahmen des Nachtsalons.
Jens Schnarre_Clifford Bradshaw
Jens Schnarre, geboren in Osnabrück, studierte Schauspiel an der Otto-Falckenberg-Schule in München. Während seiner Ausbildung spielte er an den Münchner Kammerspielen in Ferdinand Bruckners „Krankheit der Jugend" und in Georg Ringsgwandls Musical „Ludwig II- die volle Wahrheit". Er arbeitete an verschiedenen Theatern im deutschsprachigen Raum, u.a. am Theater Regensburg, Theater St. Gallen, Staatstheater Nürnberg, Staatsoper Hannover und dem Stadttheater Klagenfurt. 2008 spielte er die Hauptrolle des „Kittel" in Joshua Sobols weltberühmten Stück „Ghetto", für welche ihn der Autor und Regisseur selbst auswählte. Daneben arbeitete er auch für Fernsehen, Rundfunk und erarbeitete eigene Lesungs- und Musikprogramme.
Peter Kock_Herr Schultz
Der gebürtige Kieler studierte Schauspiel an der Max-Reinhardt-Schule Berlin sowie Theaterwissenschaft und Germanistik an der Freien Universität (M.A.) Erste Theater- und Fernsehrollen spielte er ab 1970 u.a. am Grips, an der Schaubühne, am Schillertheater Berlin, bei George Tabori, am Thalia Theater Hamburg sowie TV vom „Seewolf" bis „Löwenzahn". Ab 1977 inszenierte er Schauspiel, Musical, Oper u.a. in Mannheim, Bremen, Köln, Lübeck, Schwedt, Berlin; in Tübingen und Heidelberg war er Spiel- und Oberspielleiter.
Im Berliner Schillertheater inszenierte er Klaus Hoffmanns „Brel – Die letzte Vorstellung" (ausgezeichnet mit der Goldenen Europa 1997), im Schlossparktheater stand er für Thomas Bernhards „Ritter, Dene, Voss" unter Heribert Sasses Regie auch wieder selbst auf der Bühne und spielte seit 2004 über 600x den jüdischen Gemüsehändler Herrn Schultz in Vincent Patersons Berliner „Cabaret"-Inszenierung in der Bar Jeder Vernunft.
An der Universität der Künste Berlin wurde er 1993 zum Professor für Spiel und Darstellung berufen. Inzwischen leitet er zusammen mit Peter Lund den Studiengang Musical/Show, den er gemeinsam mit Stanley Walden aufbaute und für dessen Ausbildungskonzept er 2001 den Ilse-Niggermann-Förderpreis erhielt. Zum Kurt Weill Fest Dessau inszenierte er zuletzt die deutschsprachige Erstaufführung von J.R. Brown's „Songs For A New World".
Anja Karmanski_Fräulein Kost
Die gebürtige Aachenerin erhielt ihre Ausbildung am Tanz und Gesangsstudio Theater an der Wien. Erste Engagements führten sie ans Schauspielhaus Hamburg, Theater des Westens Berlin und ans Raimund Theater in Wien. Für ihre Darstellung der Columbia in der „Rocky Horror Show" der Bad Hersfelder Festspiele wurde Anja Karmanski mit dem Hersfeldpreis ´97 für Nachwuchsschauspieler ausgezeichnet. Nach diesem großen Erfolg folgten Rollen in „Hair", „The Who's Tommy", „Grease" und „West Side Story". 1999 holte sie das Theater des Westens zurück nach Berlin, um in der Original Broadway Produktion von „Chicago" die Rolle der Go-To-Hell-Kitty und auch Mama Morton zu übernehmen. Im Fernsehen ist Anja Karminski u.a. in „Hundeleben", „Die Salsaprinzessin", „Großstadtrevier: Das Stuntgirl" und in dem Abschlussfilm der Medien School München „Young Professionals" zu sehen. Zuletzt war sie in zwei Produktionen des Schauspielhauses Hamburg zu sehen: In Shakespeare's „Der Sturm" und in „Guys and Dolls".
Torsten Stoll_Ernst Ludwig
Torsten Stoll ist bekannt aus Fernseh- und Actionserien. In Soaps wie „Gute Zeiten, schlechte Zeiten" spielte er den sinistren Frank Richter und in „Verbotene Liebe" den Sebastian Leutner. Er wird gern als der kernige Bösewicht oder zwielichtige Typ besetzt wie in „HeliCops", „Wolffs Revier" oder „Alarm für Cobra 11". Aber Torsten Stoll hat auch eine ganz andere Seite.
An der renommierten Palucca Schule in Dresden wurde er zum klassischen Ballettänzer ausgebildet. An der Hochschule der Künste in Berlin studierte er dann Schauspiel und wirkte in zahlreichen Inszenierungen mit. Zum Beispiel spielte er die Titelrolle in der viel beachteten Schillertheater Produktion „Jonny Jonson" unter der Regie von Fred Berndt.
Daniel Ris_ Bobby/Gorilla/Matrose
Michael Chadim_Bobby/Gorilla/Matrose
Der in Tschechien geborene Musicaldarsteller hat seine Musicalausbildung an der ehemaligen Hochschule der Künste in Berlin absolviert und ist seit 1997 an deutschsprachigen Bühnen und in internationalen Tourneeproduktionen tätig. Seine erste Rolle spielte er in "Lady be good" an der Neuköllner Oper Berlin. Daraufhin folgten Rollen am Theater des Westens, am Wiener Schauspielhaus sowie auf der Europatournee von „Die Schöne und das Biest" ; Michael Chadim mehrere Jahre Mitglied des Ensembles der Bad Hersfelder Festspiele, wo er sowohl in Musicals als auch in klassischen Theaterstücken spielte. 2001 führte ihn sein Weg nach Bremen, wo er zuerst bei "Jekyll & Hyde" spielte und später Rollen an der Seite von Helmut Baumann in "Cabaret", "My fair Lady" und "Kiss me Kate", übernahm. In Berlin spielte er 2005 in der Operette "Wie einst im Mai" am Schloßparktheater, gab den Max in „Cabaret" im Theater Brandenburg und 2006 den Bobby in „Cabaret" im Zelt der „Bar jeder Vernunft". Im Sommer 2007 präsentierte Michael sein erstes Soloprogramm: „I can do that" und war in der Weihnachtsgeschichte „Vom Geist der Weihnacht" in Duisburg zu sehen. 2008 stand er als „Jojo" und „Inspektor" in „Irma La Douce" auf der Bühne der Tribüne Berlin und in der Hauptrolle der deutschsprachigen Erstaufführung des Broadwaymusicals „Romance/Romance" im Comödienhaus Hanau. Zu seinen letzten Engagements gehörte 2009 „Die 3 von der Tankstelle" in der MusicHall Worpswede und die Hauptrolle in dem Openairmusical „Die Harzschützen" im Schloss Harzgerode.
Zurzeit steht Michael in der Rolle des Harry in „My Fair Lady" auf der Bühne des Nationaltheaters Mannheim und als Bobby in der „Cabaret" Wiederaufnahme der erfolgreichen Inszenierung der Bar
jeder Vernunft im Tipi am Kanzleramt in Berlin.
Die Kit-Kat