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Bund Deutscher Tierfreunde rät: Kein Ei mit '3'

Autor: pressebuero | Erstellt am: 11.04.2011 | Gelesen: 1855
Kategorie: Essen - Trinken & Rezepte | Bewertung: rateArateArateBrateBrateB
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(Online-Artikel.de) - Bund Deutscher Tierfreunde empfiehlt Ostereier selbst zu färben

Die erste Zahl steht für die Haltungsart: 0 für  ökologische Erzeugung (Foto:BMK)
Die erste Zahl steht für die Haltungsart: 0 für ökologische Erzeugung (Foto:BMK)
Noch immer kommen gerade rund um Ostern viele Eier aus Käfighaltung in den Handel. Der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. (BDT) rät deshalb dringend: Kein Ei mit „3" zu kaufen. Auch  die Hinweise Bio oder vom Hof garantieren nicht, dass es sich um ein Ei aus biologischer Haltung, Freiland – oder Bodenhaltung handelt. Zudem wird immer wieder getrickst – besonders beim Verkauf an Marktständen.

Wie der Bund Deutscher Tierfreunde mitteilte, ergab eine Untersuchung der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, dass die Fehlerquote bei Marktständen bei fast hundert Prozent lag, nur eine von 98 Proben war korrekt. In den Bioläden fanden sich in 35 Prozent der Fälle Mängel bei der Kennzeichnung. In Supermärkten waren 22 Prozent der Proben nicht richtig gekennzeichnet, bei den Discountern 13 Prozent, so der Bund Deutscher Tierfreunde.

Die Eier selbst müssen mit einem Code gekennzeichnet sein,  Die erste Ziffer steht dabei für das Haltungssystem:
  • 0 = Eier aus ökologischer Erzeugung
  • 1 = Freilandhaltung
  • 2 = Bodenhaltung
  • 3 = Eier aus Käfighaltung

Anschließend folgt der Ländercode, der zeigt,  woher das Ei stammt (z.B. DE für Deutschland). Auf den Ländercode folgt die Identifizierungsnummer, die den Betrieb codiert.

Gekochte und vorgefärbte Eier sind von der Kennzeichnungspflicht ausgenommen. Vielen Konsumenten, die gefärbte Ostereier kaufen, ist das nicht bewusst. Doch hinter der Farbschicht verbergen sich häufig Käfigeier. Der Bund Deutscher Tierfreunde rief die Verbraucher auf, Eier besser selbst zu färben

Tests in den vergangenen Jahren haben gezeigt,  dass  bei den großen Supermarkt-Ketten kaum noch geschummelt wird. Schwieriger ist die Situation auf sogenannten Bauernmärkten oder bei einzeln angebotenen Eiern. Die dort angebotenen „Landeier" entpuppen sich oft als Eier von Hühnern aus Käfighaltung. Und selbst ein Einkauf direkt auf einem Bauernhof brachte ein erstaunliches Ergebnis: Der Bauer hatte Käfig-Eier unter seine „Bauerneier" gemischt. Der überregionale Bund Deutscher Tierfreunde e.V. unterhält zwei eigene Tierheime und unterstützt rund 40 Tierheime und Tierschutzbeine in Deutschland.

Martina Klein
 
 
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