Buggy "Rio"
Wenn Sie einen neuen
Buggy für Ihr Baby kaufen, müssen Sie locker 150 bis 300 Euro ausgeben. Bei diesen nicht ganz unerheblichen Kosten sollten Sie in jedem Fall darauf achten, dass der Buggy Ihrer Wahl auch eine Qualität hat, die diesem Preis gerecht wird. Aber nicht nur auf die
Qualität des Buggys sollten Sie achten, es gibt auch einige andere Dinge, die beim Kauf eines Buggys wichtig sind.
Der große Vorteil eines Buggys – Kompaktheit und Wendigkeit
Grundsätzlich haben Buggys einige Vorteile gegenüber normalen Kinderwagen. Ein großes Plus von Buggys ist mit Sicherheit die einfache Handhabung und die Flexibilität. Gerade in öffentlichen Verkehrsmitteln, wie Bus, Bahn oder Straßenbahn machen sich die Kompaktheit und die Wendigkeit eines Buggys bezahlt.
Buggys haben auch Nachteile
Buggys sind deshalb so wendig, weil sie relativ kleine Räder haben. Und das ist auch gleichzeitig der Nachteil von Buggys. Durch die kleinen Räder ist das Fahren auf manchen Untergründen sehr schwer. Denken Sie beispielsweise an Kopfsteinpflaster oder einen grob geschotterten Weg – für einen Kinderwagen mit größeren Rädern kein Problem. Aber mit einem Buggy ist es alles andere als angenehm. Sowohl für Sie, als auch für Ihr Baby.
Worauf müssen Sie bei Buggys achten?
Sie sollten Ihr Baby auf keinen Fall zu früh in einen Buggy setzen. Grundsätzlich gilt, dass Ihr Baby alleine sitzen können muss, bevor ein Buggy infrage kommt. Viele Buggy-Hersteller sagen, dass man Babys in ihre Buggys bereits ab dem 6. Monat setzen kann. Jedoch können Babys i. d. R. erst zwischen dem 7. und dem 9. Monat selbstständig sitzen, weshalb der 6. Monat noch zu früh wäre. Der Grund hierfür ist, dass der Kopf eines Babys überproportional groß ist. Somit ist eine ausgereifte Rücken- und Nackenmuskulatur nötig, damit Ihr Baby den Kopf im Buggy stabil halten kann.
Was ist unbedingt nötig?
Idealerweise hat Ihr neuer Buggy gleich einen Regen- und Sonnenschutz. Dies ist sehr wichtig, wenn Sie den Buggy viel nutzen. Ebenfalls ist eine Ablage für Einkäufe sinnvoll. Diese ist oft unter dem Sitz angebracht. Jedoch sollten Sie darauf achten, dass der Buggy nicht umkippt, wenn die Ablage voll beladen ist. Ein stabiler Stand ist sehr wichtig und für die Sicherheit Ihres Babys unabdinglich.
Einfache Handhabung ist wichtig
Der Buggy Ihrer Wahl sollte kompakt zusammenklappbar sein, damit er problemlos im Auto verstaubar ist. Ebenfalls sollten Sie auf schwenkbare Vorderräder achten, damit Ihr Buggy auch wendig und flexibel einsetzbar ist. Es gibt inzwischen viele Modelle, bei denen die Vorderräder um 360° drehbar sind. Nicht zuletzt ist auch die Dämpfung sehr wichtig, damit Ihr Baby komfortabel geschoben werden kann. Die Hinterräder sollten unbedingt gefedert sein und die Räder sollten allgemein mit einer Luftummantelung umgeben sein, die noch zusätzlich dämpft.
Sicherheit ist das A und O
Ihr Buggy sollte vor allem eines sein: Sicher. Deshalb sollten Sie Wert darauf legen, dass auf dem Buggy das GS-Prüfzeichen angebracht ist. Wenn dies der Fall ist, dann haben unabhängige Experten den Buggy geprüft. Bei solch einer Prüfung wird beispielsweise Wert auf Bremsen und eine geringe Verletzungsgefahr gelegt.