Buddhismus: Siddharta Gautama
Buddhismus ist die älteste von drei Weltreligionen. Die Hauptzahl seiner Anhänger lebt in Asien:
Sri Lanka, Indien, Nepal, Bhutan, China, Mongolei, Korea, Vietnam, Japan, Kambodscha, Myanmar, Thailand, Laos. Die Gesamtzahl der
Buddhisten in der Welt ist schwierig festzustellen: solche Zählungen wurden nirgendwo durchgeführt. Aber man kann ungefähr sagen, dass sich in der Welt heute etwa 400 Millionen Menschen zum Buddhismus bekennen, und man zählt auch ungefähr eine Million Mönche und Nonnen dazu.
Möglichkeiten für Buddhas Belehrung
Vor zweieinhalbtausend Jahren hatte Buddha die einzigartigen Möglichkeiten für seine Belehrung: er war von sehr begabten Schülern umgeben. Er konnte 45 Jahre lang den Wesen den Weg zum vollen Öffnen des Verstands zeigen, Buddha nutzte dazu eigene Mittel.
Buddhas Schaffen
Im Buddhismus hielt man seine Arbeit fest. Es ist die große Sammlung der eigenen Wörter von
Buddha, die nach seinem Tod aufgeschrieben wurden; 108 Bände, die 84 Tausend der nützlichen Vorschriften enthalten. Die Kommentare der Schüler bilden noch 254 Bände.
Buddhas letzte Worte
Der Buddhismus erinnert uns an die letzten Worte Buddhas, die er im Alter von 80 Jahren sagte, bevor das Leben den Körper verlassen hatte: "Ich kann glücklich sterben - ich habe keine Belehrung in der geschlossenen Handfläche gelassen. Alles, was für die Menschen nützlich ist, habe ich schon gegeben".
Was man im Leben unmittelbar verwendet
Buddha gab das, was man im Leben unmittelbar verwenden kann. Er achtete auf die allseitige Entwicklung des Menschen - die bewusste Nutzung des Körpers, der Sprache und des Verstands.
Auf der Erfahrung basierend
Da die buddhistische Lehre vielseitig ist und auf der Erfahrung basiert, kann man sich nicht nur mit einer Beschreibung des Inhaltes beschränken. Die Besonderheiten des Buddhismus werden nur im Vergleich mit einer anderen Weltanschauung sichtbar sein.
Der Gründer der geistigen Tradition
Der Buddhismus ist eine Religion, die von Buddha im 6. Jahrhundert v. u. Z. gegründet wurde. Alle Buddhisten achten den Buddha als den Gründer der geistigen Tradition, die seinen Namen trägt. Fast in allen Richtungen des Buddhismus gibt es Mönchsorden, deren Mitglieder für die Menschen als Lehrer und Priester auftreten.
tibetische BuddhismusDer Zustand der geistigen Vollkommenheit
Zum Ziel der Gläubigen wird der zufriedene Zustand der Einsicht und der Befreiung von den Fesseln "ich". Der Zustand der geistigen Vollkommenheit wird durch die Demut, die Freigiebigkeit, die Barmherzigkeit, die Enthaltung von der Gewalt und die Selbstkontrolle erreicht.
Das Gesetz über die Ursache und die Wirkung
Buddha spricht über Wiedergeburt. Die Wiedergeburtslehre beinhaltet die karmische Tatvergeltung. Aber was bedeutet denn Karma im Buddhismus? Es ist einfach ein Gesetz über die Ursache und die Wirkung. Der Buddhismus beschäftigt sich mit dem Kreislauf des Lebens. Und wenn die anderen keinen Ausweg sehen, ist das bei Buddha ganz anders – er hat die Lösung dazu.
Koreanische BuddhismusUnterschied zwischen der Wiedergeburt und der Reinkarnation
Man sollte aber im Buddhismus den Unterschied zwischen der Wiedergeburt und der Reinkarnation sehen. Bei dem Begriff „Wiedergeburt" denkt man ja an eine ewige Seele, aber der Buddhismus schließt das aus, es gibt kein Selbst, das ewig ist, also kann es nicht nochmals geboren werden. Das heißt dann Reinkarnation.