Risiken bei eingriffen aus dem Gebiet der Plastischen Chirurgie
Wenn die Brust erschlafft ist und, vor allem nach Schwangerschaft und Stillzeit, nicht mehr schön aussieht, ist eine Bruststraffung das Mittel der Wahl. Aber es gibt auch Risiken bzw. Nachteile bei dieser Schönheitsoperation, die man wissen muß, wenn man sich für eine Bruststraffung oder Brustverkleinerung entscheidet.Insbesondere sehr große und schwere Brüste neigen dazu, vor allem nach Schwangerschaft und Stillzeit, an Elastitzität zu verlieren. Sie beginnen dann sehr schnell, der Schwerkraft nachzugeben, oder genauer gesagt - sie hängen!
Aber auch eine kleine Brust kann so schlaff werden, daß an ein schönes Dekolleté nicht mehr zu denken ist.
Was kann man dagegen tun?Da hilft nur eine Bruststraffung. Eine Bruststraffung kann man mit einer Verkleinerung oder auch, falls gewünscht, mit einer Vergrößerung kombiniert werden.
MEDIbeauté steht unter deutscher fachärztlicher Leitung und informiert Sie hier über Wissenswertes zum Thema Bruststraffung und Brustverkleinerung.Wichtig: Die Operation sollte man nicht vor dem 18. Lebensjahr durchführen lassen.
- Bevor Sie sich zu einer Bruststraffung entscheiden, sollten Sie mit einer Diät abgeschlossen haben und eventuelles Übergewicht reduziert haben. Ansonsten könnten die Brüste nach der Operation wieder erschlaffen.
- Auch die Familienplanung sollte möglichst abgeschlossen sein, da Schwangerschaft und Stillen die Form und Fülle der Brust wieder negativ beeinflussen können
Bei der Bruststraffung wird, außer der überschüssigen Haut, kein Gewebe entnommen oder dazugegeben. Bei der Kombination Bruststraffung / Brustverkleinerung entfernt der Chirurg zusätzlich überschüssiges Gewebe.
Es gibt verschiedene Schnittführungen : meist verlaufen die Hautschnitte kreisförmig um die Brustwarze herum, sowie senkrecht zur unteren Brustfalte. Mitunter, bei einer größeren Straffung, ist noch ein waagrechter Schnitt unterhalb der Brustfalte nötig. Welches Verfahren für Sie das am besten geeignete ist, wird Ihr Operateur dann individuell mit Ihnen zusammen vor der Operation besprechen.
MEDIbeauté informiert Sie nun zu den Risiken:
- Zunächst sollte man sich darüber im klaren sein, daß eine Bruststraffung oder Brustverkleinerung ein komplizierterer Eingriff als eine Brustvergrößerung ist !
- Es muß mehr Haut gelöst werden und die äußere Wundfläche ist daher größer als z.B. bei einer Brustvergrößerung.
- Die Sensibilität der Brustwarzen kann gestört werden.
- Es entstehen bleibende Narben, die ca. 6-12 Monate nach der OP verblassen, aber nie hundertprozentig verschwinden werden. Allerdings gibt es verschiedene Möglichkeiten, z. B. Laser, um die Narben kaum mehr erkennbar werden zu lassen.
- In sehr seltenen Fällen kann eventuell es zu einer Beeinträchtigung der Stillfähigkeit kommen.
- Sollten in Ihrem speziellen Fall noch weitere Risiken bestehen, wird Sie Ihr Operateur darüber individuell aufklären. Beispiel: verzögerte Wundheilung bei Diabetes usw.
Wenn Sie nun weitere Fragen zum Thema Bruststraffung oder Brustverkleinerung haben, dann können Sie sich gerne an MEDIbeauté wenden.
Jutta v. Thun
MEDIbeauté
(unter deutscher fachärztlicher Leitung)
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