Ein typisches Browsergame
Zuerst sollten wir die Frage klären, was Browsergames überhaupt sind.Browsergames sind Spiele, die Rein über den Internetbrowser, oder auch Webbrowser genannt, gespielt werden können. Die bekanntesten Webbrowser sind Firefox, Internet Explorer, Safari und Opera. Browserspiele funktionieren auf fast jedem Internetbrowser. Ausnahmen können ältere Internetbrowser oder Exoten sein.
Im Gegensatz zu gekauften Spielen sind die Ansprüche an die Hardware des Computers verschwindend gering. Es werden eventuell gewisse Techniken, die Plugins benötigt, wie z.B. Flash oder Java angewandt. Unterscheidungen gibt es noch zwischen serverseitigen und clientseitigen Browsergames. Clientseitig bedeutet, dass die zum Spielen benötigten Dateien auf den PC heruntergeladen und ausgeführt werden. Die Plugins, Webtechniken, die der Webbrowser eventuell installieren muss, gehören zu den clientseitigen Browsergames. In diesem Fall muss die Internetverbindung nicht immer zwangsläufig aufrechterhalten werden.
Bei den serverseitigen
Browsergames jedoch schon. In diesem Fall stellt der Server alle erforderlichen Funktionen zur Verfügung.
Benötigt wird generell immer eine Internetverbindung, um das Browsergame spielen zu können. Die Browsergames befinden sich auf einem Server eines Anbieters, der das Browserspiel online anbietet.
Man registriert sich dort und kann sofort loslegen. Der Registrierungsprozess verläuft im Allgemeinen unkompliziert und schnell. Dafür wird lediglich eine gültige E-Mail-Adresse und ein festgelegtes Passwort benötigt. Danach kann man direkt durchstarten. Einfach mit den eigenen Daten einloggen und los geht's.
Zuerst wird man normalerweise begrüßt und mit einem Tutorial (Einführungshilfe) in das Browsergame geführt. Hierbei erlernt man die Grundzüge und die Schwerpunkte des Spiels und kann ausprobieren, wie das Browserspiel funktioniert. Die Steuerung erfolgt, wie bei anderen Spielen auch, über Maus und teilweise über Tastatur.
Es sollte noch erwähnt werden, dass es Browsergames in 2D und 3D gibt. Letzteres gibt es noch nicht so lange. 3D macht
Browserspiele allerdings noch viel interessanter. Zudem ist der Anspruch der Spieler in Sachen Browsergames auch gestiegen. Ermöglicht wird das durch den definierten Standard WebGL. WebGL erlaubt den Zugriff auf OpenGL ohne weitere Plugins.
Warum sind Browsergames so beliebt?
Die Frage ist leicht beantwortet. Browsergames sind täglich nonstop online und können immer gespielt werden. Es besteht kein zeitlicher Druck. In den meisten Browsergames erleidet man, solange man offline ist, also nicht im Spiel, keinen Nachteil oder Schaden. Es werden auch keine Updates benötigt und es müssen keine Patches herunter geladen werden. Browsergames sind auf jedem PC spielbar. Das
Browserspiel ist immer erreichbar und spielbar. Ob vor oder nach der Arbeit, in der Mittagspause oder abends zwischendurch, spielen immer und überall, genau dass ist der Grund, warum Browsergames so beliebt sind.
Es gibt keinen zeitlichen Rahmen, an den man sich halten muss. Browsergames können ganz nach Lust und Laune gespielt werden. Wer zum Beispiel in der Rangliste ganz nach oben will, muss sich zwangsläufig etwas mehr mit dem Browsergame beschäftigen. Das Tutorial (Einführung) ist meistens sehr einfach gestaltet und schafft die Grundlage, das Spiel zu verstehen und gewährleistet einen schnellen unkomplizierten Einstieg.
Ein sehr großer Vorteil von Browserspielen ist, dass sie kostenlos sind. Das ist einer der Hauptgründe, warum so viel Spieler kostenlose Browsergames nutzen. Das Angebot ist in den letzten Jahren sehr stark gestiegen. Man findet in allen Genres
Browsergames, sei es Fantasy, Abenteuer, Geschicklichkeit, Jump'n'Run, Wirtschaftssimulation, Autorennen und was es sonst noch so gibt. Es ist unglaublich, wie viele Browserspiele es jetzt schon gibt und es ist noch kein Ende in Sicht.
Daniel St.