Browsergames
Auch wenn viele selbsternannte Fachleute es anders prophezeit haben,
Browsergames haben immer noch sehr viel Erfolg und ziehen nach wie vor Millionen User weltweit in Ihren Bann. Natürlich steht für die meisten User die gute Qualität im Vordergrund, eine gute Grafik allein reicht hier oft nicht aus um ein erfolgreiches Browsergame zu werden und die User langfristig fesseln zu können. Ein durchdachtes und spannendes Spielsystem macht dann sehr oft den Unterschied aus zwischen einem erfolgreichen Browsergame und einem Flop.
Ein gutes Beispiel für solch ein
erfolgreiches Browsergame, ist das noch ziemlich frische Strategie Browsergames Grepolis, welches erst am Ende des letzten Jahres gestartet ist und bereits im Januar über 100.000 angemeldete User verfügt. Auf bereits 5 Spielwelten geht es darum ein Imperium aufzubauen und Feinde abzuwehren und zu besiegen. Der Erfolg liegt hier sicher in der Kombination der ansprechenden Grafik und einem durchdachten Spielsystem mit einer vernünftigen Spiel Tiefe.
Der Erfolg des Browsergames Grepolis ist aber längst kein Zufallsprodukt, denn die Betreiber des Browsergames, die Hamburger Browsergame Schmiede Innogames betreibt schon seit 2003 mit dem Spiel „Die Staemme" eines der erfolgreichsten Browsergames europaweit und kann hier auf langjährige Erfahrung zurückgreifen.
Überhaupt wird inzwischen bei der
Entwicklung eines Browsergames genau darauf geachtet, was den User anspricht und was genau ein Spieler in solche einem Onlinegame erwartet. Wurden früher noch
Browsergames als Hobbyprojekt entwickelt, so stehen jetzt hinter einem neuen Browsergame oft monatelange Entwicklungsarbeiten von ganzen Entwicklerteams. Eine ganze Menge Unternehmen hat sich inzwischen auf das betreiben von
Onlinegames und Browsergames spezialisiert und beschäftigen teilweise hunderte Mitarbeiter für Entwicklung, Marketing und Support.
Zum Schluss kann man sagen, dass Browsergames immer noch begeistern, auch wenn sie nur noch wenig mit den ersten Browsergames gemeinsam haben. Browserspiele entwickeln sich weiter und orientieren sich inzwischen an den Anforderungen und Ansprüchen ihrer User. Dieser steht nach wie vor im Mittelpunkt, auch wenn die Kommerzialisierung der Spiele schon weit voran geschritten ist.
Andreas Neumann