Brownies: Bildquellenangabe:Alice Munger / pixelio.de
Jeder, der mal versucht hat,
Brownies selbst zu backen, kennt das Dilemma. Einerlei welches Brownie Rezept man auswählt, das Ergebnis erinnert häufig an einen, zugegeben köstlichen
Schokoladenkuchen. Die Brownies von Starbucks schmecken komplett anders. Es ist in erster Linie ihre Konsistenz, die verrückt macht. Sie sind klitschig und in der Mitte „chewy", wie die Amerikaner sagen. Wie aber gelingt ein Brownie Rezept fehlerfrei? Wie bekommt man diese feuchte Konsistenz der Brownies hin? Häufig liegt die Problematik nicht am Brownie Rezept, außer wenn man versucht es zu verändern und reduziert z.B. die Zuckermenge oder den Fettgehalt. Der wirkliche Grund, warum Brownies Rezepte manchmal nicht so gelingen, wie gewünscht, ist die unrichtige Zubereitung. Mit dieser Backanleitung gelingen die fantastischen american Brownies ganz sicher.
Wie man authentische american Brownies macht
Zunächst einmal kommt es auch bei Brownies auf die Qualität der Zutaten an. Es soll stets eine ausgezeichnete Schokolade mit hohem Kakaogehalt verwendet werden. Man beginnt als erstes damit, den Backofen auf 160 bis 165°C vorzuheizen. Das erscheint vermutlich zu niedrig, ist es aber gar nicht. Brownies dürfen nie zu heiß gebacken werden, ansonsten werden sie staubtrocken. Dies ist eine generelle Anleitung, die auf alle Fälle je nach Brownie Rezept abgewandelt werden muss. Grundsätzlich enthalten alle Brownies Rezepte aber ähnliche Zutaten: Schokolade, Eier, Zucker, Butter und eventuell Nüsse und mehr geschmackgebende Zutaten. Anfangs wird die Butter im Kochtopf auf dem Herd mit Schokolade vorsichtig geschmolzen. Sie darf dabei nicht kochen. Wenn sich die Masse verbunden hat, setzt man den Topf vom Herd und lässt die Mixtur bisschen abkühlen. Werden Nüsse benutzt, sollten sie angeröstet werden. Das geht bspw. in einer Pfanne ohne Öl oder ebenfalls auf dem Backblech. Signifikant ist, dass man die Nüsse auf keinen Fall braun werden lässt, sondern einzig so lange röstet, bis sich ein nussiger Geruch verbreitet.
Nunmehr werden Mehl und, sofern verwendet, Schokolade und Salz in einer Schale separat zusammengesetzt. In eine zweite Rührschüssel gibt man inzwischen die Eier außerdem den Zucker. Sie werden dermaßen lange mit dem Mixer fein geschlagen, bis eine luftige, glatte Masse entstanden ist. Das darf wirklich 10 Minuten dauern, je nach Leistungsfähigkeit des Mixers. Brownies enthalten standardmäßig kein Backpulver. Daher ist es so relevant, die Eier umfassend zu schlagen. Nur solcherart wird der Teig locker. Die mittlerweile ein klein bisschen abgekühlte Schokoladenbutter wird nunmehr unter Rühren nach und nach hinzugegeben. Sobald sich alles manierlich verbunden hat, kommt Mehl langsam hinzu. Abschließend werden die Nüsse und andere Zutaten wie z. B. gehackte Schokolade sorgfältig untergehoben. Der Brownieteig wird in einer gefetteten Brownie-Form rund 20 Minuten gebacken, den Teig nur nicht mehr als zwei Zentimeter hoch reintun. Die Brownies sind servierfähig, sobald die Oberfläche fest ist sowie sich die Ränder mühelos von der Form lösen. Wenn bei der Stäbchenprobe noch bisschen Teig am Stäbchen haftet, sind die Brownies im Innern formvollendet „chewy".
Eva Otter