Jeder, der heute einen Geschäftsbrief schreiben möchte, stellt sich die Frage, was er dabei beachten muss. Also wo gehören Zeilenabstände hin, wo das Betreff und in welcher Schriftart und Schriftgröße schreibt man am besten seinen Brief.
Aber beginnen wir von vorne. Bevor man einen Geschäftsbrief auf einem Geschäftsbriefbogen schreiben kann, benötigt man das geeignete Briefpapier. Das Briefpapier wird in Deutschland im Format DIN A4 (210 x 297 mm) verwendet und auf DIN lang gefalzt (210 x 105 mm), damit es wiederum in einen handelsüblichen Fensterbriefumschlag DIN lang (dieser ist 220 x 110 mm) passt und die Adresse korrekt im Briefumschlagsfenster erscheint.
Damit ein Brief nach DIN Norm 5008 nun verfasst werden kann, muss das
Briefpapier Design nach DIN Norm 676 erstellt sein. Diese Norm regelt das Briefbogen Layout, also wo steht Falz- und Lochmarke, wie große sind Seitenränder, wo steht die Fensterzeile und der Brieffuß. Ein gelernter Mediengestalter oder Grafiker kennt die Maße. Die wichtigsten Maße: Die Falzmarke steht auf 105 mm vom oberen Rand des Briefpapiers gemessen am linken Rand, die Lochmarke steht auf 148,5 mm, also genau in der Mitte des Briefpapiers am linken Rand. Die Fensterzeile steht auf 51 mm vom oberen Briefbogenrand bis Unterkante Fensterzeile.
Die Schriftgröße der Fensterzeile sollte max. 8 Punkt betragen, je nach Inhalt reichen auch 6-7 Punkt. Der Brieffuß für die Adressdaten ist mit 8 Punkt ideal. Der spätere Briefinhalt sollte bei 9-10 Punkt geschrieben werden. Es empfiehlt sich, gut lesbare Schriften zu verwenden, wie Arial, Helvetica oder auch Times, den Geschäftsdrucksachen müssen praktisch verwendbar sein und vorallem ihren Zweck erfüllen.
Hat man ein korrektes Briefbogen Layout erstellt, wird dieses am besten von einer Druckerei gedruckt. Auf diesen Briefbogen kann dann ein Brief nach DIN Norm 5008 geschrieben werden, so dass alle Angaben am rechten Platz sind.