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Braun 8995 Testbericht

Autor: Julius | Erstellt am: 20.08.2010 | Gelesen: 533
Kategorie: Elektronik & Informationstechnik | Bewertung: rateArateArateArateBrateB
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(Online-Artikel.de) - Mein alter Philips Rasierer hatte schon 5 Jahre auf dem Buckel. Es sollte was neues her. Braun zahlte für den Alten Rasierer eine Rücknahmeprämie und das brachte mich auf Braun.

Braun 8995
Braun 8995
Schaut man sich im Netz nach den verschiedenen Geräten um, so bemerkt man schnell die unglaubliche Hersteller- und Gerätevielfalt. Generell kann man hier in zwei verschiedene Lager spalten. Zum einen die „Braun-Fraktion" mit einem geraden, über die gesamte Rasiererbreite verlaufenden Scherkopf.

Zum anderen gibt es dann noch die „Philips-Fraktion" mit mehreren (2-3) einzelnen, runden Scherköpfen. Als Hersteller von Elektrorasieren muss man sich zwangsläufig zu der einen oder der anderen Fraktion bekennen und seine Produkte entsprechend vermarkten. Der Kunde wird dann mit dieser Entscheidung allein auf weiter Flur stehen gelassen und muss sehen, wie er sich ein Urteil bildet.

Eine Beratung im Elektroladen meines Vertrauens brachte mir die Erkenntnis, dass bei einem Bartwuchs meiner Stärke eher ein Gerät aus dem Hause "Braun" am ehesten zu empfehlen sei. Also lies ich mich von der Verkäufermeinung beeinflussen und griff zu einem

Braun 360 Complete 8995 inklusive Reinigungsstation.


Optik:
Der Rasierer selbst wirkt in seinem alufarbenen Gehäuse sehr wertig. Die LCD Anzeige gibt Auskunft über Ladezustand und Reinigungsbedarf. Die Reinigungs-/Ladestation ist aus Kunststoff und wirkt, obwohl etwas leicht, ebenfalls sehr wertig. Gewicht 250Gramm.

Unterhalb des Displays ist eine blaue Leuchtdiode integriert, die Reinigungs- und/oder Ladevorgänge anzeigt. Das Display gibt Auskunft über den Ladezustand, die Dauer der Rasur und die Intensität der Verschmutzung. Der Schiebeknopf lässt sich durch drücken eines integrierten silber-blauen Knopfes nach oben schieben. Erste Station ist on der Rasierer ist an und rasiert; der beweglich schwingende, den Hautkonturen anpassende Scherkopf ist in dieser Einstellung schwenkbar. Nächste Station ist fix der Scherkopf ist fixiert und schwingt nun nicht mehr hin und her. Fährt man den Schiebeschalter nun komplett aus, so erreicht man die dritte und letzte Station: trim Der Trimmer ist ausgefahren uns bereit, die längeren Haare zu trimmen.

Das Gerät liegt gut in der Hand und der Akku hält lange durch. Auf Reisen kann man das Ladekabel auch ohne Reinigungs- und Ladestation, direkt an den Rasierer anschließen. Ein Schnellreinigung kann man durch Lösen des Scherkopfes mit Hilfe der beiden seitlichen Arretierknöpfe und den Einschalten des Gerätes erreichen. Man kann den Scherkopf zur Reinigung auch vollständig entfernen.

Die Reinigungstation wird mit auswechselbaren Tanks bestückt, die mit einer alkoholischen Lösung befüllt sind und den Scherkopf umspülen, wenn der Rasierer in der Station arretiert wird. Stellt man den benutzen Rasierer nun in diese Station wählt das Gerät den Grad der Verschmutzung aus und zeigt dann entweder clean (sauber), eco (leicht verschmutzt), normal (normal verschmutzt) oder intensive (stark verschmutzt) an. Drückt man nun auf den vor der Ausbuchtung liegenden start cleaning Knopf, so beginnt die Station mit dem Reinigen des Rasierers. Während dieser Phase ist das Gerät blockiert und kann nicht entnommen werden. Je nach Verschmutzungsgrad vergehen nun zwischen einer knappen halben Stunde oder bis zu einer knappen Stunde, bis das Gerät den Rasierer gereinigt hat. Die Restdauer des Reinigungsvorgangs wird im Display angezeigt. Die normal Reinigung benltigt so meistens 36 Minuten.

Die Akkuleistung ist befriedigend. Die Ladung hat meinen einwöchigen Urlaub mühelos standgehalten, der Akku war gerade mal zu einem viertel geleert. Was die Lautstärke betrifft, so bin ich ebenfalls recht zufrieden. Zwar arbeitet das Gerät nicht ganz flüsterleise, aber das monotone Brummen hält sich bezüglich der Intensität in Grenzen. Der Langhaartrimmer ist am lautesten und verursacht ein leichtes, seltsam klingendes Scheppern.

Fasziniert bin ich von der automatischen Reinigung, die dem Benutzer diese Arbeit aus der Hand nimmt. Nach der Reinigung riecht der Rasierer frisch nach dem alkoholhaltigen Desinfektionsreinigungsmittel und macht jedes mal wieder einen neuen Eindruck.

Weitere Testberichte findet Ihr hier.
 
 
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