Immer mehr Frauen lassen sich durch eine Faltenunterspritzung im Gesicht verjüngen. Botox ist ein Nervengift, das an faltigen Hautstellen injiziert wird, um die darunterliegenden Muskeln zu lähmen. Die Hautpartien erscheinen danach wieder glatt.Vielen Menschen empfinden
Falten, vor allem in der Gesichtspartie, als unangenehm und störend. Aus diesem Grund entscheiden sich immer mehr Menschen für eine
Faltenunterspritzung, um die unschönen Zeichen des Alters zu beseitigen und zu verstecken. Eine inzwischen bekannte Methode zur Faltenbeseitigung ist die sogenannte
Botulinumtoxin-Behandlung, kurz
Botox-Behandlung.
Botox ist ein Nervengift, welches sich durch seine muskellähmende Wirkung auszeichnet. Aus diesem Grund eignet sich Botox für die Beseitigung von unerwünschten Lachfalten, Zornesfalten, Stirnfalten und Krähenfüßen, welche durch Muskelbewegungen im Gesicht hervorgerufen werden. Die Muskeln können sich nach der
Injektion mit Botox nicht mehr zusammenziehen. Die darüberliegende Haut entspannt sich und verhindert somit die erneute Faltenbildung.
Der
Ablauf einer Botox-Behandlung ist relativ einfach und unkompliziert. Da es sich hierbei um eine ambulante Behandlung handelt, die ohne Narkose erfolgt, muss der Patient keine besonderen Vorkehrungen treffen oder beispielsweise auf nüchternem Magen beim Arzt erscheinen. Die Einspritzung mit Botox dauert gewöhnlich nur wenige Minuten. Dabei wird die Lösung mit einer sehr feinen, sogenannten Insulin-Nadel unter die Haut der zu behandelnden Gesichtspartien injiziert. In den meisten Fällen werden der Kinn- und Augenbereich sowie die Nasenwurzel und das Stirngewebe mit Botox behandelt.
Nach der Injektion in die faltenverursachenden Muskelpartien ist die eigentliche Behandlung beendet. Nach dieser sind allerdings einige Dinge zu beachten. Zum einen darf sich der Patient nach der Behandlung für etwa vier Stunden nicht hinlegen, da das
Botox sonst in andere Bereiche des Gesichts gelangen und beispielsweise die Erschlaffung der Augenlider verursachen kann. Des Weiteren sollte der Patient etwa eine Woche lang auf Kosmetika, Solariumbesuche und Gesichtsmassagen verzichten.
Die Wirkung der ersten
Botox-Behandlung hält in der Regel etwa drei Monate an. Die zweite
Botox-Injektion wirkt etwa sechs, die dritte Behandlung sogar neun bis zwölf Monate.
Lena Uebis