Handel mit Devisen - Japanischer Yen
Private Anleger agieren oft planlos und ohne klare Anlagestrategie an den Börsen. Diese Herangehensweise ist der sichere Weg Geld zu verlieren. Ein gut durchdachter und konsequent umgesetzter Plan und der Einsatz von kurz-, mittel- sowie langfristigen Strategien, sollten vor einem Engagement an den Börsen im Vordergrund stehen. Gerade für kurz- und mittelfristige Strategien bietet sich der Forex Markt an.Viele private Anleger, die selbst Verantwortung für ihre Finanzen übernehmen wollen und in Aktien investiert sind, haben sich in den letzten Jahren schwer getan, ihr Kapital zu vermehren. Eine Folge der vielbeschworenen „
Globalen Finanzkrise" ist die hohe Volatilität an den Aktienmärkten. Diese extremen Schwankungen, insbesondere im Jahr 2008, haben für viele langfristig orientierte Anleger zu ebenso großen Schwankungen des Portfolios geführt – oder, im Extremfall durch unbedachte Anlageentscheidungen den Wert des Portfolios dezimiert. Diese falschen Anlageentscheidungen ergeben sich oft aus der Diskrepanz zwischen vermeintlich langfristiger Orientierung der Anlage und kurzfristigen Entscheidungen, die „aus dem Bauch heraus" getroffen werden. Oftmals sind diese „Bauchentscheidungen" Folge emotionale Reaktionen auf bestimmte Ereignisse an der Börse. Manchmal sind auch die „
gutgemeinten Ratschläge" anderer dafür ursächlich.
Um es einmal ganz klar zu sagen: die meisten Anleger, Investoren oder Trader, agieren ohne klar definierten Plan und ohne Anlagestrategie an den Märkten. Nur mit klar definierter Regeln und deren konsequenten Umsetzung, kann man sich von der breiten Masse dieser Anleger absetzen und langfristig profitabel sein. Eine der wichtigsten Regeln in so einem Plan sollte klarstellen, unter welchen Bedingungen man aus einer Position aussteiget – und zwar sowohl für den Fall, dass die Position in den Gewinn läuft, als auch für den Fall, dass sie zu einer Verlustposition wird. Diese Bedingungen für den Ausstieg sollten bereits vor dem Kaufen der Position genau bedacht und dann konsequent umgesetzt werden. Auch die Größe der einzugehenden Position im Verhältnis zum Gesamtportfolio sollte genau abgewägt werden und in die
Anlagestrategie einfließen.
Ich bin der Meinung, dass die sehr oft empfohlene Diversifizierung im Depot, sich nicht nur auf Wertpapiere und Anlageklassen beschränken sollte. Vielmehr sollte diese Diversifizierung auf
kurz- und mittelfristige Strategien und dafür geeignete Instrumente erweitert werden. Eine Möglichkeit dies umzusetzen, bietet der
Handel von Devisen am
Forex Markt. Gerade in den letzten Jahren hatte der
Forex-Handel einen starken Zulauf durch private Anleger zu verzeichnen. Hierbei spielt nicht nur die Möglichkeit eine Rolle, sowohl von fallenden als auch von steigenden Kursen zu profitieren, sondern auch die Tatsache, dass die Forex-Broker den Einstieg durch einfach zu bedienende Handels-Plattformen, kostenlosen Seminaren und Handels-Signalen erleichtert haben. Zudem bieten viele Broker den neuen Kunden einen finanziellen Bonus bei der Eröffnung eines Kontos an. Trotzt aller Verlockungen sollte das Verlustrisiko nicht unterschätzt werden. Auch beim
Devisenhandel gilt das eingangs Gesagte: Man sollte nur mit deiner klar definierten und konsequent umgesetzten Anlagestrategie an den Märkten agieren. Hier kommt allerdings ein weiterer
Vorteil des Forex-Marktes zum Tragen: Der Einstieg in den
Devisenhandel ist bereits mit kleinen Beträgen möglich. So kann man mit kleinem finanziellem Risiko Strategien testen und diese im Erfolgsfall in sein Gesamtportfolio integrieren.