Whisky aus Kanada charakterisiert babbaworld.de eigentlich durch seine Verdünnung mit obsthaltigen Flüssigkeiten, was ihn auch als besonders beliebt zur Anwendung beim Cocktailmixen macht.
Whisky aus Kanada wartet jedoch auch mit anderen Eigenschaften und Charakteristiken auf, die ihn ebenfalls zu etwas Besonderem machen.
Genauso wie bei vielen anderen Whiskys auch, kommt nämlich ebenfalls beim
Whisky aus Kanada hin und wieder das sogenannte
Blending zum Einsatz.
Blending bedeutet eine Vermischung verschiedener Whiskys, um als Endprodukt einen verkäuflichen Whisky zu erhalten. Doch zu welchem Zweck? Der Gedanke, der dahinter steckt, ist recht einfach. Am Beispiel von
Whisky aus Kanada lässt sich erklären, dass selbst innerhalb einer Destillerie bei der Verwendung der exakt gleichen Rezeptur kein konstantes Ergebnis erzielt werden kann, da der Whisky sich immer in Qualität und Geschmack unterscheidet. Diese Realität steht aber dem Verkaufserfolg entgegen, denn ein
Whisky aus Kanada, der einem aus der einen Flasche geschmeckt hat, der kann einem bei der nächsten Flasche absolut nicht zusagen. Deshalb versuchte man, Whisky zu produzieren, der in Geschmack und Qualität absolut identisch ist. Und dafür musste man das Verfahren des
Blending ins Leben rufen und dementsprechend durch das Mixen mehrerer Whiskys das gewünschte Ergebnis sozusagen synthetisieren. Bereits in der Mitte des 19. Jahrhunderts ist erstmals das
Blending zum Einsatz gekommen und hat sich bis heute gehalten und ist auch bei beliebten Whisky Sorten zu finden.
Blending, egal ob beim Whisky aus Kanada oder bei anderen Arten, kann in verschiedenen Zusammenstellungen erfolgen. Grundsätzlich wird als Grundlage eine Whiskysorte genommen und diesem durchaus bis zu 50 weitere Sorten hinzu gemischt.
Als bekannteste Marke, bei der Blending vorzufinden ist, benennt Johnnie Walker – als Blendet Malt mit dem Johnnie Walker Green Label und als Blendet Scotch beim Johnnie Walker Red Label.