Bioresonanzgerät
Heutzutage braucht niemand mehr hinter vorgehaltener Hand erzählen, dass er naturheilkundliche Therapien in Anspruch nimmt. Nachdem inzwischen sogar die Krankenkassen die Wirkungsweise der Akupunktur in Teilbereichen anerkannt haben und immer mehr Ärzte Qualifikationen in
Naturheilkunde erwerben, stehen auch immer mehr Patienten dazu, bei Bedarf einen
Heilpraktiker aufzusuchen. Und das ist auch gut so. Allerdings bieten viele
alternativmedizinische Therapeuten auch ein ebenso zahlreiches Angebot an unterschiedlichsten
Diagnose- und Therapiemethoden an. Und darunter gibt es nicht wenige, die dem Durchschnittsbürger weder bekannt sind, geschweige denn womit er je Erfahrungen gesammelt hat.
Eine dieser Diagnose- und Therapieformen ist die zumindest namentlich inzwischen recht bekannte, jedoch wie so häufig bei alternativen Behandlungsmethoden von der herrschenden Schulmedizin abgelehnte, Bioresonanzmethode. Doch was verbirgt sich genau dahinter?
Die Bioresonanztherapie wird dem Bereich der Energiemedizin, Schwingungsmedizin oder auch Informationsmedizin zugeordnet. Die im Begriff Bioresonanz enthaltene „Resonanz" begegnet uns im Alltag beispielsweise in Redewendungen, wie etwa, dass dieses oder jenes genau auf meiner Wellenlänge liegt oder dass man mit irgendetwas eine gute Resonanz hatte.
Ein anderes Beispiel finden wir bei der Resonanz von Stimmgabeln. Wenn man zwei von der Größe und Tonlage her gleiche Stimmgabeln im Abstand von wenigen Zentimetern aufstellt und eine von beiden so anstößt, dass sie ihre charakteristische Schwingung und somit ihren Ton abgibt, dann wird auch die andere Stimmgabel dadurch angeregt und beginnt zu schwingen. Die zweite Stimmgabel gibt also den gleichen Ton ab, wie die erste, sie geht in Resonanz. Stellt man jedoch zwei unterschiedlich große Stimmgabeln gegenüber und stößt eine davon an, so dass sie anfängt zu schwingen, wird sich die andere Stimmgabel nicht bewegen; sie kann gar nicht in Resonanz gehen, da sie eine andere charakteristische Eigenschwingung hat als die angestoßene Stimmgabel.
In der Natur erleben wir das Phänomen der Bioresonanz auf andere Arten, z. B. in Form des Sonnenlichts. Trifft dieses auf unsere Haut, werden wir braun. Der Grund dafür ist aber nicht die Erwärmung der Haut, sondern der ultraviolette Anteil des Sonnenlichts. Ultraviolettes Licht mit einer Wellenlänge von 10 – 400 nm (entspricht einer Frequenz von 1.500 – 750 Thz) ist demnach in der Lage, die Pigmentbildung anzuregen. In der menschlichen Haut ist ein Regulationssystem integriert, welches genau bei dieser Frequenz des Sonnenlichts die Haut pigmentiert, d. h. braun erscheinen lässt und somit einen Schutzmechanismus aufbaut. Übrigens wird beim Menschen auch die Produktion des Vitamin D durch die Sonneneinstrahlung angeregt.
Aber nicht nur das Sonnenlicht arbeitet in einer bestimmten Frequenz sondern nach Maßgabe der Physik hat alle Materie eine eigene Schwingung, d. h. von jedweder Materie gehen Frequenzen aus, die technisch messbar sind. Schulmedizinisch macht man sich diese Frequenzen u. a. beim EKG oder beim EEG zu Nutze, um zu erkennen, ob Herz oder Hirn gesund sind.
Im Rahmen der Bioresonanzdiagnose werden - vereinfacht gesagt - die natürlichen Schwingungen aller menschlichen Organe gemessen, indem bestimmte Frequenzen in den Körper geleitet werden, die am gewünschten Resonanzort das Mitschwingen des entsprechenden Organes provozieren (siehe Beispiel Stimmgabeln). Geschieht das nicht, kann der Therapeut diese gestörte Frequenz am Messgerät erkennen; in der Komplementärmedizin besteht somit die Auffassung, gesunde und gestörte Frequenzen des gesamten Organismus erfassen und auch therapieren zu können.
Sind solche organtypischen Frequenzen nun gestört, z. B. durch Gifte, Parasiten, falsche Ernährung, Stress oder ähnliches, dann arbeiten mitunter auch Organe nicht mehr korrekt bzw. der Stoffwechsel, das Immunsystem oder andere Körperfunktionen können aus dem Gleichgewicht geraten, eine Erkrankung ist eventuell die Folge.
Eine weitere Möglichkeit bei der Bioresonanz ist zudem die Ursachenfindung für bestehende Befindlichkeitsstörungen oder Krankheiten und zwar ebenfalls durch deren Frequenzmessung. Seien dies Übersäuerung, krank machende Erreger, geopathische Belastungen, fehlende Vitalstoffe oder ähnliches. Das Bioresonanzgerät, an welchem der Patient lediglich durch Hand- und Fußelektroden angeschlossen ist, misst die gestörten Frequenzen und bei Bedarf werden diese im Anschluss dann „harmonisiert". Wobei unter „Harmonisierung" verstanden wird, dass dem Körper die Frequenzen in „gesunder" Form angeboten werden, die gestört sind. Dadurch sollen die Selbstregulations- und Selbstheilungskräfte des Körpers neu angeregt werden.
Die Bioresonanztherapie ist somit eine verträgliche Therapieform, auch für Kinder, da sie dem Körper lediglich Informationen anbietet und zwar in dem Frequenzspektrum, welches gestört erscheint.
Therapeuten setzen die Bioresonanz u. a. ein bei Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten sowie zur Steigerung der Abwehrkräfte, zur Entgiftung, zur Schwermetallausleitung, bei chronischen Erkrankungen, Schlafstörungen, Schmerzzuständen, u.v.m.
Gut zu wissen für Therapeuten ist zudem, dass die Bioresonanztherapie inzwischen auch rechtliche Anerkennung gewonnen hat. In 2009 wurde vom Oberlandesgericht München beschieden, dass man für die Therapie von Allergien mit der Bioresonanztherapie werben darf (Aktenzeichen 6 U 2187/06). Und in 2006 wurde vom Amtsgericht Rüsselsheim geurteilt, dass die Kranken-Zuschuss-Kasse der Opel-Betriebskrankenkasse die Kosten einer Bioresonanztherapie zur Behandlung von Allergien übernehmen müsse (Aktenzeichen 3 C 270/05 (32)).
Zusammengefasst ist die Bioresonanz eine beeindruckende Methode im komplementärmedizinischen Bereich, der man eine weitere Verbreitung im Interesse der Patienten nur wünschen kann. Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte den Autor dieses Artikels, HP Alexander Lange unter 030-89633319 oder über www.naturheilpraxis-lange.eu.
Alexander Lange