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Bio zieht an - Faire Kleidung von deutschen Unternehmen

Autor: better | Erstellt am: 08.04.2008 | Gelesen: 2968
Kategorie: Lifestyle - Mode & Schmuck | Bewertung: rateArateArateArateBrateB
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(Online-Artikel.de) - Der Trend geht zu fairer und biologischer Bekleidung

Schon längst sind Bioprodukte im Supermarkt keine Seltenheit mehr und langsam schwappt diese Welle auch auf den Bekleidungsmarkt über. Einige Trendstudien deuten darauf hin, dass umweltverträgliche und ethische Kriterien, sowie gerechtere Produktions- und Handelsbedingungen in Zukunft immer stärker die Kaufentscheidungen der Verbraucher beeinflussen werden.

Dies betrifft vor allem den Bekleidungsmarkt, denn immer mehr Konsumenten reagieren auf die menschenunwürdigen Bedingungen unter denen der größte Teil unserer Kleidung heute hergestellt wird. Denn tödliche Pestizide, gesundheitsschädigende Chemikalien und ausbeuterische Kinderarbeit sind in der Textilbranche leider keine Ausnahmen, sondern die traurige Regel. Das fängt auf den Baumwollfeldern an, auf denen 25% der weltweit produzierten Insektizide und 11% aller Pestizide verbraucht werden und hört in illegalen Sweatshops auf, in denen sogenannte "informell beschäftigte" Näherinnen im Halbdunkeln und ohne ausreichende Belüftung bis zu 14 Stunden am Tag dem Dunst der hochgiftigen Pestizide und Chemikalien ausgesetzt sind.

Mittlerweile gibt es auch deutsche Unternehmen, die hierzu eine ernstzunehmende Alternative anbieten. Im Anbau ist jeglicher Einsatz von Pestiziden, Insektiziden, genmanipuliertem Saatgut und synthetischem Dünger verboten und im Verarbeitungsprozess wird u.a. auf schwermetallhaltige Farben und AZO-Farbstoffe verzichtet. In der gesamten textilen Kette findet keine Kinderarbeit statt, die Beschäftigten werden gerecht bezahlt, arbeiten an gesicherten Maschinen und haben die Freiheit, Gewerkschaften zu bilden.

Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, arbeiten diese Firmen ausschließlich mit Lieferanten und Produzenten zusammen, die umfangreich für biologische und faire Produktion zertifiziert sind und sich transparent und regelmäßig durch anerkannte Agenturen kontrollieren lassen. Da der Zertifizierungsmodus von unten nach oben verläuft, also jeder Lieferant oder Zwischenhändler auch die Zertifikate seiner Subunternehmer, bzw. der vorhergehenden Stufe vorweisen muss, ist es ihnen möglich, die gesamte Lieferkette vom Anbau bis zur Auslieferung im Auge zu behalten. Dadurch profitieren nicht nur die Kunden von ökologischer und fairer Bekleidung, sondern auch Baumwollbauern und Textilarbeiter, die nun für ihre Arbeit eine gerechte Entlohnung bekommen.

Jochen Gottwald
 
 
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comment Kommentare von Besucher !

Gepostet von Steffi am 12.04.2009
Hallöle :)

schöner Artikel. Eine weitere Alternative mit größerer Auswahl an fair trade Biokleidung: fairtragen.de









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