Telefonieren ins Ausland
Viele Menschen, die oft ins Ausland telefonieren stellen sich die Frage, wie sie möglichst billig ins Ausland telefonieren können. Grade bei Menschen, deren Familie oder Familienmitglieder im Ausland wohnen, sind besonders interessiert an längeren Telefongesprächen. Jedoch muss man sich in der Regel kurz fassen, wenn man über seinen Festnetz- oder Mobilfunkanbieter telefonieren möchte. Kein Wunder, bei Auslandstarifen von knapp 2 Euro pro Gesprächsminute kann selbst eine Gesprächsstunde sehr teuer werden. Hinzu kommt, dass diese Kommunikationsmöglichkeit oft die einzige mögliche in östlichen Ländern, wie zum Beispiel China oder in anderen Ländern ist. Viele Menschen, die dort leben haben meist keinen direkten Zugang zum Internet und können daher auch nicht von der günstigen Alternative (E-Mail, VoIP etc.) Gebrauch machen.
Es gibt jedoch genügend Alternativen, wie man effizient und bequem teure Auslandsgebühren umgehen kann und bis zu 99% der Kosten pro Minute einsparen kann. Bei nur 1,9 Cent pro Gesprächsminute kann man sich entspannt zurücklehnen und muss sich nicht mehr kurz fassen am Telefon. Dies bietet eine Grundlage für bequemeres Telefonieren, ohne Zeitdruck und ohne Stress.
Den Schlüssel für das "billig telefonieren" bieten zahlreiche Call-by-Call und Callthrough Anbieter. Wer schon von Call-by-Call gehört hat, der weiß mit Sicherheit, dass man diesen Diensten inzwischen nicht mehr trauen kann. Grund dafür sind die stark schwankenden Tarifpreise, die selbst über Nacht locker um das einhundertfache (!) steigen können. Zudem bieten viele Call-by-Call Anbieter keine Minutenpreisansage vor jedem gespräch an, was das Telefonieren zu einer riskanten Sache macht, grade, wenn man sich auf längere Telefonate einstellt.
Außerdem dürfte bekannt sein, dass die Call-by-Call Vorwahlen nur für Kunden der deutschen Telekom vorbehalten sind. D.h.: Kunden von alternativen Telefongesellschaften, wie 1&1 oder Vodafone können diesen Dienst, ebenso wie Mobilfunkkunden nicht in Anspruch nehmen.
Abhilfe schafft ein etwas neueres System: Callthrough.
Callthrough funktioniert vom Prinzip ähnlich, wie Call-by-Call. Man wählt eine Einwahlnummer, die meistens eine deutsche Festnetznummer ist. Das hat bereits den Vorteil, dass man mit einer Festnetzflatrate ins deutsche Festnetz diese Einwahlnummern praktisch ohne Kosten an den Festnetz- oder Mobilfunkanbieter anwählen kann. Wer hingegen keine Festnetzflatrate ins deutsche Festnetz besitzt, zahlt zusätzlich zum Anbietertarif (z.B.: 1,9 Cent pro Minute) noch die gewöhnlichen Kosten pro Minute ins deutsche Festnetz an seinen Festnetz-/Mobilfunkanbieter.
Interessant ist auch die Tatsache, dass man somit mit seinem Handy erstmals günstig ins Ausland telefonieren kann, ohne auf die teuren Auslandstarife von seinem Anbieter angewiesen zu sein.
Der Anbieter DCalling (
www.dcalling.de) bietet alle in diesem Artikel genannten Möglichkeiten und auch die Preise, die in diesem Artikel genannt sind, beziehen sich auf die Callthrough, Callback und VoIP Dienste von DCalling.
Was bieten Callthrough-Funktionien für Vorteile? Wie sieht der Wählvorgang aus?
Es gibt zahlreiche Funktion, die eine Callthrougheinwahl beschleunigen können oder je nach Anbieter auch optional hinzufügen können.
Die klassische Callthougheinwahl sieht folgendermaßen aus:
- Man wählt die Callthrough Einwahlnummer und verbindet sich mit dem System (Bandansage)
- Man tippt dseine PIN ein und anschließend die Zielrufnummer (beides per Telefontastatur)
- Man hört den Minutenpreis ab und wird nach diesem weiterverbunden.
Optional bieten einige Anbieter an, sich seine eigene Rufnummer im System eingeben zu lassen. So kann man in zukunft auf die lästige PIN-Abfrage verzichten.
Man kann den Wahlvorgang erheblich beschleunigen, wenn man sich seine Rufnummern als Kurzwahlen bei dem jeweiligen Anbieter einspeichern lässt.
Zum Beispiel die Handynummer von einem Bekannten im Ausland unter der Kurzwahl:
55 . Wenn man dazu noch die eigene Rufnummer eingetragen hat, kann man der Wählvorgang beschleunigen, indem man einfach die Einwahlnummer wählt und hinterher direkt die Kurzwahl
55 an die Nummer anhängt.
Zum Beispiel:
022112345678955. Durch dieses so genannte "Overlap" Dialing wird man ohne Umwege und lediglich nur mit der Minutenpreisansage zum Zielpartner weiterverbunden.
Es gibt u.a. auch viele andere, alternative Wählmöglichkeiten, die sich in jedem Fall nutzen lassen. Desweiteren bieten viele Anbieter Extras, wie das kostengünstige Versenden von SMS-Nachrichten, FAX-Versand oder das Telefonieren über VoIP/SIP, d.h. das Telefonieren über das Internet.
Wenn man sich selbst im Ausland befindet, kann man ebenfalls sehr billig telefonieren. So kostet ein Anruf aus China über ein Callback-Verfahren nur 3,3 Cent pro Gesprächsminute ins deutsche Festnetz.
Dafür startet man einen so genannten "
Ping-Anruf" oder "
Lockruf" an die Callbacknummer in Deutschland und wird von dieser sofort zurückgerufen. Danach gibt man seine Zielrufnummer ein und wird überall in die Welt weiterverbunden bei einem Kostenersparnis von bis zu 98% gegenüber von herkömmlichen Roaminganrufen. Ein Callback-Anruf kann ebenfalls durch das Overlap-Dial Verfahren beschleunigt werden oder via SMS ausgelöst werden, die im Ausland praktisch "nichts" kostet. Voraussetzung dafür ist, dass man sich eine lokale prepaid SIM-Karte aus China bzw. aus dem Ausland besorgt, die es dort ohne Registrierungspflicht und an jeder Straßenecke zu kaufen gibt.
Wer mit einem Netbook oder einem internetfähigem Smartphone unterwegs ist und einen Datentarif im Ausland besitzt, kann ebenfalls die kostenlose Einwahl über VoIP/SIP nutzen und so weltweit zu den Tarifpreisen telefonieren. Weitere Informationen zu diesem Thema gibt es zum Beispiel unter:
www.telefonieren-china.de
Carsten Karstadt