Gelsenkirchen, Dezember 2009. Die Ansprüche an die Schulbildung steigen – von Seiten der Schule und von Seiten der Eltern. In wissenschaftlichen Untersuchungen hat sich immer wieder gezeigt, dass die „Wirksamkeit" von Schule, d.h. der schulische Erfolg, wesentlich von einer (gelungenen) Zusammenarbeit von Eltern, Schülern und Lehrenden abhängt. Das Zentrum für empirische pädagogische Forschung der Universität Koblenz-Landau, Campus Landau und die Schülerhilfe wollen wissen, wie sich das Verhältnis zwischen Eltern und Lehrern gestaltet und die Kooperation funktioniert. Daher rufen die beiden Einrichtungen alle an Bildung Interessierten auf, an dem nächsten Bildungsbarometer teilzunehmen. Vom 9.12.2009 bis zum 15.1.2010 ist die Online-Befragung unter der Adresse
dezember09.bildungsbarometer.de zu erreichen.
„Die Kooperation zwischen Eltern und Lehrern spielt nachweislich eine bedeutende Rolle für die schulische Entwicklung der Kinder", erklärt Prof. Dr. Reinhold S. Jäger, Geschäftsführender Leiter des Zentrums für empirische pädagogische Forschung (zepf) der Universität Koblenz-Landau, Campus Landau. „Die Ergebnisse der Befragung werden auch Anlass zu einer gemeinsamen Diskussion aller Beteiligten sein können, damit Schule immer mehr dem entsprechen kann, was sie tun will: Kinder zu fördern und einen Beitrag für deren Lebenserfolg zu leisten."
„Wir erleben es jeden Tag, dass Eltern Berührungsängste mit dem Lehrer ihrer Kinder haben und uns bitten, den Kontakt zur Schule herzustellen", bestätigt Norbert Milte, Geschäftsführer der Schülerhilfe aufgrund seiner langjährigen Erfahrungen aus der Praxis. „In dieser sehr emotionalen Beziehung kann die Schülerhilfe als neutrale Instanz vermitteln – zum Wohle des Schülers."
Das Bildungsbarometer ist eine gemeinsame Initiative des Zentrums für empirische pädagogische Forschung (zepf) der Universität in Landau und der Schülerhilfe.
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