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Bildung, Erziehung und Akzeptanz sinnvoller Regeln in der Krise

Autor: lc1961 | Erstellt am: 28.11.2009 | Gelesen: 1156
Kategorie: Politik - Gesellschaft & Soziales | Bewertung: rateArateArateArateBrateB
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(Online-Artikel.de) - Ein Plädoyer für mehr Zivilcourage. Jetzt den neuen Blockbuster zum Thema "Bildung & Erziehung" lesen.

Neuerscheinung: 09.11.2009
Neuerscheinung: 09.11.2009
Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht in unterschiedlichsten Medien darüber geklagt wird, dass das Bildungsniveau in Teilen unserer Bevölkerung ein bedenkliches Niveau erreicht hat. In Teilen katastrophale Zustände an manchen unserer Schulen, überfordertes und teils pädagogisch unfähiges Lehrpersonal, mangelhafte Ausstattung mit Lehrmitteln, ignorante Schulleitungen und Behörden, die nicht selten unübersehbar mangelhafte Zustände durch bewusste Untätigkeit zementieren, mangelhafte Kommunikation zwischen Schule und Elternhaus, unverantwortliches Diskriminieren von Menschen, die auf bedenkliche Zustände aufmerksam machen u. v. m., das alles gehört längst zu den Aspekten, die zu einem in weiten Teilen beklagenswerten Bildungsnotstand geführt haben.

Parallel dazu fällt auf, dass es in vielfältigsten Bereichen des alltäglichen Lebens gehäuft zu Regelverstößen kommt, bei denen immer mehr Menschen offenbar denken, sie könnten gegen allerlei sinnvolle Regeln verstoßen, die ein gedeihliches Zusammenleben überhaupt erst ermöglichen. Beginnend bei Bagatellverletzungen, die mittlerweile in erschreckend großer Anzahl zu beklagen sind, bis hin zu schwersten, lebensbedrohlichen Regelverstößen, die z. B. im täglichen Straßenverkehr zu konstatieren sind, gibt es eine inzwischen unüberschaubare Fülle von Regelverletzungen, deren Ursache nicht selten in einer schlechten Bildung und Erziehung zu suchen sind.

Es ist an der Zeit klar und unmissverständlich darauf aufmerksam zu machen, dass nicht zuletzt die so vielfach zitierte „Krise" maßgeblich auch darauf zurückzuführen ist, dass fundamentale Bausteine eines konstruktiven und gedeihlichen Zusammenlebens mehr und mehr – teils sogar systematisch – zerstört worden sind. Nicht zuletzt ein geradezu inflationärer Umgang mit dem Wort „Krise", die nur zu oft auf den Teilbereich einer „Wirtschaftskrise" reduziert wird, verkennt völlig, dass weite Teile unserer Welt vor allem unter einer „Krise des Geistes" leiden, deren Konsequenzen sich dann u. a. in „Wirtschaftskrisen" zeigen.

Der neu erschienene Blockbuster-Buchtitel „Bildung, Erziehung und Akzeptanz sinnvoller Regeln in der Krise - Ein Plädoyer für mehr Zivilcourage", zeigt anhand vieler Alltagsbeispiele, welche Abhängigkeiten zwischen Bildung, Erziehung und einem klugen Umgang mit sinnvollen Regeln es gibt, die im Interesse eines gedeihlichen Zusammenlebens wieder deutlicher in den Fokus der Betrachtung gerückt werden sollten. Infos und Bestellung unter: www.bod.de/..
 
 
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comment Kommentare von Besucher !

Gepostet von Frentzel am 23.01.2010
Aus Ihren aufgeführten Äußerungen könnte man fälschlicherweise schließen, dass die Schulen für den zweifelsohne vorhandenen Bildungsnotstand verantwortlich sind.
Dem muss man jedoch vehement widersprechen. Es ist die Gesellschaft gewesen, die aktiv den jahrzehntelangen Bildungssparkurs mitgetragen hat. Warnende Stimmen aus den Schulen wurden lächelnd ignoriert.
Auch wenn politische Fehlentscheidungen hauptverantwortlich für das heutige Dilemma sind, so tragen wir jedoch alle eine Mitschuld.
ArneFrentzel (Lehrer)







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