Benchmarking ist ein Verfahren, in dem man genau determiniert, wer oder was für einen bestimmten Zweck am besten geeignet ist; eine
Messlatte setzt und definiert, was darunter zu verstehen ist. Beispielsweise kann man darüber diskutieren, wer unter berühmten Personen aus der Geschichte am herausragendsten sei. Man kann zum Beispiel irgendeinen Bewertungsfaktor auswählen, anhand dessen man solch unterschiedliche Persönlichkeiten wie Napoleon und Dschingis Khan miteinander vergleicht. Im Prinzip funktioniert es genauso in der Geschäftswelt. Entweder muss festgestellt werden, welches Unternehmen unter vielen am absatzstärksten ist, oder wer den besten Kundenservice bietet. Alles kann untereinander verglichen werden, da es überall Konkurrenz gibt. Genau aus diesem Grund sollte das Benchmarking von Unternehmern nicht unterschätzt werden.
Weit verbreitet ist die Aussage, dass die Unternehmen sich stets vergewissern sollten, ob ihre Strategien und Ziele klar definiert sind. Und wie macht man das? Ganz einfach: Durch die
Definierung einer Benchmark ist man in der Lage, notwendige Standards quantitativ zu messen. Um Antworten auf alle Fragen diesbezüglich zu finden, ist es wichtig, dass einem bewusst wird, warum er Benchmarking durchführen muss. Dabei sollte man nicht vergessen, dass das eigene Unternehmen nicht mit einem anderen verglichen werden kann, wenn man nicht weiß, was dafür der
Maßstab ist. Es geht hierbei nicht einzig und allein um Ihr Unternehmen. Es bestehen zahlreiche weitere Unternehmen, die um die Aufmerksamkeit der selben Kundenzielgruppe mit Ihnen konkurrieren. Deshalb müssen Sie über Informationen verfügen, wie gut oder schlecht es Ihren Wettbewerbern geht. Dies bedeutet, dass Sie nicht nur aufmerksam verfolgen sollten, wie diese am Markt auftreten, sondern auch ihre Produkte, Dienstleistungen und Innovationen beobachten müssen.
Außerdem ist es wichtig zu wissen, was an erster Stelle verglichen werden muss. Bestimmt haben Sie davon Kenntnis genommen, dass das erste Gebiet, auf welchem Benchmarking durchgeführt wurde, die Produktion ist. Als diese Methode Erfolg hatte, wurde sie auf weitere Unternehmensgebiete ausgeweitet. Nun entwickelte sich das Verfahren zu einem beliebten Managementinstrument, welches auf allen Ebenen des Unternehmens eingesetzt werden kann. Sie allein entscheiden also, wofür eine Benchmark definiert werden muss und wofür nicht. Selbstverständlich sollte eine Benchmark nur in dem Bereich vorhanden sein, wo sie tatsächlich nützlich ist. Beispielsweise kann sie solche Faktoren wie die Performance der Mitarbeiter, Kundenzufriedenheit, Absatz und ähnliche enthalten.
Nachdem die Entscheidung feststeht, für welche Unternehmensfaktoren die
Benchmark gebilder werden muss, kann man damit fortfahren festzulegen, wie man die Werte messen wird. Es gibt keine allgemein gültige Regeln bezüglich der Messverfahren, man sollte sich jedoch vergewissern, dass diese für das Vorhaben geeignet sind. Benchmarking sollte nicht im Widerspruch zu Ihren Vorsätzen und Strategien stehen, da alle Maßnahmen genau diese in der Verwirklichung unterstützen müssen. Dafür sollten zunächst einmal die Ziele gesetzt werden, um anschließend herauszufinden, welche Strategien sie erfüllen können. Dadurch werden Sie nicht nur in der Lage sein, alles Vorgenommene erfolgreich umzusetzen, sondern auch genau zu wissen, welche Methode sich für einen bestimmten Bereich am besten eignet.
Sam Miller, BSCDesigner.de
Wenn Sie an Benchmarking interessiert sind, erfahren Sie mehr zu diesem Thema auf unserer Webseite.