sexy Triangel Bikini
Ein Blick in die Antike zeigt, dass schon die Damen im alten Rom gerne Zweiteiler getragen haben. So belegen archäologische Funde aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. das
Bikinis sehr populär waren. Allerdings weiß man bis heute nicht, ob sie ausschließlich zum Schwimmen getragen wurden oder auch sportlichen Zwecken dienten. In den folgenden Jahrhunderten geriet der Bikini allerdings stark in Vergessenheit. Vielleicht lag dies auch an den prüden Moralvorstellungen, die aufreizende Kleidungsstücke schlichtweg verboten. Selbst die Bademode zu Beginn des 20. Jahrhunderts war sehr züchtig und bedeckte den Körper der Frau fast vollständig.
Erst 1946 wurde der
Bikini auf einer Pariser Modenschau wiederentdeckt und gilt seither als absolutes Muss am Strand. Namensgeber ist ein bekanntes Atoll in der Südsee. Gleichzeitig symbolisiert der Name auch, dass die Badebekleidung aus 2 verschiedenen Teilen besteht. In den 60er Jahren gab es einen echten Bikini Boom. Startschuss war sicherlich der legendäre Auftritt der schwedischen Schauspielerin Ursula Andres im Filmklassiker „James Bond Jagd Dr. No". Besonders Ende der 60er Jahre gab es eine richtige Bikini Welle, die auch unter anderem durch eine andere Sexualmoral und die Emanzipation der Frau ausgelöst wurde. Dieses Verständnis hat sich auch auf das Modebewusstsein ausgewirkt. Neben dem Bikini zählt auch der Minirock zu den modetechnischen Errungenschaften der 60er Jahre.
Heutzutage gibt es eine Fülle an unterschiedlichen Bikiniformen, so dass die Auswahl bei der Bestellung des beliebten Zweiteilers dementsprechend groß ist. Es gibt kaum noch prüde oder gesellschaftliche Zwänge, die das Tragen eines
Bikinis als anstößig bewerten.